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Beleg gesucht für: Gefahr
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 100
id si fieret, intellegebat magno cum periculo provinciae futurum, ut homines bellicosos, populi Romani inimicos, locis patentibus maximeque frumentariis finitimos haberet. Caes.Gall.1,10,2Es war ihm bewusst, dass diese Provinz in große Gefahr käme, wenn ein kriegerisches und den Römern abgeneigtes Volk Nachbar ihrer offenen und überaus getreidereichen Gegenden würde.
quin etiam, quod necessariam rem coactus Caesari enuntiarit, intellegere sese, quanto id cum periculo fecerit, et ob eam causam, quamdiu potuerit, tacuisse. Caes.Gall.1,17,6ja er sehe ein, welcher Gefahr er sich dadurch aussetze, dass er die Sache notgedrungen enthülle. Nur deshalb habe er so lange wie möglich geschwiegen.
Caesar primum suo, deinde omnium ex conspectu remotis equis, ut aequato omnium periculo spem fugae tolleret, cohortatus suos proelium commisit. Caes.Gall.1,25,1Cäsar ließ zuerst sein Pferd, dann die Pferde aller übrigen weit wegführen, um die Gefahr für alle gleich zu machen und ihnen die Hoffnung der Flucht zu nehmen. Dann ermunterte er seine Legionen zur Tapferkeit und begann die Schlacht.
paulatim autem Germanos consuescere Rhenum transire et in Galliam magnam eorum multitudinem venire populo Romano periculosum videbat, Caes.Gall.1,33,3Außerdem sah er für das römische Volk eine Gefahr darin, dass es für die Germanen allmählich zur Gewohnheit werde, den Rhein zu überqueren und in großer Zahl nach Gallien zu kommen.
hic primum ortus est a tribunis militum, praefectis reliquisque, qui ex urbe amicitiae causa Caesarem secuti non magnum in re militari usum habebant. Caes.Gall.1,39,2Diese Furcht ging zuerst von den Kriegstribunen, von sonstigen Offizieren und von anderen aus, die aus Verehrung für Cäsar mit ihm ins Feld gezogen waren und nun als unerfahrene Neulinge im Kriegswesen laut über die große Gefahr jammerten.
hi neque vultum fingere neque interdum lacrimas tenere poterant; abditi in tabernaculis aut suum fatum querebantur aut cum familiaribus suis commune periculum miserabantur. Caes.Gall.1,39,4Diese konnten aber weder ihr Gesicht verstellen noch bisweilen ihre Tränen unterdrücken. Sie versteckten sich in ihren Zelten und beklagten entweder ihr eigenes trauriges Geschick oder jammerten vereint mit ihren Kameraden über die gemeinsame Gefahr.
Cognito Caesaris adventu Ariovistus legatos ad eum mittit: quod antea de conloquio postulasset, id per se fieri licere, quoniam propius accessisset seque id sine periculo facere posse existimaret. Caes.Gall.1,42,1Als Ariovist von Cäsars Ankunft erfahren hatte, schickte er Gesandte zu ihm: Die Unterredung, die er früher gefordert habe, könne von ihm aus stattfinden, weil Cäsar näher herangerückt sei und er glaube, ohne Gefahr daran teilnehmen zu können.
quodsi decessisset et liberam possessionem Galliae sibi tradidisset, magno se illum praemio remuneraturum et quaecumque bella geri vellet, sine ullo eius labore et periculo confecturum. Caes.Gall.1,44,13Wenn sich Cäsar aber zurückziehe und ihm den ruhigen Besitz von Gallien gestatte, so werde er ihn mit einem großen Preis belohnen: er werde ihm alle Kriege, die er zu führen wünsche, ohne seine geringste Mühe und Gefahr zu Ende bringen.
legatum ex suis sese magno cum periculo ad eum missurum et hominibus feris obiecturum existimabat. Caes.Gall.1,47,3Auch glaubte er nicht, einen seiner Legaten zu ihm schicken zu können, ohne ihn der größten Gefahr auszusetzen und den wilden Menschen preiszugeben.
