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Beleg gesucht für: malis
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
commissis suarum turrium malis adaequabant et apertos cuniculos praeusta et praeacuta materia et pice fervefacta et maximi ponderis saxis morabantur moenibusque adpropinquare prohibebant. Caes.Gall.7,22,5suchten auch die Belagerten die ihrigen durch aufgesetzte und eingefügte Balken gleich hoch zu machen; auch sperrten sie die Ausgänge der Laufgräben mit angebrannten und zugespitzten Holzklötzen, mit siedendem Pech und mit Steinen von ungeheuerer Schwere, wodurch verhinderten, dass sie bis an die Mauern fortrückten.
ac me, quom ab relicuorum malis moribus dissentirem, nihilo minus honoris cupido eadem, quae ceteros, fama atque invidia vexabat.  Sall.Cat.3,5und so brachte mich, obgleich ich die sonstigen schlechten Gewohnheiten verschmähte, doch dasselbe Trachten nach Ehre und der selbe böse Ruf wie alle anderen ins Unglück.
avaritia pecuniae studium habet, quam nemo sapiens concupivit: ea quasi venenis malis inbuta corpus animumque virilem effeminat, semper infinita, insatiabilis est, neque copia neque inopia minuitur. Sall.Cat.11,3Das Wesen der Habsucht besteht dagegen im Bemühen um Geld, dessen Besitz kein Weiser je für ein Glück gehalten hat. Wie ein böser Gifttrank entnervt sie Leib und Seele des Mannes, findet nie ein Ziel, eine Befriedigung und wird weder durch Überfluss noch durch Mangel gemindert.
animus inbutus malis artibus haud facile lubidinibus carebat; eo profusius omnibus modis quaestui atque sumptui deditus erat Sall.Cat.13,5der von Lastern befallene Sinn konne nicht leicht auf die Sinnenlust verzichten. Man frönte nur um so zügelloser dem Geldmachen und dem Verprassen.
quo minus mirandum est homines egentis, malis moribus, maxuma spe rei publicae iuxta ac sibi consuluisse. Sall.Cat.37,8Man darf sich also gar nicht wundern, wenn mittellose Leute bei ganz schlechten Sitten aber glänzenden Illusionen den Bestand des Gemeinwesens ebenso aufs Spiel setzen wie ihr eigenes Leben.
Umbrenus, quod in Gallia negotiatus erat, plerisque principibus civitatium notus erat atque eos noverat. itaque sine mora, ubi primum legatos in foro conspexit, percontatus pauca de statu civitatis et quasi dolens eius casum requirere coepit, quem exitum tantis malis sperarent. Sall.Cat.40,2Umbrenus war, weil er in Gallien Geschäfte getätigt hatte, mit den meisten Stammeshäuptlingen gegenseitig bekannt. Sobald er also die Gesandten auf dem Forum erblickt hatte, stellte er sofort einige Fragen über die Lage ihres Staates und erhob dann, als ob er an seinem Niedergang Anteil nehme, die Frage, ob sie denn einen Ausweg aus der großen Not in Aussicht hätten.
nunc vero non id agitur, bonisne an malis moribus vivamus, neque quantum aut quam magnificum imperium populi Romani sit, sed haec, quoiuscumque modi videntur, nostra an nobiscum una hostium futura sint. Sall.Cat.52,10Jetzt aber handelt es sich nicht darum, ob wir gute oder schlechte Lebensgewohnheiten haben, auch nicht um die Größe und den Glanz des römischen Reiches, sondern ob dies alles hier, mag man darüber denken, wie man will, uns oder mit uns fortan den Feinden gehören soll.
Caesar dando sublevando ignoscundo, Cato nihil largiundo gloriam adeptus est. in altero miseris perfugium erat, in altero malis pernicies. illius facilitas, huius constantia laudabatur. Sall.Cat.54,3Caesar gewann durch Schenken, Helfen und Verzeihen Ruhm, Cato dadurch, dass er nichts nachsah. Caesar bot den Unglücklichen Zuflucht, Cato bereitete den Schlechten Verderben. An Caesar rühmte man die Umgänglichkeit, an Cato die Beständigkeit.
