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| Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.) |
| neque tamen ulli civitati Germanorum persuaderi potuit, ut Rhenum transiret, cum se bis expertos dicerent, Ariovisti bello et Tencterorum transitu, non esse amplius fortunam temptaturos. Caes.Gall.5,55,2 | Es ließ sich aber dennoch kein germanischer Stamm bereden, über den Rhein zu ziehen; sie sagten, schon zweimal hätten sie es versucht, nämlich in Ariovists Krieg und bei dem Übergang der Tenkterer: sie würden es nicht noch einmal zu wagen. |
| conclamant equites sanctissimo iure iurando confirmari oportere, ne tecto recipiatur, ne ad liberos, ad parentes, ad uxorem aditum habeat, qui non bis per agmen hostium perequitarit. Caes.Gall.7,66,7 | Laut schreien nun seine Reiter, es müsse durch einen heiligen Eid bekräftigt werden, keinem, der nicht zweimal den Heerzug der Feinde zu Pferd durchbreche, dürfe in sein Haus zurückkommen oder seinen Kindern, Eltern und Frau vor die Augen treten. |
| coactis equitum milibus VIII et peditum circiter CCL haec in Haeduorum finibus recensebantur, numerusque inibatur, praefecti constituebantur. Caes.Gall.7,76,3 | Man brachte achttausend Reiter und etwa zweimal hundertundfünfzigtausend Mann Fußvolk auf, hielt im Land der Häduer Musterung und Zählung und ernannte die Obersten. |
| Bis magno cum detrimento repulsi Galli, quid agant, consulunt; locorum peritos adhibent; ex his superiorum castrorum situs munitionesque cognoscunt. Caes.Gall.7,83,1 | Nachdem die Gallier auf diese Weise zweimal mit großem Verlust zurückgeschlagen waren, berieten sie, was ferner zu tun sei, und wendeten sich dabei an Leute, die die Örtlichkeit genau kannten, um von ihnen die Lage und Befestigung des [gegen die Stadt hin] höher gelegenen römischen Lagers zu erfahren. |
| qui consulatum petivit numquam, factus consul est bis, primum ante tempus, iterum sibi suo tempore, rei publicae paene sero, Cic.Lael.11.c | er, der ohne das Konsulat zu suchen, zweimal Konsul wurde, das erste Mal vor der gesetzlichen Frist, das zweite Mal zur rechten Zeit, für seine Person zwar nicht zu früh, für den Staat fast zu spät; |
| Videmus Papum Aemilium Luscino familiarem fuisse (sic a patribus accepimus), bis una consules, collegas in censura; Cic.Lael.39.a | Wir wissen aus den Nachrichten von unseren Vätern, dass Papus Aemilius und Gaius Luscinus vertraute Freunde waren; – beide begleiteten zweimal zur gleichen Zeit das Konsulat und beide waren Zensoren; |
| 2014.06.14 Hollandiae pedilusores, postquam quattuor annis ante proximo praeterito campionatu mundano peracto in finali certamine ab Hispanis cladem importunam acceperunt, heri in Brasilia exercitatore Ludovico van Gaal occasione cladis sibi illatae reddendae sunt usi. Quinque ad unum ictibus vincentes praesenti campioni mundano horribilem cladem vel potius alapam gravem dederunt. Chabi Alonso vicesimo septimo minuto ictu poenali unam metam praeceperat, sed breviter ante finem primae ludi partis Robin van Persie admirabili ictu capite misso exaequavit. In altera parte Arjen Robben, famosus ille Bavarorum lusor, bis exitum felicem habuit, neque van Persie altero successu caruit. 