quae res et latus unum castrorum ripis fluminis muniebat et post eum, quae essent tuta ab hostibus, reddebat et, commeatus ab Remis reliquisque civitatibus ut sine periculo ad eum portari possent, efficiebat. Caes.Gall.2,5,5So wurde nicht nur die eine Seite des Lagers durch das Ufer gedeckt und der Rücken gegen den Feind gesichert, sondern auch die Möglichkeit erzielt, ohne Gefahr Zufuhr an Lebensmitteln von den Remern und anderen Völkerschaften zu erhalten.
priores, quod abesse a periculo viderentur neque ulla necessitate neque imperio continerentur, exaudito clamore perturbatis ordinibus omnes in fuga sibi praesidium ponerent. Caes.Gall.2,11,5suchten die vordersten Leute, sobald sie das Geschrei der Kämpfenden aus der Ferne vernahmen, in größter Unordnung ihr Heil in der Flucht, weil sie außer Gefahr zu sein glaubten und durch keinerlei Not und keinerlei Befehlsgewalt zurückgehalten wurden.
ita sine ullo periculo tantam eorum multitudinem nostri interfecerunt, quantum fuit diei spatium, sub occasumque solis destiterunt seque in castra, ut erat imperatum, receperunt. Caes.Gall.2,11,6Auf diese Weise mordeten Cäsars Leute ohne alle Gefahr so viel Feinde, als ihnen die Dauer des Tages möglich machte; beim Untergang der Sonne gaben sie die Verfolgung auf und zogen sich, wie ihnen befohlen war, in ihr Lager zurück.
quibus omnibus rebus permoti equites Treveri, quorum inter Gallos virtutis opinio est singularis, qui auxilii causa a civitate missi ad Caesarem venerant, cum multitudine hostium castra nostra compleri, legiones premi et paene circumventas teneri, calones, equites, funditores, Numidas diversos dissipatosque in omnes partes fugere vidissent, desperatis nostris rebus domum contenderunt; Caes.Gall.2,24,4Als daher die Reiterei der Treverer, die sie von ihrem Land Cäsar als Unterstützung zugeschickt hatten und von deren Tapferkeit die Kelten eine große Meinung hegen, sah, wie sich das Lager massenhaft mit Feinden anfüllte, wie die Legionen fast umzingelt waren und in großer Gefahr schwebten, wie endlich die Trossknechte, die Reiter, die Schleuderer und die Numider getrennt und zerstreut nach allen Seiten flohen, so hielten sie Cäsars Sache für verloren und eilten in ihre Heimat
cuius adventu spe inlata militibus ac redintegrato animo, cum pro se quisque in conspectu imperatoris etiam extremis suis rebus operam navare cuperet, paulum hostium impetus tardatus est. Caes.Gall.2,25,3Sein Erscheinen gab den Soldaten von neuem Mut und Hoffnung, da jeder bemüht war, vor den Augen des Feldherrn selbst in der äußersten Gefahr nach besten Kräften seine Pflicht zu erfüllen. Der Sturm des Feindes wurde etwas gehemmt.
qui cum ex equitum et calonum fuga, quo in loco res esset quantoque in periculo et castra et legiones et imperator versaretur, cognovissent, nihil ad celeritatem sibi reliqui fecerunt. Caes.Gall.2,26,5und deren Soldaten aus der Flucht der Trossknechte und Reiter bemerkten, wie die Sache stand und in welche Gefahr das Lager, die Legionen und der Feldherr schwebten, ließen sie es an Schnelligkeit nicht fehlen.
causa mittendi fuit, quod iter per Alpes, quo magno cum periculo magnisque cum portoriis mercatores ire consueverant, patefieri volebat. Caes.Gall.3,1,2Der Grund dafür war, dass er die Straße über die Alpen offenhalten wollte, auf der die Kaufleute gewöhnlich nur unter großer Gefahr und gegen hohe Zölle reisten.
