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Beleg gesucht für: gefährlich
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 15
Caesar ab decimae legionis cohortatione ad dextrum cornu profectus, ubi suos urgeri signisque in unum locum conlatis duodecimae legionis confertos milites sibi ipsos ad pugnam esse impedimento vidit, quartae cohortis omnibus centurionibus occisis signiferoque interfecto signo amisso, reliquarum cohortium omnibus fere centurionibus aut vulneratis aut occisis, in his primipilo P. Sextio Baculo fortissimo viro multis gravibusque vulneribus confecto, ut iam se sustinere non posset, reliquos esse tardiores et nunnullos ab novissimis desertos proelio excedere ac tela vitare, hostes neque a fronte ex inferiore loco subeuntes intermittere et ab utroque latere instare et rem esse in angusto vidit neque ullum esse subsidium, quod submitti posset: Caes.Gall.2,25,1Kaum hatte Cäsar die zehnte Legion zur Tapferkeit aufgefordert, als er sich auf den rechten Flügel begab. Hier sah er, dass es seinen Leuten schlimm ging und dass sich die Soldaten der zwölften Legion durch die Zusammenballung der einzelnen Abteilungen selbst im Gefecht behinderten. Bereits alle Hauptleute der vierten Kohorte waren mitsamt dem Fahnenträger gefallen, das Feldzeichen verloren und auch fast sämtliche Hauptleute der übrigen Kohorten verwundet oder umgekommen; unter ihnen hatte der erste Hauptmann Publius Sextius Baculus, ein sehr tapferer Mann, viele schwere Wunden erhalten und war so entkräftet, dass er sich bereits nicht mehr aufrecht halten konnte. So verloren auch die übrigen den Mut; manche in den hintersten Reihen verließen geradezu den Kampfplatz und suchten den Geschossen zu entgehen, während die Feinde nicht abließen, gegen die vordere Seite des römischen Lagers den Hügel herauf vorzudringen und auf beiden Seiten anzugreifen. Kurz, Cäsar sah, dass die Lage seiner Leute höchst gefährlich und dabei keine Unterstützung verfügbar war.
litteras Caesari remittit, quanto cum periculo legionem ex hibernis educturus esset, rem gestam in Eburonibus perscribit, docet omnes peditatus equitatusque copias Treverorum tria milia passuum longe ab suis castris consedisse. Caes.Gall.5,47,5Er schrieb also an Cäsar zurück, wie gefährlich es wäre, seine Legion aus dem Winterlager zu führen, und meldete ihm zugleich den Vorfall bei den Eburonen und dass das gesamte Fußvolk und die Reiterei der Treverer nur drei Meilen weit von seinem Lager entfernt stehe.
ibi ex captivis cognoscit, quae apud Ciceronem gerantur quantoque in periculo res sit. Caes.Gall.5,48,2Dort erfuhr er durch Gefangene, was bei Cicero vorging und wie gefährlich die Lage war.
erat magni periculi res tantulis copiis iniquo loco dimicare; tum, quoniam obsidione liberatum Ciceronem sciebat, aequo animo remittendum de celeritate existimabat; Caes.Gall.5,49,6An einem so nachteiligen Ort mit so großen Streitkräften der Feind zu kämpfen was sehr gefährlich. Weil er aber wusste, dass Cicero nicht mehr belagert wurde, konnte er in seiner Eile nachlassen.
