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Beleg gesucht für: arg
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 4
Superiora illa, quamquam ferenda non fuerunt, tamen, ut potui, tuli; nunc vero me totam esse in metu propter unum te, quicquid increpuerit, Catilinam timeri, nullum videri contra me consilium iniri posse, quod a tuo scelere abhorreat, non est ferendum. Cic.Catil.1,18Jene früheren Taten habe ich, wiewohl sie nicht hätten geduldet werden sollen, doch , so gut ich konnte, ertragen: dass nun aber, wegen deiner Person allein, ich in Gesamtheit in Angst sein soll, dass bei jedem Lärm Catilina gefürchtet wird, dass, wie es scheint, keine Umtriebe, die für deine Lasterhaftigkeit zu arg wären, gegen mich gemacht werden können, das ist nicht mehr zu ertragen.
at vero T. Roscius non unum rei pecuniariae socium fefellit, quod, tametsi grave est, tamen aliquo modo posse ferri videtur, verum novem homines honestissimos, eiusdem muneris, legationis, offici mandatorumque socios, induxit, decepit, destituit, adversariis tradidit, omni fraude et perfidia fefellit; Cic.S.Rosc.117.aAber Titus Roscius hat nicht einen einzelnen Genossen eines Geldgeschäftes hintergangen, was, obwohl es arg wäre, doch noch erträglich scheinen könnte, sondern er hat neun sehr ehrenwerte Männer, seine Mitbeamten, Mitgesandten, mitverpflichtete, mitbeauftragte Leute angeführt, hintergangen, den Gegnern preisgegeben, durch alle Arten von Tücke und Treulosigkeit betrogen.
multa sine dubio saevaque Augustus de moribus adulescentis questus, ut exilium eius senatus consulto sanciretur perfecerat: ceterum in nullius umquam suorum necem duravit, neque mortem nepoti pro securitate privigni inlatam credibile erat. propius vero Tiberium ac Liviam, illum metu, hanc novercalibus odiis, suspecti et invisi iuvenis caedem festinavisse. Tac.ann.1,6,2.Ohne Zweifel hatte sich Augustus über das Betragen des Jünglings oft arg beklagt und darauf gedrungen, dass seine Verbannung durch einen Senatsbeschluss bestätigt wurde. Nie aber trieb er die Härte bei einem Familienmitglied bis zum Blutvergießen, und es ist nicht glaubhaft, dass er für die Sicherheit des Stiefssohns das Leben des Enkels opferte. Wahrscheinlicher ist, dass Tiberius und Livia, er aus Furcht, sie in stiefmütterlichem Hass, nicht Eiligeres zu tun hatten, als den verdächtigen und verhassten jungen Mann zu ermorden.
nec domesticis abstinebatur: abducta Neroni uxor et consulti per ludibrium pontifices an concepto necdum edito partu rite nuberet; Q. +Tedii+ et Vedii Pollionis luxus; postremo Livia gravis in rem publicam mater, gravis domui Caesarum noverca. Tac.ann.1,10,5.Auch seine häuslichen Verhältnisse schonte man nicht: Wie er dem Nero die Gattin entführt, zum Spott dann die Oberpriester befragt habe, ob es angehe, dass er die Schwangere noch vor der Entbindung heirate. Sodann die Verschwendungssucht eines Quintus Ventidius und eines Vedius Pollio. Und vollends die Livia, arg als Mutter auf dem Staat lastend, noch ärger als Stiefmutter auf dem Haus der Caesaren.
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