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Beleg gesucht für: sinnen
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 10
hac impulsi occasione, qui iam ante se populi Romani imperio subiectos dolerent, liberius atque audacius de bello consilia inire incipiunt. Caes.Gall.7,1,3Die Gallier waren ohnehin bisher schon über das römische Joch erbittert genug und begannen, durch diesen Zwischenfall ermutigt, mit noch mehr Kühnheit und Offenheit auf Krieg zu sinnen.
an dubitamus, quin nefario facinore admisso Romani iam ad nos interficiendos concurrant? Caes.Gall.7,38,7Zweifeln wir noch, dass die Römer nach dieser schändlichen Tat jetzt auch auf unsere Ermordung sinnen?
namque illi, quos ante Catilina dimiserat, inconsulte ac veluti per dementiam cuncta simul agebant. nocturnis consiliis, armorum atque telorum portationibus, festinando agitando omnia plus timoris quam periculi effecerant. Sall.Cat.42,2Denn diejenigen, die Catilina früher ausgesendet hatte, wollten unüberlegt und gerade wie von Sinnen alles auf einmal ausrichten; aber durch nächtliche Zusammenkünfte, durch das Tragen von Verteidigungs- und Angriffswaffen, dadurch, dass sie hin und herhasteten und alles auf einmal machten, hatten sie mehr Furcht als Gefahr hervorgerufen.
quod si ipsi haec neque attingere neque sensu nostro gustare possemus, tamen ea mirari deberemus, etiam cum in aliis videremus. Cic.Arch.17.aWäre es uns aber nicht vergönnt, mit diesen Studien selbst in Berührung zu kommen und sie mit unseren Sinnen zu genießen, so müssten wir sie doch bewundern, auch wenn wir sie nur an anderen sähen.
Quin etiam si minus felices in diligendo fuissemus, ferendum id Scipio potius quam inimicitiarum tempus cogitandum putabat. Cic.Lael.60.cSollte auch die Wahl unserer Freunde nicht ganz glücklich ausgefallen sein, so müsse man das, meinte Scipio, lieber hinnehmen, als auf eine Gelegenheit zu Feindschaft zu sinnen.
Non enim hanc solam sequimur, quae suavitate aliqua naturam ipsam movet et cum iucunditate quadam percipitur sensibus, sed maximam voluptatem illam habemus, quae percipitur omni dolore detracto; Cic.fin.1,37,4Denn nicht nach der Lust allein streben wir, die durch eine Annehmlichkeit unser Wesen selbst in Bewegung setzt und mit einem gewissen Wohlbehagen von den Sinnen empfunden wird, sondern in der Lust haben wir die größte, die durch die Entfernung allen Schmerzes empfunden wird.
quos qui tollunt et nihil posse percipi dicunt, ii remotis sensibus ne id ipsum quidem expedire possunt, quod disserunt. Cic.fin.1,64,3Die aber, die den Sinnen keine Geltung zugestehen und behaupten, dass durch die Sinne nichts begriffen werden könne, sind ohne Zulassung der Sinne nicht einmal fähig, das zu entwickeln, was sie erörtern wollen.
[5,18,4] Tunc Psyche misella, utpote simplex et animi tenella, rapitur verborum tam tristium formidine: extra terminum mentis suae posita prorsus omnium mariti monitionum suarumque promissionum memoriam effudit et in profundum calamitatis sese praecipitavit, tremensque et exangui colore lurida tertiata verba semihianti voce substrepens sic ad illas ait: (Apul.met.5,18,4) Apul.met.5,18,4[5,18,4] Da wird Psyche, das Unglückskind, einfach und zartfühlend wie sie eben war, von Angst über die so traurigen Worte gepackt: nicht bei Sinnen vergaß sie alle Warnungen ihres Gatten und ihre Zusagen und stürzte sich in den Abgrund des Unheils; zitternd, blutleer und leichenblass sprach sie leise zu ihnen mit ersterbender Stimme stockend folgende Worte:
pavidos et conscientia vaecordes intrat metus: venisse patrum iussu, qui inrita facerent, quae per seditionem expresserant. Tac.ann.1,39,2.Bangend und von Sinnen vor Schuldbewusstsein befällt sie die Furcht, die Gesandten seien auf Befehl der Väter gekommen, um zu vereiteln, was sie durch Empörung erzwungen hatten;
Cum quidam etiam disputent ceteras voluptates in ipsis habitare sensibus, quae autem aspectu percipiantur, ea non versari in oculorum ulla iucunditate, ut ea, quae gustemus olfaciamus tractemus audiamus, in ea ipsa, ubi sentimus, parte versentur. Cic.Tusc.5,111,3Sprechen doch einige sogar davon, die übrigen Vergnügen hätten ihren Sitz in den Sinnen selbst; was aber vom Gesicht wahrgenommen werde, das errege keine Annehmlichkeit in den Augen, so wie sich das, was wir schmecken, riechen, betasten, hören, genau an der Stelle für das Gefühl ausdrückt, wo wir es empfinden;
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