quo in consilio, cum tantum repentini periculi praeter opinionem accidisset ac iam omnia fere superiora loca multitudine armatorum completa conspicerentur neque subsidio veniri neque commeatus supportari interclusis itineribus possent, Caes.Gall.3,3,2Da unvermutet eine so gewaltige und drohende Gefahr eingetreten war und, wie man sah, bereits fast alle Anhöhen mit einer Masse Bewaffneter bedeckt waren, da man also bei völlig gesperrten Wegen wieder Hilfe noch Nahrungsmittel erhalten konnte,
nostri primo integris viribus fortiter repugnare neque ullum frustra telum ex loco superiore mittere, ut quaeque pars castrorum nudata defensoribus premi videbatur, eo occurrere et auxilium ferre, Caes.Gall.3,4,2Die Römer leisteten anfangs bei frischen Kräften tapferen Widerstand und warfen von dem erhöhten Standpunkt ihres Walles kein Geschoss umsonst auf die Feinde. Sobald eine Seite des Lagers von Verteidigern entblößt und in Gefahr zu sein schien, eilte man dorthin und leistete Hilfe.
resque esset iam ad extremum perducta casum, P. Sextius Baculus, primi pili centurio, quem Nervico proelio compluribus confectum vulneribus diximus, et item C. Volusenus, tribunus militum, vir et consilii magni et virtutis, ad Galbam adcurrunt atque unam esse spem salutis docent, si eruptione facta extremum auxilium experirentur. Caes.Gall.3,5,2Die Gefahr war aufs höchste gestiegen. Da eilte Publius Sextius Baculus, erster Hauptmann in seiner Kohorte, dessen mehrfache schwere Verwundung im Treffen gegen die Nervier ich erwähnt habe, und der Kriegsoberste Gaius Volusenus, ein sehr einsichtsvoller und tapferer Mann, zu Galba, und erklärten, die einzige Hoffnung auf Rettung sei, einen Ausfall zu machen und so zum letzten Mittel zu greifen.
Veneti reliquaeque item civitates cognito Caesaris adventu, certiores facti, simul quod quantum in se facinus admisissent intellegebant - legatos, quod nomen apud omnes nationes sanctum inviolatumque semper fuisset, retentos ab se et in vincula coniectos -, pro magnitudine periculi bellum parare et maxime ea quae ad usum navium pertinent providere instituunt, hoc maiore spe quod multum natura loci confidebant. Caes.Gall.3,9,3Die Veneter und ebenso ihre Verbündeten wussten, welch große Verbrechen sie sich durch die Festnahme und Einkerkerung der Gesandten hatten zu Schulden kommen lassen, da der Name und die Person solcher Botschafter jederzeit allen Völkern heilig und unverletzlich schien. Als sie deswegen von Cäsars Rückkehr erfuhren, machten sie, von der Größe der Gefahr überzeugt, tätige Anstalten zum Krieg und suchten besonders ihre Flotte in guten Stand zu setzen, und das mit um so größerer Zuversicht, als sie sich auf die natürliche Beschaffenheit ihres Landes sehr verließen.
illi etsi propter multitudinem et veterem belli gloriam paucitatemque nostrorum se tuto dimicaturos existimabant, tamen tutius esse arbitrabantur obsessis viis commeatu intercluso sine ullo vulnere victoria potiri, Caes.Gall.3,24,2Diese hatten zwar, wegen ihrer großen Masse und der geringen Zahl der Römer, im Gefühl ihres alten Kriegsruhms, die Überzeugung, sie würden sich ohne Gefahr schlagen können, hielten es aber doch für sicherer, die Wege zu besetzen, die Zufuhr abzuschneiden und so ohne allen Verlust zu siegen.
hic cum fratri intercluso ab hostibus auxilium ferret, illum ex periculo eripuit, ipse equo vulnerato deiectus, quoad potuit, fortissime restitit; Caes.Gall.4,12,5Als dieser Mann seinem Bruder, den die Feinde umringten, zu Hilfe kam, befreite er zwar jenen aus der Gefahr, er selbst aber stürzte von seinem verwundeten Pferd herab und leistete, solange er konnte, den tapfersten Widerstand,
quae cum adpropinquarent Britanniae et ex castris viderentur, tanta tempestas subito coorta est ut nulla earum cursum tenere posset, sed aliae eodem unde erant profectae referrentur, aliae ad inferiorem partem insulae, quae est propius solis occasum, magno suo cum periculo deicerentur. Caes.Gall.4,28,2Als sie schon nahe bei der britannischen Küste waren und vom römischen Lager aus bemerkt wurden, erhob sich plötzlich ein so heftiger Sturm, dass keines von ihnen die Richtung behaupten konnte; sie wurden teils an den Ort ihrer Abfahrt zurückgetrieben, teils unter großer Gefahr an die nordwestliche Küste der Insel verschlagen.
