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Beleg gesucht für: gefehlt
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 8
quorum etsi paucitatem contemnebat, tamen pertinaciam magna poena esse adficiendam iudicabat, ne universa Gallia non vires sibi defuisse ad resistendum Romanis, sed constantiam putaret, neve hoc exemplo ceterae civitates locorum opportunitate fretae se vindicarent in libertatem, Caes.Gall.8,39,2die er zwar ihrer geringen Anzahl wegen verachtete, aber dennoch schwer bestrafen zu müssen glaubte, damit nicht etwa die Gallier meinten, es habe ihnen nicht so sehr an Kräften zum Widerstand gegen die Römer gefehlt als an Standhaftigkeit. Auch hätten sonst leicht übrigen Staaten im Vertrauen auf feste Plätze, nach diesem Beispiel ihre Unabhängigkeit wieder suchen können,
stultitia autem excusationem non habet, quia nemo videtur, aut quia crudus fuerit aut quod ita maluerit, stultus fuisse; quo etiam gravius iudicium in dicendo subimus: quotiens enim dicimus, totiens de nobis iudicatur, et, qui semel in gestu peccavit, non continuo existimatur nescire gestum, cuius autem in dicendo quid reprehensum est, aut aeterna in eo aut certe diuturna valet opinio tarditatis. Cic.de_orat.1,125.Dummheit findet aber keine Entschuldigung, weil man von niemandem annehmen kann, er habe sich dumm gezeigt, entweder weil er sich den Magen verdorben oder weil er es so gewollt habe. Einem um so strengeren Gericht sind wir daher beim Reden unterworfen. Denn sooft wir reden, sooft wird über uns gerichtet; und während wir von dem, der einmal im Gebärdenspiel gefehlt hat, nicht sofort urteilen, er verstehe vom Gebärdenspiel nichts, so steht der Redner, an dem man etwas Tadelnswertes fand, entweder für immer oder doch auf lange Zeit in dem Ruf des Stumpfsinnes.
tantumque abest, ut amicitiae propter indigentiam colantur, ut ii, qui opibus et copiis maximeque virtute, in qua plurimum est praesidii, minime alterius indigeant, liberalissimi sint et beneficentissimi. Cic.Lael.51.cund weit gefehlt, dass Freundschaften um der Hilfsbedürftigkeit willen gepflegt werden: gerade solche Menschen, die beim Besitz ihrer Macht und ihres Reichtums und besonders beim Besitz der Tugend, in der man ohnehin den meisten Schutz und die meiste Hilfe findet, anderer am wenigsten bedürfen, sind immer am freigebigsten und wohltätigsten;
[Cic.fin.1,10,3] Quando enim nobis, vel dicam aut oratoribus bonis aut poetis, postea quidem quam fuit, quem imitarentur, ullus orationis vel copiosae vel elegantis ornatus defuit? Cic.Fin.1,10,3Denn wann hat es mir oder, ich will lieber sagen, unseren guten Rednern oder Dichtern, wenigstens seitdem ihnen Vorbilder zur Nachahmung geboten waren, an irgendeiner schmückenden Wendung für einen reichhaltigen und geschmackvollen Vortrag gefehlt?
Nec vincet ratio hoc, tantundem ut peccet idemque, Hor.sat.1,3,115.Noch dies die Vernunft, dass gleich und dasselbe gefehlt sei,
[Cic.off.1,33,3] Quo in genere etiam in re publica multa peccantur, ut ille, qui, cum triginta dierum essent cum hoste indutiae factae, noctu populabatur agros, quod dierum essent pactae, non noctium indutiae. Cic.off.1,33,3Sogar in Staatsangelegenheiten wird öfter auf diese Art gefehlt, wie jener, der mit dem Feind einen Waffenstillstand auf 30 Tage geschlossen hatte und nachts dessen Ländereien verheerte; der Waffenstillstand sei nur für Tage und nicht für Nächte geschlossen worden.
Eo in metu arguere Germanicum omnes, quod non ad superiorem exercitum pergeret, ubi obsequia et contra rebellis auxilium: satis superque missione et pecunia et mollibus consultis peccatum. Tac.ann.1,40,1.In diesen Tagen des Schreckens tadelte jedermann den Germanicus, dass er sich nicht zum oberen Heer begebe, wo er Gehorsam und Hilfe gegen die Meuterer finden würde. Mehr als genug sei schon gefehlt worden durch Verabschiedung, durch Geldauszahlung und nachsichtige Maßregeln.
Quid ergo? aut Homero delectationem animi ac voluptatem aut cuiquam docto defuisse umquam arbitramur? Cic.Tusc.5,114,4Wie nun? Glauben wir, es habe Homer oder überhaupt einem Gebildeten je an geistigem Genuss und Vergnügen gefehlt?
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