medio fere itinere equites a Fabio missi, quanto res in periculo fuerit, exponunt. summis copiis castra oppugnata demonstrant, cum crebro integri defessis succederent nostrosque adsiduo labore defatigarent, quibus propter magnitudinem castrorum perpetuo esset isdem in vallo permanendum. Caes.Gall.7,41,2Mitten auf dem Weg trafen ihn Reiter, Boten des Fabius, und berichteten, wie gefährlich es um sie gestanden habe, da die Feinde mit ihrer ganzen Truppenmacht das Lager angegriffen hatten. Die Gallier, bei denen die Ermüdeten immer durch frische Soldaten abgelöst wurden, hätten die Römer, die wegen des großen Umfangs ihres Lagers ohne alle Ablösung stets auf dem Wall bleiben mussten, fast bis zur Erschöpfung gebracht;
postquam dies comitiorum venit et Catilinae neque petitio neque insidiae, quas consulibus in campo fecerat, prospere cessere, constituit bellum facere et extrema omnia experiri, quoniam, quae occulte temptaverat, aspera foedaque evenerant. Sall.Cat.26,5.Als nun der Wahltag gekommen war und Catilina weder die Kandidatur noch der Mordanschlag glückte, den er auf dem Marsfeld gegen den Konsul unternommen hatte, beschloss er loszuschlagen und zum äußersten zu greifen, da ja seine heimlichen Versuche gefährlich und schmählich ausgegangen waren.
2014.02.17 Aurarias in Africa Australi periculosas esse non ignotum est. Nunc complures aurifossores in cuniculo deposito Benonis prope Ioannisburgum sito saxo abrupto inclusi sunt. Undecim ex obrutis scalis demissis iam servati sunt, reliqui servari nolunt, quod sine concessione fodientes timent, ne a custodibus publicis prehendantur ac lege interrogentur. 2014.02.17Dass die Goldgruben in Südafrika gefährlich sind, ist durchaus bekannt. Jetzt wurden beträchtlich viele Goldschürfer in einem stillgelegten Stollen in Benoni in der Nähe von Johannesburg durch einen abgebrochenen Felsen eingeschlossen. Elf der Verschütteten konnten über hinabgelassene Leitern bereits gerettet werden, die übrigen wollen sich nicht retten lassen, weil sie ohne Konzession geschürft haben und fürchten, von der Polizei festgenommen und verhört zu werden.
2014.06.02 Permutatio captivorum inter Americanos et Talibanos proxime perfecta controverse disceptatur. Imprimis senator Ioannes McCain, qui Republicanorum partis et curiae repraesentantium est, adversatur: Quam permutationem Americae periculosam esse; nam Talibanos nunc pretium Americani militis nosse atque ad obsides intercipiendos incitari. Istos quinque Talibanos, periculosissimum quemque, paratissimos esse ad terroristicas actiones denuo ministrandas. Ad hoc accedere, quod regula, ne cum terroristis ageretur, violata esset neque congressus contra legem huius arbitrii partieps fuisset. 2014.06.02Der gerade etst vollzogene Gefangenenaustausch zwischen den Amerikanern und den Taliban wird kontrovers diskutiert. Besonders Senator John McCain, Republikaner und Mitglied des Repräsentantenhauseses, ist dagegen: Dieser Austausch sei für America gefährlich, denn die Taliban wüssten jetzt den Preis eines amerikanischen Soldaten und würden zur Geiselnahme ermuntert. Diese fünf Taliban seien gerade die gefährlichsten und in hohem Maße bereit, erneut terroristische Aktionen durchzuführen. Hinzu komme, dass der Grundsatz, nicht mit Terroristen zu verhandeln, verletzt und der Kongress gegen das Gesetzt nicht in die Entscheidung einbezogen worden sei.