Caesar etsi idem quod superioribus diebus acciderat, fore videbat, ut si essent hostes pulsi, celeritate periculum effugerent, tamen nactus equites circiter XXX, quos Commius Atrebas de quo ante dictum est secum transportaverat, legiones in acie pro castris constituit. Caes.Gall.4,35,1Cäsar wusste zwar, die Feinde würden, sobald er sie geschlagen hätte, wie in den letzten Tagen, durch die schnellste Flucht der Gefahr entgehen, weil er jedoch zufällig auch etwa 30 Reiter hatte, die mit dem schon erwähnten Atrebaten Commius auf die Insel gekommen waren, so stellte er seine Legionen vor dem Lager in Schlachtordnung auf.
equites autem magno cum periculo proelio dimicare, propterea quod illi etiam consulto plerumque cederent et, cum paulum ab legionibus nostros removissent, ex essedis desilirent et pedibus dispari proelio contenderent. Caes.Gall.5,16,2Auch die Reiterei konnte nur mit großer Gefahr den Kampf bestehen, weil die Britannier nicht selten ganz absichtlich wichen und, sobald sie die Römer etwas von dem Standpunkt der Legionen hinweggelockt hatten, von ihren Streitwagen herabsprangen, um als Fußgänger die römische Reiterei in einen ungleichartigen Kampf zu ziehen,
equestris autem proelii ratio et cedentibus et insequentibus par atque idem periculum inferebat. Caes.Gall.5,16,3während ein Gefecht der Reiterei mit Reiterei für die Weichenden wie für die Verfolgenden gleiche und einerlei Gefahr bringt.
et, cum equitatus noster liberius praedandi vastandique causa se in agros effunderet, omnibus viis semitisque notis essedarios ex silvis emittebat et magno cum periculo nostrorum equitum cum his confligebat atque hoc metu latius vagari prohibebat. Caes.Gall.5,19,2Sooft hierauf Cäsars Reiterei der Beute wegen und um zu verheerend sich zu dreist und nachlässig über das Land verbreitete, ließ er seine Wagenkämpfer auf allen bekannten Wegen und Stegen aus dem Gehölz hervorbrechen, begann zur großen Gefahr der römischen Reiterei ein Gefecht und schreckte sie vom Weiterstreiten ab.
suam sententiam in utramque partem esse tutam; si nihil sit durius, nullo cum periculo ad proximam legionem perventuros; si Gallia omnis cum Germanis consentiat, unam esse in celeritate positam salutem. Caes.Gall.5,29,6Seine Meinung gewähre für beide Fälle Sicherheit: Warte keine weitere Feindseligkeit auf sie, so würden sie ohne Gefahr zur nächsten Legion gelangen; mache aber ganz Gallien mit den Germanen gemeinschaftliche Sache, so könne man sich bloß noch durch Schnelligkeit retten.
Cottae quidem atque eorum, qui dissentirent, consilium quem haberet exitum? in quo si non praesens periculum, at certe longinqua obsidione fames esset timenda. Caes.Gall.5,29,7Welchen Ausgang könne dagegen der Plan Cottas und der übrigen anders Gesinnten haben? Sei auch für den Augenblick keine Gefahr zu befürchten, so drohe doch Hunger als Folge einer langjährigen Belagerung.
