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Beleg gesucht für: interpellatione
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
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04.12.2015  Omnes in Europa optant, ut multi profugi asylum petentes descriptis et ordinatis regulis aut recipiantur aut reiciantur. Sed quae re vera fiunt, longe absunt ab eis, quae optantur. Ad finem inter Graeciam et Macedoniam tumultus et impetus violentes facti sunt. Et Slovacia et Ungaria interpellatione ad Curiam Luxemburgensem certas et definitas portiones profugorum recipiendorum vetari intendunt. Etiam Donaldus Tusk, praeses Europaei Consilii, ut rationes politicae ad profugos pertinentes se in contrarium vertant, postulat: Nullam terram, neque Germaniam, paratam esse ad tot multos profugos recipiendos. Neque periculum terrorismi neglegendum esse: "Audimus", inquit, "fieri non posse, ut tantus numerus profugorum reprimatur. Rectius autem dicendum est numerum profugorum tantum esse, ut fieri non possit, ut non reprimatur." Europaei administri a rebus interioribus die Veneris Bruxellis disceptaturi sunt, num partes pactionis Schengenianae ad tempus in usu esse vetandae sint. Regimen Sueticum, ut pontem Oeresundianum, qui Daniam et Suetiam meridianam coniungit, si opus fuerit, intercludat, spectat et agitat. Administri ab rebus internis foederalium Germaniae civitatum, mensuram periculi uniuscuiusque Syriaci profugi rursus singillatim examinandam esse decreverunt. Sueticum regimen ab oppositione reprehenditur, Donaldus Tusk a Bruxellensibus impugnatur. Slovacia et Hungaria ab plerisque aliis infestantur. Res dum ita erunt, et perturbatio politicarum rationum in Europa non minuetur, et Europa ipsa periclitabitur. lc201512Alle in Europa wünschen, dass die vielen Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen, nach genau geordneten Regeln entweder aufgenommen oder abgewiesen werden. Aber was in der Realität geschieht, ist weit von diesem Wunsch entfernt. An der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien gab es Unruhen und gewaltsame Übergriffe. Sowohl die Slowakei als auch Ungarn, wollen durch eine Klage am Gerichtshof in Luxemburg festgelegte Quoten für die Aufnahme von Flüchtlingen verbieten lassen. Auch Donald Tusk, der Vorsitzende des Europäischen Rates fordert einen U-turn in der europäischen Flüchtlingspolitik: Kein Land, auch Deutschland nicht, sei bereit, so viele Flüchtlinge aufzunehmen. Auch die Gefahr des Terrorismus dürfe man nicht außer Acht lassen: "Wir hören", sagte er, "eine so große Zahl Flüchtlinge könne nicht gestoppt werden. Zutreffender aber muss man sagen, dass die Zahl der Flüchtlinge so groß ist, dass es unmöglich ist, sie nicht zu stoppen. Die europäischen Innenminister werden am Freitag in Brüssel diskutieren, ob Teile des Schengener Abkommens auf Zeit auszusetzen seien. Die schwedische Regierung trägt sich mit der Absicht, die Öresundbrücke, die Dänemark mit Südschweden verbindet, im Notfall zu sperren." Die Innenminister der deutschen Bundesländer haben beschlossen, dass das Maß der Gefährdung eines jeden Syrers wieder im einzelnen Fall geprüft werden müsse. Die schwedische Regierung wird von ihrer Opposition kritisiert, Donald Tusk wird von den Leuten in Brüssel angegriffen. Die Slowakei und Ungarn werden von den meisten anderen angefeindet. Solange die Verhältnisse so sind, wird einerseits das Durcheinander in der europäischen Politik nicht aufhören und andererseits Europa selbst in Gefahr sein.
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