Agerent enim tecum lege primum Pythagorei omnes atque Democritii ceterique in iure sua physici vindicarent ornati homines in dicendo et graves, quibuscum tibi iusto sacramento contendere non liceret; urgerent praeterea philosophorum greges iam ab illo fonte et capite Socrate nihil te de bonis rebus in vita, nihil de malis, nihil de animi permotionibus, nihil de hominum moribus, nihil de ratione vitae didicisse, nihil omnino quaesisse, nihil scire convincerent; et cum universi in te impetum fecissent, tum singulae familiae litem tibi intenderent; Cic.de_orat.1,42.Es würden nämlich mit dir rechten zuerst alle Pythagoreer und Demokritier, sowie auch die übrigen Naturphilosophen ihren Besitz in Anspruch nehmen, Männer, die sich durch eine schöne und nachdrucksvolle Rede auszeichnen, und du dürftest dich mit diesen nicht in einen Rechtsstreit unter Berufung auf ein gerichtliches Unterpfand einlassen. Bedrängen würden dich außerdem die Scharen der Philosophen, gleich von Sokrates an, ihrem Urheber und Stifter, und erweisen, dass du nichts von den Gütern im Leben, nichts von den Übeln, nichts von den Gemütsbewegungen, nichts von den Sitten der Menschen, nichts von ihrer Lebensweise gelernt, nichts überhaupt untersucht habest, nichts wissest; und nach dem Gesamtangriff aller auf dich würden auch noch die einzelnen Schulen besonders einen Rechtsstreit gegen dich erheben.
[Cic.fin.1,31,2] Alii autem, quibus ego assentior, cum a philosophis compluribus permulta dicantur, cur nec voluptas in bonis sit numeranda nec in malis dolor, non existimant oportere nimium nos causae confidere, sed et argumentandum et accurate disserendum et rationibus conquisitis de voluptate et dolore disputandum putant. Cic.Fin.1,31,2Andere aber, denen ich zustimme, glauben, weil beträchtlich viele Philosophen sehr viele Gründe nennen, warum weder Lust unter die Güter noch Schmerz unter die Übel zu rechnen sei, wir dürften nicht zu sehr unserer Sache vertrauen, sondern meinen, wir müssten argumentativ in sorgfältiger Erörterung und mit einem Ensemble von Vernunftgründen über Lust und Schmerz diskutieren.
Quamquam Ennius recte: Amicus certus in re incerta cernitur, tamen haec duo levitatis et infirmitatis plerosque convincunt, aut si in bonis rebus contemnunt aut in malis deserunt. Cic.Lael.64.cZwar sagt Ennius zu Recht: "Ein sicherer Freund bewährt sich im Wankelmut des Glücks." Dessen ungeachtet gibt es zwei Fälle, die die meisten Menschen der Schwachheit und Flatterhaftigkeit überführen: erstens, wenn sie den Freund in ihrem Glück verachten; zweitens, wenn sie ihn in seinem Unglück im Stich lassen.
Messalam tui studiosum esse arbitror; Pompeium etiam simulatorem puto. Sed haec utinam ne experiare! quod precarer deos, nisi meas preces audire desissent; verumtamen precor, ut his infinitis nostris malis contenti sint; in quibus non modo tamen nullius inest peccati infamia, sed omnis dolor est, quod optime factis poena maxima est constituta. Cic.ad Q.fr.1,3,9,1Dass Messala dir geneigt ist, glaube ich, aber Pompeius, vermute ich, ist ein Heuchler. Doch möge dir die Probe aufs Exempel erspart bleiben! Ich würde die Götter darum bitten, wären sie nicht längst gegen meine Gebete taub geworden. Dennoch flehe ich, sie möchten sich mit diesem meinem grenzenlosen Elend zufrieden geben; trifft es mich doch nicht infolge einer Verfehlung; sondern darin liegt mein ganzer Schmerz, dass dem edelsten Handeln die größte Strafe bestimmt ist.
[Cic.Tusc.5,10,3] Socrates autem primus philosophiam devocavit e caelo et in urbibus conlocavit et in domus etiam introduxit et coegit de vita et moribus rebusque bonis et malis quaerere. Cic.Tusc.5,10,3Sokrates aber rief zuerst die Philosophie vom Himmel herab, versetzte sie in die Städte, führte sie auch in die Häuser ein und wies ihr die Untersuchung über das Leben und die Sitten an, und über das Gute und Böse.
[Cic.fin.1,8,3] Sed ex eo credo quibusdam usu venire, ut abhorreant a Latinis, quod inciderint in inculta quaedam et horrida, de malis Graecis Latine scripta deterius. quibus ego assentior, dum modo de isdem rebus ne Graecos quidem legendos putent. Cic.Fin.1,8,3Aber manchen mag wohl, wie ich glaube, ihr Widerwille gegen die lateinische Literatur daherkommen, dass sie auf ungebildete und rohe Schriften gerieten, die noch schlechtere Übersetzungen schlechter griechischer Bücher sind. Ich stimme ihnen zu, sofern sie der Ansicht sind, dass über dieselben Gegenstände auch die Griechen nicht gelesen werden sollten.