'neque is sum,' inquit, 'qui gravissime ex vobis mortis periculo terrear: hi sapient; si gravius quid acciderit, abs te rationem reposcent; Caes.Gall.5,30,2denn ich bin unter euch nicht derjenige, der am meisten vor der Gefahr des Todes bebt. Diese hier werden des empfinden und von dir Genugtuung fordern, wenn sie unglücklich sind;
Consurgitur ex consilio; comprehendunt utrumque et orant, ne sua dissensione et pertinacia rem in summum periculum deducant; Caes.Gall.5,31,1Jetzt erhoben sich die Mitglieder des Kriegsrates, umarmten beide und baten, sie möchten doch nicht durch ihre Uneinigkeit und ihre Hartnäckigkeit alles in die äußerste Gefahr stürzen.
omnia excogitantur, quare nec sine periculo maneatur et languore militum et vigiliis periculum augeatur. Caes.Gall.5,31,5Alle möglichen Gründe wurden aufgesucht, warum man einerseits nicht ohne Gefahr bleiben könne, während andererseits durch die Ermüdung und Entbehrung des Schlafs die Gefahr wachse.
Tum demum Titurius, ut qui nihil ante providisset, trepidare et concursare cohortesque disponere, haec tamen ipsa timide atque ut eum omnia deficere viderentur; quod plerumque iis accidere consuevit, qui in ipso negotio consilium capere coguntur. Caes.Gall.5,33,1Nun geriet Titurius, weil er sich nicht vorgesehen hatte, in Schrecken, lief hin und her und suchte die Kohorten zu ordnen, doch selbst dies so ängstlich, dass er außer aller Fassung zu sein schien; so pflegt es in der Regel denen zu ergehen, die sich erst besinnen müssen, wenn sie mitten in der Gefahr sind.
has ille iaculo inligatas effert et Gallus inter Gallos sine ulla suspicione versatus ad Caesarem pervenit. ab eo de periculis Ciceronis legionisque cognoscitur. Caes.Gall.5,45,4Der Sklave band den Brief in einen Speer, machte sich auf, ging als Gallier ohne Verdacht mitten durch die Belagerer und kam glücklich zu Cäsar, der durch ihn von der Gefahr erfuhr, in der Cicero mit der Legionen schwebte.
Gallus periculum veritus, ut erat praeceptum, tragulam mittit. Caes.Gall.5,48,7Der Gallier warf aus Furcht vor der Gefahr, wie befohlen, den Spieß ins Lager;
Caesa, si forte timoris simulatione hostes in suum locum elicere posset, ut citra vallem pro castris proelio contenderet; si id efficere non posset, ut exploratis itineribus minore cum periculo vallem rivumque transiret. Caes.Gall.5,50,3Cäsar, um etwa durch vorgetäuschte Furcht die Feinde über das Tal zu sich zu locken und dann vor seinem Lager ein Treffen zu liefern. Falls ihm dies nicht gelänge, hoffte er wenigstens, nach der Erkundung der Wege mit desto geringerer Gefahr über das Tal und den Bach zu setzen.
praeconibusque circummissis pronuntiari iubent, seu quis Gallus seu Romanus velit ante horam tertiam ad se transire, sine periculo licere; post id tempus non fore potestatem. Caes.Gall.5,51,2Zugleich schickten sie ringsum ihre Herold mit der Ankündigung, wer Lust habe, zu ihnen überzugehen, gleichviel ob Gallier oder Römer, dem stehe es bis neun Uhr ohne Gefahr frei; später sei es nicht mehr möglich.
ex his omnibus iudicat rebus, quanto cum periculo et quanta cum virtute res sint administratae. Caes.Gall.5,52,3Aus allem schloss er, wie groß die Gefahr und die Tapferkeit seiner Leute gewesen sein musste.
Labienus, cum et loci natura et manu munitissimis castris sese teneret, de suo ac legionis periculo nihil timebat, ne quam occasionem rei bene gerendae dimitteret, cogitabat. Caes.Gall.5,57,1Labienus fürchtete in seinem durch Natur und Verschanzung außerordentlich festen Lager für sich und seine Legion keine Gefahr, sann vielmehr stets auf eine Gelegenheit, einen Vorteil zu erzielen.
