| [4,33,4] Iam feralium nuptiarum miserrimae virgini choragium struitur, iam taedae lumen atrae fuliginis cinere marcescit, et sonus tibiae zygiae mutatur in querulum Ludii modum cantusque laetus hymenaei lugubri finitur ululatu et puella nuptura deterget lacrimas ipso suo flammeo. sic adfectae domus triste fatum cuncta etiam civitas congemebat luctuque publico confestim congruens edicitur iustitium. (Apul.met.4,33,4) Apul.met.4,33,4 | [4,33,4] Schon wird dem Unglücksmädchen die Bühne der verderbliche Hochzeit bereitet, schon glimmt matt das Licht der Fackel uter schwarzem Ruß, schon schlägt die Hochzeitsflöte um in klagende lydische Weise, schon verklingt das frohe Hochzeitslied in Jammergeheul. Die Braut trocknet sogar am Schleier die Tränen. Auch die ganze Stadt beklagt das traurige Los des schwer getroffenen Hauses. und weil alle trauerten, gebot man sogleich eine Staatstrauer. |
| ac primo placidum aequor mille navium remis strepere aut velis inpelli: mox atro nubium globo effusa grando, simul variis undique procellis incerti fluctus prospectum adimere, regimen inpedire; milesque pavidus et casuum maris ignarus, dum turbat nautas vel intempestive iuvat, officia prudentium corrumpebat. Tac.ann.2,23,2. | Anfangs rauschte die Meeresfläche ruhig unter dem Ruderschlag der tausend Schiffe, oder es blähte der Wind ihre Segel. Dann aber entlud sich Hagelgestöber aus schwarzem Gewölk, von den verschiedensten Windstößen wild bewegter Wellengang nahm die Aussicht und erschwerte das Steuern. Der ängstliche, mit Seenot unbekannte Soldat verdarb, indem er die Schiffsleute störte oder zur Unzeit unterstützte, was die Sachkundigen pflichtgemäß machten. |
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