Alii autem, quibus ego assentior, cum a philosophis compluribus permulta dicantur, cur nec voluptas in bonis sit numeranda nec in malis dolor, non existimant oportere nimium nos causae confidere, sed et argumentandum et accurate disserendum et rationibus conquisitis de voluptate et dolore disputandum putant. Cic.fin.1,31,3Andere aber, und diesen stimme ich bei, sind der Ansicht, da von mehreren Philosophen sehr vieles angeführt werde, warum die Lust nicht unter die Güter zu zählen sei und der Schmerz nicht unter die Übel, so dürften wir uns nicht allzu sehr auf unsere Sache verlassen, sondern müssten eine Beweisführung und sorgfältige Erörterung anwenden und mit überall aufgesuchten Gründen die Frage über die Lust und den Schmerz besprechen.
Continuo fiat. malis tentigine rumpi? Hor.sat.1,2,118.Gleich dir ständ', ei wolltest am Starrkrampf lieber du bersten?
Nec magis his aliena malis; nil mi officit, inquam, Hor.sat.1,9,50.Der Art Ränken entgegen. Mich hindert es nimmer, ob einer
Verba foris malis, Canusini more bilinguis. Hor.sat.1,10,30.Laut' einmischen nach Art des canusischen Doppelgeplauders?
Magnas Graecorum malis inplere catervas." Hor.sat.1,10,35.Griechischer Chör' Unzahl noch mehr anschwellen du wolltest."
Vilibus in ludis dictari carmina malis? Hor.sat.1,10,75.Dass man ihn dumpfiger Schul' einpredigte deine Gedichte?
[4,30,4] Et vocat confestim puerum suum pinnatum illum et satis temerarium, qui malis suis moribus contempta disciplina publica, flammis et sagittis armatus, per alienas domos nocte discurrens et omnium matrimonia corrumpens impune committit tanta flagitia et nihil prorsus boni facit. (Apul.met.4,30,4) Apul.met.4,30,4[4,30,4] Sofort ruft sie ihren geflügelten und so mutwilligen Sohn, ihn, der sich mit seinem schlechten Charakter über die öffentliche Ordnung hinwegsetzt, nachts mit seinen Brandpfeilen durch fremde Häuser eilt, Ehen zerrüttet, der ungestraft schlimmste Schandtaten begeht und nichts Gutes bewirkt.
[5,11,1] Placet pro bono duabus malis malum consilium totisque illis tam pretiosis muneribus absconditis comam trahentes et proinde ut merebantur ora lacerantes simulatos redintegrant fletus. (Apul.met.5,11,1) Apul.met.5,11,1[5,11,1] Den bösen Plan finden die beiden bösen Schwestern gut. Sie verbergen alle ihre so kostbaren Geschenke, raufen sich die Haare und zerkratzen sich, wie sie es verdienten, das Gesicht und vergießen erneut heuchlerische Tränen.
[Cic.off.2,5,1] Maximis igitur in malis hoc tamen boni assecuti videmur, ut ea litteris mandaremus, quae nec erant satis nota nostris et erant cognitione dignissima. Cic.off.2,5,1Dem größten Unglück also verdanke ich wenigstens das Glück, über Gegenstände schreiben zu können, die meinen Landsleuten noch nicht gehörig bekannt waren und doch so sehr verdienten, von ihnen gekannt zu werden.
[Cic.off.3,3,2] Sed quia sic ab hominibus doctis accepimus, non solum ex malis eligere minima oportere, sed etiam excerpere ex his ipsis, si quid inesset boni, propterea et otio fruor, non illo quidem, quo debeat is, qui quondam peperisset otium civitati, nec eam solitudinem languere patior, quam mihi adfert necessitas, non voluntas. Cic.off.3,3,2Weil es aber unterrichtete Männer für unsere Pflicht erklären, nicht nur das Kleinste unter mehreren Übeln zu wählen, sondern auch das Gute daraus zu ziehen, dass etwa noch daran ist, so benutze ich diese meine Ruhe, freilich nicht einer Ruhe, wie sie dem gebührt, der einst Ruhe dem Staat verschafft hatte, und hüte mich vor Untätigkeit in dieser Einsamkeit, in die mich die Not, nicht freier Wille geführt hat.