haec loca vicinitatibus erant nota magnamque res diligentiam requirebat non in summa exercitus tuenda - nullum enim poterat universis a perterritis ac dispersis periculum accidere -, sed in singulis militibus conservandis; quae tamen ex parte res ad salutem exercitus pertinebat. Caes.Gall.6,34,3Solche Punkte kannten diejenigen, die in der Nähe wohnten, genau, und dieser Umstand machte auf Cäsars Seite große Behutsamkeit nötig, und zwar nicht sowohl um sein Gesamtheer zu schützen (denn dieses konnte keine Gefahr laufen, weil die erschreckten Feinde überallhin zerstreut waren), als vielmehr um nicht die einzelnen Soldaten zu verlieren, was immerhin teilweise auch auf die Wohlfahrt des ganzen Bezug hatte.
dimittit ad finitimas civitates nuntios Caesar; omnes evocat spe praedae ad diripiendos Eburones, ut potius in silvis Gallorum vita quam legionarius miles periclitetur, simul ut magna multitudine circumfusa pro tali facinore stirps ac nomen civitatis tollatur. Caes.Gall.6,34,8 Cäsar ließ also durch Botschafter und die Aussicht auf Beute alle Nachbarn der Eburonen zu deren Plünderung einladen, damit in diesen Wäldern nicht sowohl seine eigenen Leute als vielmehr ebenfalls Gallier Gefahr liefen und zugleich bei dem Einbruch einer solchen Menschenmasse das Volk der Eburonen zur Strafe seines frechen Vorgehens bis auf den letzten Mann und seinen Namen ausgerottet würde.
His rebus agitatis profitentur Carnutes se nullum periculum communis salutis causa recusare principesque ex omnibus bellum facturos pollicentur Caes.Gall.7,2,1Bei dieser Verhandlung erklärten die Carnuten, sie scheuten für Galliens gemeinschaftliche Wohlfahrt keine Gefahr und wollten den Krieg zuerst anfangen.
Magnam haec res Caesari difficultatem ad consilium capiendum adferebat: si reliquam partem hiemis uno loco legiones contineret, ne stipendiariis Haeduorum expugnatis cuncta Gallia deficeret, quod nullum amicis in eo praesidium positum videret; si maturius ex hibernis educeret, ne ab re frumentaria duris subvectionibus laboraret. Caes.Gall.7,10,1Diese Wendung der Dinge brachte Cäsar bei seiner Entschließung in große Verlegenheit, weil, falls man mit den Legionen den Rest des Winters an einem Ort stehen blieb, zu befürchten war, ganz Gallien werde, wenn die Schutzbefohlenen der Häduer die Beute des Feindes würden, von ihm abfallen, weil sich seine Freunde niemals sicher Hilfe von ihm versprechen könnten. Rückte er dagegen vor der Zeit aus dem Winterlager so sah er in der schweren Zufuhr eine Gefahr für das Proviantwesen.
Romanos aut inopiam non laturos aut magno cum periculo longius a castris processuros; Caes.Gall.7,14,7Die Römer hingegen würden sich entweder des Mangels nicht erwehren können oder sich unter großer Gefahr sehr weit von ihrem Lager entfernen müssen;
praeterea oppida incendi oportere, quae non munitione et loci natura ab omni sint periculo tuta, ne suis sint ad detractandam militiam receptacula neu Romanis proposita ad copiam commeatus praedamque tollendam. Caes.Gall.7,14,9Orte, die nicht durch eine Befestigung oder durch ihre Lage gegen jede Gefahr geschützt seien, müsse man überdies schon deshalb in Brand stecken, damit sie nicht ihren eigenen Leuten Schlupfwinkel zur Verweigerung des Kriegsdienstes würden, noch den Römern offen stünden, um Vorräte von Lebensmitteln und andere Beute auf die Seite zu schaffen.
ubi eos in sententia perstare viderunt, quod plerumque in summo periculo timor misericordiam non recipit, conclamare et significare de fuga Romanis coeperunt. Caes.Gall.7,26,4Als die Männer dennoch auf ihrem Beschluss beharrten, weil in der äußersten Gefahr die Furcht gewöhnlich kein Mitleid zulässt, fingen die Weiber laut zu schreien an, um den Römern die Flucht zu verraten.
