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Beleg gesucht für: verwerfe
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 2
Tum Antonius vehementer se adsentiri Crasso dixit, quod neque ita amplecteretur artem, ut ei solerent, qui omnem vim dicendi in arte ponerent, neque rursus eam totam, sicut plerique philosophi facerent, repudiaret. "Sed existimo" inquit "gratum te his, Crasse, facturum, si ista exposueris, quae putas ad dicendum plus quam ipsam artem posse prodesse." Cic.de_orat.1,110.Hierauf sagte Antonius, er stimme dem Crassus vollkommen bei, dass er weder der Wissenschaft einen so hohen Wert beilege, wie die zu tun pflegten, die die ganze Bedeutung der Beredsamkeit auf die Wissenschaft gründeten, noch auch hinwieder sie gänzlich verwerfe, wie die meisten Philosophen täten. "Aber", fuhr er fort, "ich glaube, Crassus, du würdest den Anwesenden einen Gefallen erweisen, wenn du auseinandersetzen wolltest, welche Hilfsmittel der Beredsamkeit du für noch nützlicher hältst als die Wissenschaft selbst."
Verum ego hanc vim intellego esse in praeceptis omnibus, non ut ea secuti oratores eloquentiae laudem sint adepti, sed, quae sua sponte homines eloquentes facerent, ea quosdam observasse atque collegisse; sic esse non eloquentiam ex artificio, sed artificium ex eloquentia natum; quod tamen, ut ante dixi, non eicio; est enim, etiam si minus necessarium ad bene dicendum, tamen ad cognoscendum non inliberale; Cic.de_orat.1,146.Doch es leuchtet mir ein, dass alle Regeln nicht einen solchen Einfluss haben, dass Redner durch ihre Befolgung den Ruhm der Beredsamkeit erlangt hätten, sondern dass dasjenige, was beredte Männer von selbst leisteten, von einigen beobachtet und in eine gewisse Ordnung gebracht worden und demzufolge nicht die Beredsamkeit aus der Kunst, sondern die Kunst aus der Beredsamkeit entstanden ist. Indes verwerfe ich, wie gesagt, die Kunst nicht. Denn wenn sie auch nicht gerade unentbehrlich für die Beredsamkeit ist, so, gereicht doch ihre Erlernung einem Menschen von guter Erziehung zur Zierde.
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