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Beleg gesucht für: parere
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
[Cic.off.1,13,4] Huic veri videndi cupiditati adiuncta est appetitio quaedam principatus, ut nemini parere animus bene informatus a natura velit nisi praecipienti aut docenti aut utilitatis causa iuste et legitime imperanti; Cic.off.1,13,4An diese Begierde, das Wahre zu erkennen, schließt sich ein gewisses Verlangen nach Selbstständigkeit, aufgrund dessen ein von der Natur gehörig geschaffenes Gemüt keinem gehorchen mag als solchen, die durch Ermahnung und Unterricht wirken oder zum allgemeinen Besten gerecht und mit gesetzmäßiger Gewalt regieren.
Atque hoc multo magis efficit ipsa naturae ratio, quae est lex divina et humana; cui parere qui velit (omnes autem parebunt, qui secundum naturam volent vivere), numquam committet, ut alienum appetat, et id, quod alteri detraxerit, sibi adsumat. Cic.off.3,23,3Doch noch viel entschiedener führt die Ordnung der Natur selbst, sie, die göttliches und menschliches Gesetz zugleich ist, hierauf; und wer ihr folgen will (alle aber werden ihr folgen, die gemäß der Natur leben wollen), wird nie zulassen, dass er fremdes Gut begehrt, und sich aneignet, was er einem anderen wegnimmt.
[Cic.rep.10074] is enim fueram, cui cum liceret aut maiores ex otio fructus capere quam ceteris propter variam suavitatem studiorum in quibus a pueritia vixeram, aut si quid accideret acerbius universis, non praecipuam sed parem cum ceteris fortunae condicionem subire, non dubitaverim me gravissimis tempestatibus ac paene fulminibus ipsis obvium ferre conservandorum civium causa, meisque propriis periculis parere commune reliquis otium. Cic.rep.1,7Ich hätte nämlich entweder in genussreicherer Muße als andere leben können, weil mir die von Jugend auf mit Lust betriebenen mannigfachen Studien die angenehmste Beschäftigung gewährten; oder ich hätte, falls ein allgemeines Unglück hereingebrochen wäre, kein besonders schlimmes Los, sondern ein dem der übrigen gleiches zu erwarten gehabt. Trotzdem trug ich keine Bedenken, den furchtbarsten Stürmen, ja fast den Blitzen sogar, zur Rettung meiner Mitbürger entgegengetreten, und erstrebte durch meine persönliche Gefahr die gemeinsame Ruhe der anderen Bürger.
[Cic.Tusc.1,20] hic ab artificio suo non recessit et tamen dixit aliquid, quod ipsum quale esset erat multo ante et dictum et explanatum a Platone. Xenocrates animi figuram et quasi corpus negavit esse ullum, numerum dixit esse, cuius vis, ut iam ante Pythagorae visum erat, in natura maxuma esset. eius doctor Plato triplicem finxit animum, cuius principatum, id est rationem, in capite sicut in arce posuit, et duas partes parere voluit, iram et cupiditatem, quas locis disclusit: iram in pectore, cupiditatem supter praecordia locavit. Cic.Tusc.1,20Dieser Mann entfernte sich nicht von seiner Kunst und doch sagte er etwas, über dessen Beschaffenheit schon zuvor und deutlicher Platon geredet hatte. Xenokrates leugnete, dass die Seele eine Gestalt und Körperlichkeit habe, er nannte sie eine Zahl; denn die Kraft der Zahl hatte er, wie schon zuvor Pythagoras, in der ganzen Natur als höchst bedeutend erkannt. Sein Lehrer Platon dachte sich eine dreifache Seele: ihrem ersten Teil, d.h. der Vernunft, wies er den Sitz im Haupte, wie in einer Burg an; die beiden anderen Teile, Affekt und Begierde betrachtete er als unterworfen, trennte den Sitz beider und ließ den Affekt in der Brust, die Begierde unter dem Zwerchfell wohnen.
Parere enim censet animum rationi posse et, quo illa ducat, sequi. Cic.Tusc.3,33,2Denn er meint, das Gemüt könne der Vernunft gehorchen, und folgen, wohin sie führt.
Modum tu adhibes vitio? an vitium nullum est non parere rationi? an ratio parum praecipit nec bonum illud esse, quod aut cupias ardenter aut adeptus ecferas te insolenter, nec porro malum, quo aut oppressus iaceas aut, ne opprimare, mente vix constes? Cic.Tusc.4,39,1Ein Maß willst du dem Fehler setzen? Oder ist es kein Fehler, der Vernunft nicht zu gehorchen? Oder lehrt die Vernunft nicht deutlich genug, dass weder ein Gut sei, was Du so hitzig begehrest, und worauf du, wenn du es erreichst, so ungewöhnlich stolz bist, noch ein Übel, wodurch du dich zu Boden drücken lässt, oder, um nicht niedergedrückt zu werden, kaum bei Besinnung bleibst?
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05.06.2015 Cancellaria Angela Merkel invitatrice septimana vergente moderatores politici civitatum societatis G7 in arcem Elmau, quae in Bavaria Superiore sita est, convenient. Qui conventus, quamvis etiamnunc sint spectacula, tamen consenuerunt atque non modo a mediis in dubium vocantur. Quemadmodum dicitur mons videtur parturire et murem parere. Plerique magnum sumptum comparatum ad exiguum eventum admirantur. Plus trecenta milia hominum, qui semper omnia melius sciunt idque genus vivendi reddiderunt, iam nunc in campis, plateis, viis demonstrant et custodes publicos occupant. In tabula agenda sunt gravitates oeconomiae, caeli, progressionis, sanitatis, opificinae aliaque. lc201506Auf Einladung der Kanzlerin Angela Merkel treffen sich am Wochenende die Staatschefs der G7-Länder auf Schloss Elmau in Oberbayern. Diese Treffen sind zwar immer noch ein Spektabel, sind aber ins Alter gekommen und werden nicht nur von den Medien in Zweifel gezogen. Wie man so sagt, scheint der Berg zu kreißen und eine Maus zu gebären. Die meisten finden die hohen Kosten im Vergleich zu den dürftigen Ergebnissen besonders befremdlich. Mehr als 30'000 Leute, die immer alles besser wissen und die zu ihrem Beruf gemacht haben, demonstrieren bereits jetzt in Camps, auf Plätzen und Straßen und beschäftigen die Ordungshüter. Auf der Tagesordnung stehen die Hemmnisse für Wirtschaft, Klimas, Entwicklung, Gesundheit, Arbeitswelt, usw.
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