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Beleg gesucht für: Leistung
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 6
si hanc ei rem privatim Sex. Roscius mandavisset, ut cum Chrysogono transigeret atque decideret, inque eam rem fidem suam, si quid opus esse putaret, interponeret, ille, qui sese facturum recepisset, nonne, si ex eo negotio tantulum in rem suam convertisset, damnatus per arbitrum et rem restitueret et honestatem omnem amitteret? Cic.S.Rosc.114.aHätte Sextus Roscius ihm von sich aus aufgetragen, mit Chrysogonus zu verhandeln und die Sache durch Vergleich abzumachen und nötigenfalls sein Wort in dieser Sache zu verpfänden, würde nicht der, der die Leistung auf sich genommen hat, wenn er das Geschäft auch nur im mindesten für seinen Vorteil genützt hätte, durch den Schiedsrichter verurteilt werden und sowohl Ersatz leisten müssen, als auch seine ganze Ehre verlieren?
[Cic.off.1,73,3] Ad rem gerendam autem qui accedit, caveat, ne id modo consideret, quam illa res honesta sit, sed etiam, ut habeat efficiendi facultatem; Cic.off.1,73,3Wer aber eine große Leistung in Angriff nimmt, bedenke sich ja nicht bloß, wie ehrenvoll die Sache ist, sondern sorge auch, dass ihm die wirkliche Ausführung des Unternehmens gelinge.
Laudatis pro contione victoribus Caesar congeriem armorum struxit, superbo cum titulo: debellatis inter Rhenum Albimque nationibus exercitum Tiberii Caesaris ea monimenta Marti et Iovi et Augusto sacravisse. de se nihil addidit, metu invidiae an ratus conscientiam facti satis esse. Tac.ann.2,22,1.Der Cäsar lobte die Sieger in öffentlicher Versammlung und ließ als Trophäe Waffen aufschichten mit der stolzen Inschrift: nach Bezwingung der Völker zwischen dem Rhein und der Elbe habe das Heer des Kaisers Tiberius dieses Denkmal dem Mars, Jupiter und Augustus geweiht. Von sich setzte er nichts bei: er fürchtete, Neid zu erregen, oder dachte vielleicht, seine Leistung finde Lohn genug im Bewusstsein.
nisi forte rebus cunctis inest quidam velut orbis, ut, quem ad modum temporum vices, ita morum vertantur; nec omnia apud priores meliora, sed nostra quoque aetas multa laudis et artium imitanda posteris tulit. verum haec nobis in maiores certamina ex honesto maneant. Tac.ann.3,55,5.Vielleicht bewegt sich aber auch in allem die Welt in einem gewissen Kreislauf, so dass wie bei den Jahreszeiten so auch in den Sitten ein wiederkehrender Wechsel stattfindet? Auch ist wirklich nicht alles bei den Alten besser gewesen, sondern auch unsere Zeit hat nach Verdienst und Leistung manches hervorgebracht, was für die Nachwelt ein Muster der Nachahmung ist. Aber in diesem Punkt möge uns Wettstreit mit den Vorfahren Aufgabe sittlichen Strebens bleiben.
tum, quod antiquis scriptoribus rarus obtrectator neque refert cuiusquam, Punicas Romanasne acies laetius extuleris: at multorum, qui Tiberio regente poenam vel infamias subiere, posteri manent. utque familiae ipsae iam extinctae sint, reperies, qui ob similitudinem morum aliena malefacta sibi obiectari putent. etiam gloria ac virtus infensos habet, ut nimis ex propinquo diversa arguens. sed ad inceptum redeo. Tac.ann.4,33,4.Zudem erregt, wer alte Geschichte darstellt, nur bei wenigen persönlichen Anstoß, und es macht keinem etwas aus, ob er das punische, ob das römische Heer glänzender erscheinen lässt. Aber von denen, die unter Tiberius Strafe oder Entehrung traf, leben vielfach noch die Nachkommen. Und sind auch die Familien selbst erloschen, so finden sich doch immer Menschen, die wegen ihrer Charakterähnlichkeit glauben, die Übeltaten anderer würden ihnen vorgeworfen; selbst glanzvolle Leistung erbittert manche, weil ihr grelles Licht den Kontrast, den sie dagegen bilden, aus zu großer Nähe hervortreten lässt. Doch ich kehre zu meiner Thema zurück.
Quam huic erat miserum carere consuetudine amicorum, societate victus, sermone omnino familiari, homini praesertim docto a puero et artibus ingenuis erudito, musicorum vero perstudioso; poetam etiam tragicum—quam bonum, nihil ad rem; in hoc enim genere nescio quo pacto magis quam in aliis suum cuique pulchrum est; Cic.Tusc.5,63,2Wie elend war es für diesen Mann, den Umgang mit Freunden, die Gemeinschaft des Mahles, alle vertraute Unterredung zu entbehren, zumal da er von Jugend auf gebildet und in edlen Wissenschaften erzogen war. Er verstand sich auch sehr auf Musik, war sogar tragischer Dichter – ein wie guter, tut nichts zur Sache. Denn auf diesem Gebiet scheint jedem irgendwie mehr als sonstwo, die eigene Leistung schön.
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