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Beleg gesucht für: Tribun
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 11
haec ferre Gavius Silvanus, tribunus praetoriae cohortis, et, an dicta Natalis suaque responsa nosceret, percontari Senecam iubetur. Is - forte an prudens - ad eum diem ex Campania remeaverat quartumque apud lapidem suburbano rure substiterat. illo propinqua vespera tribunus venit et villam globis militum saepsit; tum ipsi cum Pompeia Paulina uxore et amicis duobus epulanti mandata imperatoris edidit. Tac.ann.15,60,4.Gavius Silvanus, Tribun einer prätorischen Kohorte, erhält Befehl, dies dem Seneca zu melden und ihn zu fragen, ob er die Worte des Natalis und seine Antwort anerkenne. Jener war - zufällig oder absichtlich - auf jenen Tag aus Kampanien zurückgekommen und auf einem Landsitz in der Nähe der Hauptstadt, vier Meilen von da, abgestiegen. Dorthin kamen noch vor dem Abend der Tribun, und umstellte das Landhaus mit Abteilungen Soldaten. Sodann meldete er ihm, der mit seiner Gattin Pompeia Paulina und zwei Freunden zu Tisch saß, den Auftrag des Fürsten.
homo militaris, quod amplius annos triginta tribunus aut praefectus aut legatus aut praetor cum magna gloria in exercitu fuerat, plerosque ipsos factaque eorum fortia noverat: ea conmemorando militum animos adcendebat. Sall.Cat.59,6Als ein echter Kriegsmann kannte er, weil er länger als dreißig Jahre als Tribun, Präfekt, Legat oder Praetor mit großem Ruhm im Heer gedient hatte, die meisten persönlich und auch ihre tapferen Taten. Dadurch dass er sie in Erinnerung rief, entflammte er die Herzen der Soldaten.
Nam Tiberius cuncta per consules incipiebat, tamquam vetere re publica et ambiguus imperandi: ne edictum quidem, quo patres in curiam vocabat, nisi tribuniciae potestatis praescriptione posuit sub Augusto acceptae. Tac.ann.1,7,3.Tiberius ließ nämlich alles von den Konsuln ausgehen, als wäre es das alte freie Rom und er noch unentschlossen, ob er die Herrschaft übernehme. Selbst den Erlass, mit dem er die Väter in die Kurie berief, unterzeichnete er bloß als Tribun, was er unter Augustus geworden war.
decernerent legatos seque coram mandata darent. adclamavere, ut filius Blaesi tribunus legatione ea fungeretur peteretque militibus missionem ab sedecim annis: cetera mandaturos, ubi prima provenissent. Tac.ann.1,19,4.Sie sollten Abgeordnete ernennen und in seinem Beisein Ihnen Ihre Aufträge geben. Da riefen sie, des Blaesus Sohn, der Tribun, sollte die Gesandtschaft ausrichten und für die Soldaten Entlassung nach sechzehn Dienstjahren Begehren.
non tribunus ultra, non castrorum praefectus ius obtinuit: vigilias, stationes, et si qua alia praesens usus indixerat, ipsi partiebantur. id militaris animos altius coniectantibus praecipuum indicium magni atque inplacabilis motus, quod neque disiecti nec paucorum instinctu, set pariter ardescerent, pariter silerent, tanta aequalitate et constantia, ut regi crederes. Tac.ann.1,32,3.Nicht Tribun, nicht Lagerpräfekt behauptete noch seine Stellung. Nachtwachen, Lagerposten und was sonst das augenblickliche Bedürfnis erheischte, teilten sie selbst untereinander. Denjenigen, denen ein tieferer Einblick in den soldatischen Geist gegeben war, erschien das als ein ganz charakteristisches Zeichen einer großen und unheilbaren Gärung, dass sie nicht vereinzelt, nicht auf Anstiftung weniger, sondern gleichmäßig aufbrausten, gleichmäßig ruhig wurden, so in Übereinstimmung miteinander, so sich gleichbleibend, dass man hätte glauben sollen, es werde ihnen befohlen.