at in senatu cunctis, ut cuique plurimum maeroris, in adulationem demissis, Iunium Gallionem, Senecae fratris morte pavidum et pro sua incolumitate supplicem, increpuit Salienus Clemens, hostem et parricidam vocans, donec consensu patrum deterritus est, ne publicis malis abuti ad occasionem privati odii videretur, neu composita aut oblitterata mansuetudine principis novam ad saevitiam retraheret. Tac.ann.15,73,3.Im Senat aber, wo sich alle, am meisten diejenigen, die in tiefster Trauer waren, kriechend erniedrigten, fuhr Salienus Clemens den Junius Gallio an, der über den Tod seines Bruders Seneca bestürzt war und um seine eigene Rettung flehte. Er nannte ihn einen Feind und Vaterlandsverräter, wurde aber durch den einstimmigen Ruf der Senatoren zurechtgewiesen: er möge nicht den Schein erregen, öffentliches Unglück zur Befriedigung persönlichen Hasses zu benutzen, und nicht, was durch des Fürsten Milde beigelegt oder zugedeckt sei, aufs neue zu strengem Einschreiten hervorzerren.
luxuria industria, comitate adrogantia, malis bonisque artibus mixtus: nimiae voluptates, cum vacaret; quotiens expedierat, magnae virtutes: palam laudares, secreta male audiebant: sed apud subiectos, apud proximos, apud collegas variis inlecebris potens, et cui expeditius fuerit tradere imperium quam obtinere. Tac.hist.1,10,2.In seinem Wesen vereinigte er Weichlichkeit und Tatkraft, Güte und Anmaßung, schlimme und gute Eigenschaften. Unmäßig in Genüssen, wenn er Ruhe hatte, im Feld jeweils große Vorzüge. Sein öffentliches Leben konnte man loben, sein geheimes war in Verruf. Bei Untergebenen, Bekannten, Mitstreitern durch allerlei Lockmittel einflussreich; somit ein Mann, dem es leichter fallen mochte, die Kaiserwürde zu erteilen als selbst zu erhalten.
[Cic.Tusc.3,2,2] Nunc parvulos nobis dedit igniculos, quos celeriter malis moribus opinionibusque depravati sic restinguimus, ut nusquam naturae lumen appareat. Cic.Tusc.3,2,2So aber legte sie in uns nur kleine Funken, die wir, schnell durch schlechte Sitten und Meinungen verdorben, so weit löschen, dass nirgends das Licht der Natur erscheinen kann.
Qui censet necesse esse omnis in aegritudine esse, qui se in malis esse arbitrentur, sive illa ante provisa et expectata sint sive inveteraverint. Cic.Tusc.3,32,2Dieser meint, Kummer sei für alle diejenigen unvermeidlich, die glauben, im Unglück zu sein; mag es vorhergesehen und erwartet oder eingewurzelt sein.
Nam revocatio illa, quam adfert, cum a contuendis nos malis avocat, nulla est. Cic.Tusc.3,35,1Denn jenes Ablenken, das Epikur vorbringt, wenn er uns von der Anschauung der Übel wegruft, gibt es nicht.
Ad haec bona me si revocas, Epicure, pareo, sequor, utor te ipso duce, obliviscor etiam malorum, ut iubes, eoque facilius, quod ea ne in malis quidem ponenda censeo. Cic.Tusc.3,37,3Wenn du mich zu diesen Gütern zurückrufst, Epikur, gehorche und folge ich; du selbst seiest mein Führer; ich vergesse auch die Übel, wie du gebietest, und desto leichter, weil sie meines Erachtens nicht einmal unter die Übel zu zählen sind.
Quod ita esse dies declarat, quae procedens ita mitigat, ut isdem malis manentibus non modo leniatur aegritudo, sed in plerisque tollatur. Cic.Tusc.3,53,1Dies beweist die Zeit, die in ihrem Ablauf den Kummer, während die Übel dieselben bleiben, nicht nur mildert, sondern meist auch behebt.
Quid, si deinde dolores graves corporis, si bonorum amissio, si caecitas, si exilium? Si pro singulis malis aegritudines accederent, summa ea fieret, quae non sustineretur. Cic.Tusc.4,40,4Wie, wenn hierauf schwere Schmerzen, wenn Verlust der Güter, wenn Blindheit, wenn Verbannung gefolgt wäre? Wenn für jedes einzelne Übel Kummer hinzutritt, würde sich daraus eine Summe bilden, die nicht mehr auszuhalten wäre.