2014.06.14 | Nachdem vier Jahre zuvor die holländischen Fußballspieler bei der letzten Weltmeisterschaft im Finale gegen Spanien eine unbequeme Niederlage hatten einstecken müssen, nutzten sie gestern in Brasilien unter ihrem Trainer Louis van Gaal die Gelegenheit sich zu revanchieren. Mit ihrem 5:1 Sieg haben sie dem amtierenden Weltmeister eine schreckliche Schlappe, eher wohl eine schallende Ohrfeige verpasst. Chabi Alonso hatte in der 27. Minute durch einen Strafstoß einen Vorsprung von einem Tor erzielt, aber kurz vor dem Ende der 1. Hälfte konnte Robin van Persie mit einem phänomenalen Kopfstoß ausgleichen. In der zweiten Hälfte war der Bayernstar Arjen Robben zweimal erfolgreich, und auch van Persie musste nicht auf ein zweites Tor verzichten. |
| [5,1,4] Mirus prorsum homo, immo semideus vel certe deus, qui magnae artis suptilitate tantum efferavit argentum. enimvero pavimenta ipsa lapide pretioso caesim deminuto in varia picturae genera discriminantur: vehementer, iterum ac saepius beatos illos, qui super gemmas et monilia calcant. (Apul.met.5,1,4) Apul.met.5,1,4 | [5,1,4] Ein wirklich erstaunlicher Mensch, nein, ein Halbgott, ja gewiss ein Gott, der mit feiner Kunst so viel Silber zu Tieren geformt hat. Selbst die Böden zeigten aus kostbarem Mosaik unterschiedlichste bunte Bilder. Überaus, zweimal und dreimal glücklich, wer über die Edelsteine und Kleinodien geht. |
| [Cic.Tusc.1,18] Mors igitur ipsa, quae videtur notissima res esse, quid sit, primum est videndum. sunt enim qui discessum animi a corpore putent esse mortem; sunt qui nullum censeant fieri discessum, sed una animum et corpus occidere, animumque in corpore extingui. qui discedere animum censent, alii statim dissipari, alii diu permanere, alii semper. quid sit porro ipse animus, aut ubi, aut unde, magna dissensio est. aliis cor ipsum animus videtur, ex quo excordes, vecordes concordesque dicuntur et Nasica ille prudens bis consul 'Corculum' et 'egregie cordatus homo, catus Aelius Sextus'. Cic.Tusc.1,18 | Nun, was der Tod selbst ist, so bekannt es auch scheint, das müssen wir zuerst sehen. Denn nach einigen ist der Tod eine Trennung der Seele vom Körper; nach anderen gibt es keine Trennung, sondern Seele und Körper gehen zugleich unter und jene wird in diesem vernichtet. Diejenigen die die Ansicht haben, dass die Seele sich trennt, lassen diese sich entweder sogleich auflösen oder erst nach längerer Zeit, oder sie behaupten zum Teil ihre ewige Fortdauer. Nicht weniger groß ist aber über das Wesen, den Sitz und den Ursprung der Seele der Widerstreit der Meinungen. Einigen scheint das Herz selbst die Seele zu sein, daher die Ausdrücke “herzlos, feigherzig, einherzig”; und jener kluge Nasica, der zweimal Konsul war, hieß “Herzchen” und “der vortrefflich beherzte Mann Catus Aelius Sextus.” |
| Est praeclara epistula Platonis ad Dionis propinquos, in qua scriptum est his fere verbis: "Quo cum venissem, vita illa beata, quae ferebatur, plena Italicarum Syracusiarumque mensarum, nullo modo mihi placuit, bis in die saturum fieri nec umquam pernoctare solum ceteraque, quae comitantur huic vitae, in qua sapiens nemo efficietur umquam, moderatus vero multo minus. Cic.Tusc.5,100,3 | Man hat einen trefflichen Brief Platons an die Verwandten des Dion, worin es ungefähr so heißt: "Als ich dahin kam, gefiel mir jenes sogenannte glückselige Leben, voll von italischen und syrakusischen Tafeln durchaus nicht: zweimal am Tag sich satt zu essen und nie allein zu übernachten; und das Übrige, was ein solches Leben begleitet: in dem einer nie vernünftig und noch viel weniger maßvoll werden wird. |