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Beleg gesucht für: dissimulatio
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 4
postremo paucis familiarium adhibitis sermo coeptus a Caesare, qualem ira et dissimulatio gignit, responsum a Pisone precibus contumacibus; discesseruntque apertis odiis. post quae rarus in tribunali Caesaris Piso et, si quando adsideret, atrox ac dissentire manifestus. Tac.ann.2,57,3.Zuletzt begann der Caesar im Beisein nur weniger Vertrauter eine Unterredung, wie verhaltener Zorn sie eingibt. Piso antwortete mit trotziger Bitte, und sie schieden in offenem Hass. Fortan erschien Piso selten bei den Gerichtssitzungen des Caesar, und wenn er einmal beiwohnte, tat er es mit der Miene des Ingrimms und sichtlich gegenteiliger Meinung.
Iam Tiberium corpus, iam vires, nondum dissimulatio deserebat: idem animi rigor; sermone ac vultu intentus quaesita interdum comitate quamvis manifestam defectionem tegebat. mutatisque saepius locis tandem apud promunturium Miseni consedit in villa, cui L. Lucullus quondam dominus. Tac.ann.6,50,1.Allmählich versagte Tiberius die Leibes- und Lebenskraft, noch nicht aber die Verstellung. Unverändert blieb sein eisiges Herz. Mit der äußersten Anstrengung in Rede und Gebärde suchte er - mitunter durch gesuchte Freundlichkeit - sein trotzdem augenfälliges Hinschwinden zu verbergen. Nachdem er öfter den Aufenthalt gewechselt hatte, ließ er sich schließlich auf dem misenischen Vorgebirge nieder, in dem Landhaus, das früher dem Lucius Lucullus gehört hatte.
Infecit ea tabes legionum quoque et auxiliorum motas iam mentis, postquam vulgatum erat labare Germanici exercitus fidem. adeoque parata apud malos seditio, etiam apud integros dissimulatio fuit, ut postero iduum die redeuntem a cena Othonem rapturi fuerint, ni incerta noctis et tota urbe sparsa militum castra nec facilem inter temulentos consensum timuissent, non rei publicae cura, quam foedare principis sui sanguine sobrii parabant, sed ne per tenebras, ut quisque Pannonici vel Germanici exercitus militibus oblatus esset, ignorantibus plerisque, pro Othone destinaretur. Tac.hist.1,26,1.Diese Seuche steckte auch die bereits unruhigen Soldaten der Legionen und Hilfsvölker an, seitdem bekannt geworden war, dass die Treue des germanischen Heeres wanke; und so bereit zur Empörung waren die Übelgesinnten, so bereit sie zu vertuschen selbst die Unbeteiligten, dass sie gleich am folgenden Tag (11. Januar) den Otho auf dem Heimweg von der Abendtafel mit sich genommen hätten, wenn sie nicht die Unsicherheit der Nacht, die in der ganzen Stadt verstreuten Militärposten, und das erschwerte Zusammenwirken unter Betrunkenen gefürchtet hätten; nicht aus Sorge um das Vaterland, das mit Blut ihres Fürsten zu beflecken sie nüchtern sich anschickten, sondern damit nicht im Dunkel irgendeiner, der den Soldaten des pannonischen und germanischen Heeres aufstieße, an Othos Statt, den viele nicht kannten, ausgerufen würde.
Non est enim in nostra potestate fodicantibus eis rebus, quas malas esse opinemur, dissimulatio vel oblivio: lacerant, vexant, stimulos admovent, ignis adhibent, respirare non sinunt. Cic.Tusc.3,35,2Denn es liegt nicht in unserer Gewalt, wenn uns die Dinge, die wir für Übel halten, verwunden, dies zu verdrängen oder zu vergessen. Sie zerfleischen, quälen, stechen, brennen, lassen uns nicht zu Atem kommen.
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