Atque cum perturbationes animi miseriam, sedationes autem vitam efficiant beatam, duplexque ratio perturbationis sit, quod aegritudo et metus in malis opinatis, in bonorum autem errore laetitia gestiens libidoque versetur, quae omnia cum consilio et ratione pugnant, his tu tam gravibus concitationibus tamque ipsis inter se dissentientibus atque distractis quem vacuum solutum liberum videris, hunc dubitabis beatum dicere? Cic.Tusc.5,43,1Und da jegliche Leidenschaft Elend, ihre Stillung aber ein glückseliges Leben bewirkt, und da die Leidenschaft von zweifacher Art ist, wovon die eine Art, Kummer und Furcht umfasst und auf der Vorstellung von Übeln, die andere, in ausgelassener Fröhlichkeit und Lust besteht und auf dem Irrwahn von Gütern beruht; da dies alles mit der Überlegung und der Vernunft im Widerstreit ist, solltest du nun zögern, einen Mann, den du von so heftigen Erschütterungen, die selbst so wenig zusammenstimmen und so sehr voneinander getrennt sind, ledig und los und frei siehst, für glückselig zu erklären?
Hinc illa cognitio virtutis existit, efflorescunt genera partesque virtutum, invenitur, quid sit quod natura spectet extremum in bonis, quid in malis ultumum, quo referenda sint officia, quae degendae aetatis ratio deligenda. Cic.Tusc.5,71,2So entsteht jene Erkenntnis der Tugend; erblühen die Tugenden nach ihren Gattungen und Arten; es findet sich, was das Höchse ist, das die Natur im Guten bezweckt, was das Äußerste ist im Bösen; worauf die Pflichten zu beziehen sind, welcher Lebensplan zu wählen.
Exilium, credo, quod in maxumis malis ducitur. Cic.Tusc.5,106,2Die Verbannung, meine ich, die unter die größten Übel gerechnet wird.
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25.09.2015  Annua peregrinatione, quae Hajj appellatur, ad Meccam facta duo agmina peregrinatorum inter se coeuntia panicum excitaverunt, quo plus DCC homines vitam amiserunt pluresque vulnerati sunt. Irani Saudianis graves securitatis difficultates obiecerunt et, ut pretia pro damnis solverent, postulaverunt. Victimae calamatitatis, qua peior ex anno MCMXC non facta est, undique terrarum erant oriundae, inter eos non minus XLIII Irani. Peregrinatio Islamica hoc anno malis avibus coeperat, cum XI die mensis Septembris Meccae tolleno aedificatorius in Magnam Meschitam corruisset et CVII homines occidisset. lc201509Während der sogenannten Hadsch trafen in Mekka zwei Pilgerzüge aufeinander und lösten eine Panik aus, durch die mehr als 700 Menschen zu Tod kamen und noch mehr verletzt wurden.Die Iraner warfen den Saudis schwere Sicherheitsmängel vor und forderten, Schadenersatz zu leisten. Die Opfer des Unglücks - das schwerste seit 1990 - waren aus aller Herren Länder, unter ihnen mindestens 43 Iraner. Die islamische Pilgerfahrt hatte schon unter schlechten Vorzeichen begonnen, als am 11. Sept. Ein Baukran auf die Große Moschee gestürzt war und 107 Personen erschlagen hatte.
29.09.2015  Praesides Foederatarum Civitatum et Russiae, Baracus Obama et Vladimirus Putin, Neo-Eboraci alter alterius rationes politicas percensens suam uterque orationem ad coetum generalem Nationum Unitarum habuit, priusquam comminus ad bilateralia colloquia convenerunt.
Obama in sua oratione Americae vim militarem in lumine ponens ilico suis verbis modum imposuit dicens non esse redeundum ad vias prioribus temporibus ad conflictus componendos tritas. Pro mutuis omnium civitatum obnoxietatibus unamquamque in hoc mundo periculis terrorismi vel calefactionis globalis affligi posse. His malis nulla militarium aut oeconomicarum opum ratione habita omnibus laborandum esse, nisi omnes efficaciores fierent.
Vladimirus Putin contra rationem terrorismi in islamicis terris gliscentis ab Americanis atque ab eorum interventionibus infeliciter gestis, quibus suam democratiam exportare voluissent, repetit: Res ita se habere et in Afgania et in Iraquia et in Syria et in Libya et aliubi apparere. Putin eum in magno errore versari dixit, qui Syriam praeside Bashar al-Assad non iniuncto pacari posse putaret.
