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Beleg gesucht für: ignominiam
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
sic se complures annos illo imperante meruisse, ut nullam ignominiam acciperent, numquam infecta re discederent: Caes.Gall.7,17,5sie hätten unter seinem Oberbefehl schon mehrere Feldzüge gemacht, ohne Schimpf auf sich zu laden oder je unverrichteter Sache abzuziehen.
Praetermitto ruinas fortunarum tuarum, quas omnis proximis Idibus tibi impendere senties: ad illa venio, quae non ad privatam ignominiam vitiorum tuorum, non ad domesticam tuam difficultatem ac turpitudinem, sed ad summam rem publicam atque ad omnium nostrum vitam salutemque pertinent. Cic.Catil.1,14Ich will nichts erwähnen von dem völligen Ruin deines Vermögensstandes, der dir, wie du erfahren wirst, an den nächsten Iden bevorsteht. Ich komme auf das, was nicht die besondere Schmach deiner Ausschweifungen, nicht deine häusliche Verlegenheit und Schande, sondern die Gesamtheit des Staates und unser aller Leben und Sicherheit angeht.
[Cic.off.1,71,3] Quorum iudicium in eo, quod gloriam contemnant et pro nihilo putent, difficile factu est non probare, sed videntur labores et molestias, tum offensionum et repulsarum quasi quandam ignominiam timere et infamiam. Cic.off.1,71,3Allerdings kann man nicht umhin, es gutzuheißen, dass sie den Ruhm geringschätzen und für nichts achten; allein sie fürchten sich offenbar mehr vor Mühe und Arbeit, sowie vor jener Art Schimpf und Schande, die Anfeindungen und Misserfolge bei Bewerbungen zur Folge haben.
sed Tiberius saepe apud se pensitato, an coerceri tam profusae cupidines possent, num coercitio plus damni in rem publicam ferret, quam indecorum adtrectare, quod non obtineret, vel retentum ignominiam et infamiam virorum inlustrium posceret, postremo litteras ad senatum composuit, quarum sententia in hunc modum fuit. Tac.ann.3,52,3.Tiberius aber erwog hin und her, ob man denn auch so ganz ausschweifende Begierden einschränken könne, ob nicht am Ende die Einschränkung dem Staat mehr schade, ferner wie unrühmlich es sei, anzugreifen, was er nicht recht durchsetzen könne, oder, wenn doch durchgesetzt, die Schmach und Entehrung vornehmer Männer zur notwendigen Folge hätte. Zuletzt setzte er ein Schreiben an den Senat auf, mit folgendem Inhalt:
Impunitas enim peccatorum data videtur eis, qui ignominiam et infamiam ferunt sine dolore; morderi est melius conscientia. Ex quo est illud e vita ductum ab Afranio: nam cum dissolutus filius: 'Heu me miserum!' Tum severus pater: 'Dum modo doleat aliquid, doleat quidlubet.' Cic.Tusc.4,45,2Denn die scheinen für ihre Verfehlungen straffrei zu bleiben, die unter Schmach und Entehrung nicht leiden. Besser sind Gewissensbisse. Daher jenes aus dem Leben abgezogene Wort des Afranius: Ein zügelloser Sohn ruft: "Wehe mir Unglückseligem!" Darauf der strenge Vater: "Hauptsache, es tut ihm weh, sei’s was es wolle!"
metum vero si qui sustulisset, omnem vitae diligentiam sublatam fore, quae summa esset in eis, qui leges, qui magistratus, qui paupertatem, qui ignominiam, qui mortem, qui dolorem timerent. Cic.Tusc.4,46,3Wenn aber einer die Furcht beseitigte, so wäre alle Behutsamkeit im Leben beseitigt; denn diese fände sich am ausgeprägtesten bei denen, die Gesetze, Obrigkeit, Armut, Schande, Tod und Schmerz fürchteten.
Quid, si idem, quod plerumque fit paupertatem ignominiam infamiam timet, si debilitatem caecitatem, si denique, quod non modo singulis homininibus, sed potentibus populis saepe contigit, servitutem? potest ea timens esse quisquam beatus? Cic.Tusc.5,15,5Und wenn nun derselbe, wie sehr oft, auch Armut, Beschimpfung, üblen Ruf, körperliche Schwäche, Blindheit fürchtet; wenn schließlich, was nicht nur einzelnen Menschen, sondern mächtigen Völkern oft begegnet, Sklaverei: kann einer mit solcher Furcht glücklich sein?
Iam vero exilium, si rerum naturam, non ignominiam nominis quaerimus, quantum a perpetua peregrinatione differt? Cic.Tusc.5,107,3Und dann, wie viel unterscheidet sich denn Verbannung, wenn wir den Sachverhalt und nicht die Schande des Namens betrachten, von einer ununterbrochenen Reise?
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