neque legatus aut tribunus moderator adfuit: permissa vulgo licentia atque ultio et satietas. mox ingressus castra Germanicus, non medicinam illud plurimis cum lacrimis sed cladem appellans, cremari corpora iubet. Tac.ann.1,49,2.und kein Legat, kein Tribun erschien, um Einhalt zu gebieten. Volle Freiheit und Rache bis zur Sättigung war der Masse gelassen. Als darauf Germanicus in das Lager einzog, rief er unter vielen Tränen aus, das sei keine heilende Maßnahme, sondern eine Niederlage, und befahl, die Leichen zu verbrennen.
promptissimos Subrium Flavum tribunum praetoriae cohortis et Sulpicium Asprum centurionem extitisse constantia exitus docuit; Tac.ann.15,49,2.Dass die Entschlossensten Subrius Flavus, Tribun einer Prätorianerkohorte und der Centurio Sulpicius Asper waren, bewies ihr standhafter Tod.
ubi haec a tribuno relata sunt Poppaea et Tigellino coram, quod erat saevienti principi intimum consiliorum, interrogat, an Seneca voluntariam mortem pararet. tum tribunus nulla pavoris signa, nihil triste in verbis eius aut vultu deprensum confirmavit. ergo regredi et indicere mortem iubetur. Tac.ann.15,61,2.Als der Tribun dies zurückmeldete, im Beisein der Poppaea und des Tigellinus, die den geheimsten Rat des mordgierigen Fürsten bildeten, fragte dieser, ob Seneca Vorbereitungen treffe zum freiwilligen Tod. Der Tribun versicherte, kein Zeichen von Furcht, keine Traurigkeit in Worten oder Mienen sei zu bemerken gewesen. Daher musste er zurückgehen und ihm den Tod ansagen.
Mox eorundem indicio Subrius Flavus tribunus pervertitur, primo dissimilitudinem morum ad defensionem trahens, neque se armatum cum inermibus et effeminatis tantum facinus consociaturum; dein, postquam urgebatur, confessionis gloriam amplexus. Tac.ann.15,67,1.Bald darauf wurde der Tribun Subrius Flavus durch die Anzeige derselben Männer gestürzt. Anfangs suchte er die Verschiedenheit seines Charakters zu seiner Verteidigung heranzuziehen: er, der Waffen trage, werde sich nicht mit Unbewaffneten und Weichlingen zu solcher Untat zusammentun; hernach aber, als man ihm zusetzte, suchte er Ruhm im Geständnis.
cuncta eo die munia consulis impleverat conviviumque celebrabat, nihil metuens an dissimulando metu, cum ingressi milites vocari eum a tribuno dixere. ille nihil demoratus exsurgit et omnia simul properantur: clauditur cubiculo, praesto est medicus, abscinduntur venae, vigens adhuc balneo infertur, calida aqua mersatur nulla edita voce, qua semet miseraretur. Tac.ann.15,69,2.Er hatte an diesem Tag noch alle Geschäfte eines Konsuls verrichtet und hielt ein Gastmahl, weil er nicht fürchtete oder um die Furcht zu verbergen, als Soldaten eintraten und ihm sagten, ihr Tribun lasse ihn rufen. Ohne Verzug steht er auf, und alles wird eiligst und mit einem Schlag erledigt: er wird in ein Zimmer eingeschlossen, ein Arzt ist zur Stelle, die Adern werden aufgeschnitten, noch bei Kräften wird er in ein Bad gebracht, in warmes Wasser getaucht, ohne einen einzigen Laut der Klage über sein Geschick von sich zu geben.
Stationem in castris agebat Iulius Martialis tribunus. is magnitudine subiti sceleris, an corrupta latius castra et, si contra tenderet, exitium metuens, praebuit plerisque suspicionem conscientiae; anteposuere ceteri quoque tribuni centurionesque praesentia dubiis et honestis, isque habitus animorum fuit, ut pessimum facinus auderent pauci, plures vellent, omnes paterentur. Tac.hist.1,28,1.Im Lager hatte der Tribun Julius Martialis die Wache. Dieser war entweder durch die Größe der plötzlichen Gewalttat überrascht oder fürchtete, das Lager sei schon in weitem Umfang angesteckt, und Widerstand würde seinen Tod bedeuten. So erregte er bei vielen den Verdacht der Beteiligung. Auch die übrigen Tribunen und Centurionen zogen die vollendete Tatsache der Ungewissheit und der Ehre vor. In der Tat war die allgemeine Stimmung so, dass nur wenige den schlimmsten Frevel wagten, viele ihn wünschten, alle ihn zuließen.
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