2014.12.27 Sa.d. Russi doctrinam militarem, quam anno MCMX (2010) exaraverant, denuo retractaverunt. Summa denuntiationis eadem est, sed lingua nonnullis locis acerbius sonat: Qua retractatione Russiam commutationi rerum in septentrionali Africa, in Syria, in Irquia, in Afghanistania respondere. Natonem Russiae fundamentalem esse comminationem. Civitates Americae foederatas significantes Russi civitates praepotentes persequuntur toto orbe, ut suas causas agant, homines excitantes paratiores facere ad reclamitandum et intercedendum atque ordines radicitus agentes et tromocraticas fovere. Russiae priculosam esse amplificationem Nationis in orientem versus et systema missilium arcendorum, quod Unitae Civitates in Polonia alibique instituere cogitent. Oana Lungescu, Natonis locutrix, Natonem neque Russiae neque alii cuiquam praeterea periculam esse Bruxellis reddidit. 2014.12.27Die Russen haben die Militärdoktrin aus dem Jahr 2010 neu gefasst. Die Hauptaussage ist dieselbe, doch klingt sie an einigen Stellen schärfer: Mit dieser Überarbeitung reagiere Russland auf die veränderten Verhältnisse in Nordafrika, Syrien und Afghanistan. Die Nato sei für Russland eine fundamentale Bedrohung. Indem die Russen auf die Vereinigten Staaten anspielen, führen sie aus, dass führende Mächte überall in der Welt, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen, die Menschen aufhetzen und die Bereitschaft zu Protesten und Widerspruch stärkten und radikale und terroristische Organisationen fördern.Für Russland sei die Osterweiterung der Nato bedrohlich und das Raketenabwehrsystem, das die USA in Polen und anderswo errichten wollten. Oana Lungescu, die Sprecherin der Nato setzte in Brüssel dagegen, die Nato sei weder für Russland noch für sonst einen gefährlich.
[Cic.off.1,32,5] ut si constitueris, cuipiam te advocatum in rem praesentem esse venturum atque interim graviter aegrotare filius coeperit, non sit contra officium non facere, quod dixeris; magisque ille, cui promissum sit, ab officio discedat, si se destitutum queratur. Cic.off.1,32,5Gesetzt zum Beispiel, du hättest jemandem dein Wort gegeben, bei einem Prozess persönlich zu erscheinen, und dein Sohn wäre inzwischen gefährlich krank geworden, so wäre es wohl nicht gegen die Pflicht, wenn du dies Versprechen nicht hieltest; eherbenähme sich der andere pflichtwidrig, wenn er sich beschwerte, du habest ihn im Stich gelassen.
[Cic.rep.10091] Iam illa, perfugia, quae sumunt sibi ad excusationem, quo facilius otio perfruantur, certe minime sunt audienda, cum ita dicunt: accedere ad rem publicam plerumque homines nulla re bona dignos, cum quibus comparari sordidum, confligere autem multitudine praesertim incitata miserum et periculosum sit. Cic.rep.1,9Jene Ausflüchte aber, die sie zum Vorwand nehmen, um ihre Muße ungestörter zu genießen, verdienen gar nicht einmal gehört zu werden; wenn sie zum Beispiel sagen: es drängten sich zu den Staatsverwaltung in der Regel Leute von nichtswürdigem Charakter, mit denen sich zu vergleichen erniedrigend, sich mit ihnen herumzuschlagen aber, besonders wenn sie die Menge aufgereizt hätten, unheilvoll und gefährlich sei.
nuntianti centurioni, ut mos militiae, factum esse quod imperasset, neque imperasse sese et rationem facti reddendam apud senatum respondit. quod postquam Sallustius Crispus particeps secretorum (is ad tribunum miserat codicillos) comperit, metuens ne reus subderetur, iuxta periculoso ficta seu vera promeret, monuit Liviam ne arcana domus, ne consilia amicorum, ministeria militum vulgarentur, neve Tiberius vim principatus resolveret cunta ad senatum vocando: eam condicionem esse imperandi, ut non aliter ratio constet quam si uni reddatur. Tac.ann.1,6,3.Dem Centurio, der nach Soldatenbrauch die Ausführung des Befehles meldete, gab er zur Antwort, er habe nichts befohlen und jener werde vor dem Senat, was geschehen sei, zu verantworten haben. Als Sallustius Crispus, der an den geheimen Plänen Teil hatte, und auch den schriftlichen Befehl an den Tribunen geschickt hatte, dies erfuhr, befürchtete er, er könne als Schuldiger vorgeschoben werden. Da es in diesem Fall gleich gefährlich war, die Wahrheit oder Lügen vorzutragen, warnte er Livia, man solle doch die Geheimnisse des Hauses. die Ratschläge der Freunde und die Dienstleistungen der Soldaten nicht jedermann wissen lassen; und Tiberius solle nicht den Zauber der Fürstengewalt zunichte machen, indem er alles vor den Senat bringe. Das Geheimnis der Macht sei es, dass die Rechnung nur dann aufgehe, wenn man sie einem gegenüber erstelle.
