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Beleg gesucht für: poenis
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
plerique autem, quod tenere atque servare id, quod ipsi statuerunt, non possunt, victi et debilitati obiecta specie voluptatis tradunt se libidinibus constringendos nec quid eventurum sit provident ob eamque causam propter voluptatem et parvam et non necessariam et quae vel aliter pararetur et qua etiam carere possent sine dolore tum in morbos gravis, tum in damna, tum in dedecora incurrunt, saepe etiam legum iudiciorumque poenis obligantur. Cic.fin.1,47,4Die meisten aber werden, weil sie ihren eigenen Entschluss nicht behaupten und bewahren können, durch das sich ihnen darbietende Trugbild der Lust besiegt und überwältigt und ergeben sich der Dienstbarkeit der Leidenschaften, ohne die Folgen vorauszusehen, und geraten aus diesem Grund wegen einer geringen und nicht notwendigen Lust, die auch auf andere Weise gewonnen oder auch ohne Schmerz entbehrt werden könnte, bald in schwere Krankheiten, bald in Verluste, bald in Schande; oft verfallen sie sogar den Strafen der Gesetze und Gerichte.
Lanea, quae poenis conpesceret inferiorem; Hor.sat.1,8,31Größer die woll'ne, bestimmt, durch Strafe zu zähmen die schwäch're.
[Cic.off.1,38,3] Ut enim cum cive aliter contendimus, si est inimicus, aliter si competitor (cum altero certamen honoris et dignitatis est, cum altero capitis et famae) sic cum Celtiberis, cum Cimbris bellum ut cum inimicis gerebatur, uter esset, non uter imperaret, cum Latinis, Sabinis, Samnitibus, Poenis, Pyrrho de imperio dimicabatur. Cic.off.1,38,3Denn wie wir uns mit einem Mitbürger anders auseinandersetzen, wenn er Feind, anders wenn er Mitbewerber ist (mit dem einen gilt es den Kampf um Ehrenstellen und Würden, mit dem anderen um Leben und guten Namen), so wurde in den Kriegen mit dem Keltiberen und Kimbern ein erbitterter Feind bekämpft, wobei es ums Überleben, nicht um die Herrschaft einer der beiden Parteien ging; mit den Latinern dagegen, den Sabinern, den Samniten, den Karthagern und Pyrrhus kämpfte man um die Oberherrschaft.
[Cic.off.1,39,3] ut primo Punico bello Regulus captus a Poenis, cum de captivis commutandis Romam missus esset iurassetque se rediturum, primum, ut venit, captivos reddendos in senatu non censuit, deinde, cum retineretur a propinquis et ab amicis, ad supplicium redire maluit quam fidem hosti datam fallere. Cic.off.1,39,3Regulus zum Beispiel, der während des ersten Punischen Krieges als karthagischer Gefangener nach Rom geschickt wurde, um einen Austausch der Gefangenen zu erwirken und sich eidlich verpflichtete zurückzukehren, erklärte sich nach seiner Ankunft zunächst im Senat gegen den Austausch; als Verwandte und Freunde dann in ihn drangen, er solle bleiben, wollte er lieber zur Hinrichtung zurückkehren, als sein dem Feind gegebenes Wort brechen.
sed non ope humana, non largitionibus principis aut deum placamentis decedebat infamia, quin iussum incendium crederetur. ergo abolendo rumori Nero subdidit reos et quaesitissimis poenis adfecit, quos per flagitia invisos vulgus Christianos appellabat. Tac.ann.15,44,2.Doch keine menschlichen Vorkehrungen, keine Freigebigkeit des Fürsten oder Sühne der Götter konnte die Schmach entfernen, dass man glaubte, der Brand sei auf Befehl gelegt worden. Um also dieses Gerücht niederzuschlagen, schob Nero die Schuld auf andere und belegte mit den ausgesuchtesten Strafen jene Menschen, die das Volk wegen ihrer Schandtaten hasste und Christen nannte.
Proximam necem Plautii Laterani consulis designati Nero adiungit, adeo propere, ut non complecti liberos, non illud breve mortis arbitrium permitteret. raptus in locum servilibus poenis sepositum manu Statii tribuni trucidatur, plenus constantis silentii nec tribuno obiciens eandem conscientiam. Tac.ann.15,60,1.Die nächste Hinrichtung, die Nero anfügte, war die des designiert Konsuls Plautius Lateranus. Sie wurde so eilig vollzogen, dass man ihm nicht die Umarmungen seiner Kinder, nicht die wenigen Augenblicke, seinen Tod selbst zu wählen, gestattete. An den für die Hinrichtung von Sklaven abgesonderten Ort geschleppt, wurde er durch die Hand des Tribunen Statius niedergemacht. Er wahrte standhaftes Schweigen und warf dem Tribunen seine eigene Verwicklung in diese Sache nicht vor.
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09.10.2015  Iosephus Blatter, praefectus organizationis FIFA a commissione ethica suae organizationis subitaria effectivitate in sequentes XC dies vacationem munerum accepit. Una cum eo etiam vicepraeses Michael Platini, qui Blatter successurus esse vulgo putabatur, se in idem temporis spatium ab omni cura pedifollica abducere debet. Alii aliis poenis multati sunt. Blatter male administratorum negotiorum urgetur. Causas per minutias commemorare commissioni ethicae non licet, sed Blatter iura emissionum televisificarum male vendidisse vel potius dilargitus esse dicitur. Iam mense Septembri vergente foederalis Helvetiae cognitura cognitionem in eum constituerat. Platini magnas pecunias nullo sciente qua opera meritas refecerat. Patroni Iosephi Blatter iudicium commissionis vitiosum esse et ex erroribus dependere dixerunt. Verisimile facilius sit Iosephum Blatter missum facere, quam quemquam incorruptum invenire, qui succederet. lc201509Der Fifa-Chef Sepp Blatter wurde von der Erhik-Kommission seiner eigenen Organisation mit sofortiger Wirkung für die folgenden 90 Tage von seinen Aufgaben entbunden. Zusammen mit ihm muss sich auch Vize Michael Platini, der allgemein als Nahfolger Blatters gehandelt wurde, für dieselbe Zeitspanne aller Tätigkeit für den Fußball enthalten. Andere bekamen andere Strafen. Blatter wird eine verfehlte Geschäftsführung vorgeworfen. Detaillierte Gründe darf die Ethik-Kommission nicht angeben, aber er soll Rechte an Fernsehübertragungen unter Wert verkauft, oder vielmehr verschenkt haben. Schon Ende September hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Verfahren gegen ihn eingeleitet. Platini soll eine große Summe erhalten haben, ohne dass jemand weiß, für welche Leistung. Sepp Blatters Anwälte behaupten, der Beschluss der Kommission sei fehlerhaft und beruhe auf Irrtümern. Es dürfte wahrscheinlich leichter sein, Sepp Blatter zu suspendieren, als einen unverdächtigen Nachfolger zu finden.
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