M. Petronius, eiusdem legionis centurio, cum portas excidere conatus esset, a multitudine oppressus ac sibi desperans multis iam vulneribus acceptis, manipularibus suis, qui illum erant secuti: 'quoniam', inquit, 'me una vobiscum servare non possum, vestrae quidem certe vitae prospiciam, quos cupiditate gloriae adductus in periculum deduxi. vos data facultate vobis consulite.' Caes.Gall.7,50,4Marcus Petronius, ein anderer Hauptmann in derselben Legion, wollte ein Tor einhauen, wurde aber von einer Masse Feinde so bedrängt, dass er sich nicht mehr zu retten wusste. Bereits schwer verwundet sprach er zu seinen Leuten, die ihm gefolgt waren: "Weil es unmöglich ist, euch und mich zugleich zu retten, will ich wenigstens für euer Leben sorgen; denn meine Ruhmbegier hat euch in diese Gefahr gebracht. Denkt also an euch, solange es möglich ist!"
nolite hos vestro auxilio exspoliare, qui vestrae salutis causa suum periculum neglexerunt, nec stultitia ac temeritate vestra aut animi imbecillitate omnem Galliam prosternere et perpetuae servituti addicere. Caes.Gall.7,77,9Diese Leute, die euch zu Liebe die eigenen Gefahr nicht scheuen, dürft ihr euerer Hilfe nimmermehr berauben; ihr dürft nimmermehr ganz Gallien durch euere Torheit, Unbedachtsamkeit oder gar Verzagtheit niederschmettern und in ewige Sklaverei stürzen.
at Caesar neque resistentes adgrediundos tanto collis ascensu iudicabat neque non usque eo legiones admovendas, ut discedere ex eo loco sine periculo barbari militibus instantibus non possent. Caes.Gall.8,14,3Cäsar jedoch wollte bei dem so starken Steigen der Höhe, solange er Feind Widerstand leistete, nicht angreifen und auch die Weichenden nicht reizen. Zugleich wünschte er doch, seine Legionen so nahe zu bringen, dass der Feind, von den Römern verfolgt, nur mit Gefahr den Ort verlassen könnte.
Bellovaci cum Romanos ad insequendum paratos viderent neque pernoctare aut diutius permanere sine periculo eodem loco possent, tale consilium sui recipiendi ceperunt. Caes.Gall.8,15,4Die Bellovaker sahen nun die Römer zum Verfolgen bereit und konnten doch selbst ohne Gefahr weder die Nacht hier zubringen noch überhaupt länger in dem Ort ohne Mundvorrat verbleiben. Sie fassten also folgenden Rückzugsplan.
sed in experiundo cum periculum nullum videret, equitatum omnem Germanosque pedites, summae velocitatis homines, ad castra hostium praemittit; ipse legionem unam in trina castra distribuit, alteram secum expeditam ducit. Caes.Gall.8,36,2Weil er übrigens keine Gefahr bei einem Versuch erblickte, schickte er seine ganze Reiterei mit den äußerst behenden germanischen Fußsoldaten gegen das feindliche Lager voraus und folgte dann selbst mit einer Legion, nachdem er die anderen Legionen in seine drei Lager (vgl. 8,33) verteilt hatte.
cum omnibus Gallis notum esse sciret reliquam esse unam aestatem suae provinciae, quam si sustinere potuissent, nullum ultra periculum vererentur. Caes.Gall.8,39,3weil, wie er wusste, alle Gallier überzeugt waren, dies sei der letzte Sommer von Cäsars Statthalterschaft und weiterhin hätten sie keine Gefahr mehr zu befürchten, wenn sie sich so lange halten würden.
hoc fonte prohiberi posse oppidanos cum optarent reliqui, Caesar unus videret, e regione eius vineas agere adversus montem et aggerem exstruere coepit magno cum labore et continua dimicatione. Caes.Gall.8,41,2Alle wünschten den Belagerten, diese Quelle zu nehmen; Cäsar allein sah die Möglichkeit ein, die jedoch mit großer Gefahr verbunden war. Er ließ also der Quelle gerade gegenüber bedeckte Gänge gegen den Berg anlegen und Dämme aufwerfen, unter viel Mühe und stetem Kampf.