augebat metum gnarus Romanae seditionis et, si omitteretur ripa, invasurus hostis: at si auxilia et socii adversum abscedentis legiones armarentur, civile bellum suscipi. periculosa severitas, flagitiosa largitio: seu nihil militi sive omnia concedentur, in ancipiti res publica. Tac.ann.1,36,2.Dass der Feind von dem römischen Aufruhr wusste und bereit war einzufallen, wenn man das Rheinufer verlasse, steigerte die Furcht. Wollte man aber die Hilfstruppen und Bundesgenossen gegen die abziehenden Legionen bewaffnen, so hatte man Bürgerkrieg. Strenge war gefährlich, Nachgiebigkeit entehrend: Wolle man den Soldaten nichts oder alles gewähren, das Gemeinwesen werde aufs Spiel gesetzt.
nec multo post clades rei navalis accipitur, non bello (quippe haud alias tam immota pax), sed certum ad diem in Campaniam redire classem Nero iusserat, non exceptis maris casibus. ergo gubernatores, quamvis saeviente pelago, a Formiis movere; et gravi Africo, dum promunturium Miseni superare contendunt, Cumanis litoribus impacti triremium plerasque et minora navigia passim amiserunt. Tac.ann.15,46,2.Bald darauf erlitt man ein Unglück zur See, nicht durch Krieg – denn nie sonst war der Friede so ungestört – sondern Nero hatte der Flotte Befehl erteilt, auf einen bestimmten Tag nach Campanien zurückzukehren, ohne Einschränkung für den Fall, dass eine Seefahrt zu gefährlich sei. Demgemäß fuhren die Steuerleute trotz des tobenden Meeres von Formiae ab und wurden, als sie sich anstrengten, am Vorgebirge Misenum vorbeizufahren, durch die Gewalt des Südwindes an die Küste von Cumae geworfen, wobei sie sehr viele Kriegsschiffe und zahlreiche kleinere Fahrzeuge verloren.
et Nymphidius quidem in ipso conatu oppressus, set quamvis capite defectionis ablato manebat plerisque militum conscientia, nec deerant sermones senium atque avaritiam Galbae increpantium. laudata olim et militari fama celebrata severitas eius angebat aspernantis veterem disciplinam atque ita quattuordecim annis a Nerone adsuefactos, ut haud minus vitia principum amarent, quam olim virtutes verebantur. accessit Galbae vox pro re publica honesta, ipsi anceps, legi a se militem, non emi; nec enim ad hanc formam cetera erant. Tac.hist.1,5,2.Nymphidius selbst fiel zwar sogleich als Opfer seines Vorhabens; allein auch nachdem das Haupt der Meuterei gefallen war, blieb den meisten Soldaten noch das Bewusstsein der Mitschuld und es fehlte nicht an Scheltreden auf den altersschwachen und geizigen Galba. Seine vormals gepriesene und im Mund der Soldaten gefeierte Strenge ängstigte sie jetzt bei ihrem Widerwillen gegen die alte Manneszucht, nachdem sie in vierzehn Jahren von Nero so verwöhnt worden waren, dass sie ebenso sehr die Laster an dem Fürsten liebgewonnen hatten, als sie zuvor dessen Tugenden achteten. Dazu kam noch eine Äußerung des Galba, die zwar die Ehre des Stadtoberhauptes wahrte, aber für seine Person gefährlich war: dass die Soldaten von ihm ausgehoben, nicht gekauft werden. Zu solchem Grundsatz passte eben das Übrige nicht.
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