Obama post tot et tantas caedes, postquam ducenta milia hominum necati essent, duo miliones fugae se commendassent, pristinum Syriacae civitatis statum restitui posse negavit.
Consecua colloquia privata, quae Putin postea constructiva, realistica, libera iudicavit, per XC minuta procedebant. lc201509
Die Präsidenten der USA und Russlands, Barack Obama und Wladimir Putin, hielten in New-York beide ihre Rede vor der Generalversammlung der UN und kritisierten die Politik des jeweils anderen, bevor sie sich Mann gegen Mann zu bilateralen Gesprächen trafen.
Obama hob in seiner Rede die militärische Macht Amerikas hervor und schränkte sie sofort wieder mit den Worten ein, man dürfe zur Lösung von Konflikten nicht zu den ausgetretenen Wegen früherer Zeiten zurückkehren. Abgesichts der gegenseitigen Abhängigkeit aller Staaten könne jeder von den Gefahren des Terrorismus oder der Erderwärmung betroffen werden. Darunter hätten alle ohne Rücksicht auf militärische oder ökonomische Stärke zu leiden, wenn nicht alle effektiver würden.
Im Gegensatz dazu machte Putin die Amerikaner und ihre verfehlten Interventionen, durch die sie ihre Demokratie hätten exportieren wollen, für den in den islamischen Ländern erstarkenden Terrorismus verantwortlich. Dass dies so sei, werde in Afghanistan, inm Irak, in Srien, in Lybien und anderswo deutlich. Putin sagte, der irre sich sehr, der glaube, Syrien lasse sich ohne die Einbindung von Baschar al-Assad befrieden.
Obama schloss aus, dass Syrien nach so großem und gewaltigem Gemetzel, nachdem 200’000 Menschen getötet wurden und 2 Millionen die Flucht ergriffen hätten, in den alten Zustand versetzt werden könne.
Das anschließende persönlichen Gespräch, das Putin danach als konstruktiv, sachlich und offen bezeichnete, dauerte 90 Minuten.
24.11.2016  Heri Berolini legati conventus foederalis de acceptis et expensis futuris muneris cancellarii altercati sunt. Hanc occasionem oppositio politica arripere solet, ut cancellariam eiusque administros ad calculos vocet atque bona malis compenset. Ista disceptatio hoc anno etiam initium certaminis electorii significavit. Sahra Wagenknecht, quae oppositionem ducit, primum lapidem iaciens regimen calumniata est neque quicquam bene factum invenit. Sequebatur cancellaria Merkel, quae nullam quidem difficultatem neglexit, sed aliam ex alia summatim praestringens, quin omnes in via consanescendi essent, in dubio non reliquit. Sic, ut exemplo utar, cancellaria Sahrae Wagenknecht, quae homines in Germania summa paupertate infestatos esse dixisset, homines in Germania numquam adhuc in tam bonis condicionibus vixisse respondit. Etiam Thomasius Oppermann, qui nomine Socialis Democraticae Factionis orabat, coalitionem gubernatoriam non a tergo adoriebatur neque cancellariam aggressus est, sed oppositionis ductricem, cui, quod dextro populismo sinistrum adiceret, opprobrio dedit. lc201611Gestern debattierte in Berlin der Bundestag über den zukünftigen Haushalt des Bundeskanzleramtes. Diese Gelegenheit nutzt die Opposition gewöhnlich, um mit der Kanzlerin und ihren Ministern abzurechnen und Gutes schlecht zu machen. Die Debatte markierte in diesem Jahr auch den Auftakt zum Wahlkampf. Sahra Wagenknecht, die die Opposition führt, warf den ersten Stein, kritisierte die Regierung überaus scharf und ließ an ihr kein gutes Haar. Es folgte Kanzlerin Merkel, die kein Problem aussparte, sondern eines nach dem anderen oberflächlich ankratzte und keinen Zweifel daran ließ, dass sich alle auf dem Weg der Besserung befinden. So antwortete sie zum Beispiel Wagenknecht, die behauptet hatte, die Menschen in Deutschland seien von schlimmster Armut bedroht, dass die Menschen in Deutschland noch nie bisher in so guten Verhältnissen gelebt hätten. Auch Thomas Oppermann, der für die sozialdemokratische Partei sprach, fiel der Regierungskoalition nicht in den Rücken und attakierte nicht die Kanzlerin, sondern die Oppositionsführerin, der er vorwarf, den rechten Populismus durch einen linken zu vermehren.
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