oppidani enim loco superiore decurrunt et eminus sine periculo proeliantur multosque pertinaciter succedentes vulnerant; non deterrentur tamen milites nostri vineas proferre et labore atque operibus locorum vincere difficultates. Caes.Gall.8,41,3Denn die Belagerten, die von oben herab stürmten und aus der Ferne ohne alle Gefahr angriffen, verwundeten viele Römer bei ihrem hartnäckigen Nachdringen; doch ließen sich Cäsars Leute dadurch nicht abschrecken, die Sturmdächer vorzurücken und durch Werke die schwierige Örtlichkeit zu besiegen.
eodem tempore cuniculos tectos ad venas agunt et caput fontis, quod genus operis sine ullo periculo et sine suspicione hostium facere licebat. Caes.Gall.8,41,4Zu gleicher Zeit führten sie von der Stelle an, wo die Sturmdächer errichtet waren, nach dem Ursprung der Quelle versteckte Minen, was ohne alle Gefahr und ohne Argwohn des Feindes möglich war.
ex ea cum tela tormentis iacerentur ad fontis aditum nec sine periculo possent aquari oppidani, non tantum pecora atque iumenta, sed etiam magna hominum multitudo siti consumebatur. Caes.Gall.8,41,6Von diesem Turm aus gegen den Zugang zur Quell spielte das grobe Geschütz, und die Belagerten konnten nun nur mit Gefahr zum Wasser kommen. Allzu verschmachten vor Durst nicht nur alle Herden- und Lasttiere, sondern auch eine große Masse Menschen.
Quo malo perterriti oppidani cupas sebo, pice, scandulis complent; eas ardentes in opera provolvunt eodemque tempore acerrime proeliantur, ut ab incendio restinguendo dimicationis periculo deterreant Romanos. magna repente in ipsis operibus flamma existit. Caes.Gall.8,42,1In dieser traurigen Lage füllten die Belagerten Fässer mit Unschlitt, Pech und Holzspänen, steckten sie in Brand und wälzten sie auf die römischen Werke hinab. Zugleich machten sie einen heftigen Angriff, um durch den Kampf und dessen Gefahr die Römer am Löschen des Feuers zu hindern. Plötzlich entstand auf den römischen Werken ein großer Brand;
eodem tempore Lucterius, quem profugisse ex proelio scripsi, cum in potestatem venisset Epasnacti Arverni - crebro enim mutandis locis multorum fidei se committebat, quod nusquam diutius sine periculo commoraturus videbatur, cum sibi conscius esset quam inimicum deberet Caesarem habere - hunc Epasnactus Arvernus amicissimus populo Romano sine dubitatione ulla vinctum ad Caesarem deduxit. Caes.Gall.8,44,3Lucterius, der bekanntlich (vgl. 8,35) die Flucht ergriffen hatte, vertraute sich, indem er oft den Ort wechselte, vielen an, weil er glaubte, nirgends ohne Gefahr längere Zeit bleiben zu können; denn er wusste wohl, wie sehr Cäsar ihm feind sein musste. Endlich kam er in die Gewalt eines Arverners namens Epasnactus, eines treuen Anhängers der Römer, der ihm alsbald in Fesseln warf und an Cäsar auslieferte.
nihil enim minus volebat quam sub decessum suum necessitatem sibi aliquam imponi belli gerendi, ne, cum exercitum deducturus esset, bellum aliquod relinqueretur, quod omnis Gallia libenter sine praesenti periculo susciperet. Caes.Gall.8,49,2Denn nichts wünschte er weniger, als sich bei seinem bevorstehenden Abgang in der Notwendigkeit zu sehen, ins Feld zu ziehen; er musste sonst, im Begriff das Heer aus dem Land zu führen, einen Krieg hinter sich lassen, den das gesamte Gallien, wenn keine Gefahr nahe wäre, mit aller Bereitwilligkeit führen würde.
oppressi Carnutes hiemis difficultate, terrore periculi, cum tectis expulsi nullo loco diutius consistere auderent nec silvarum praesidio tempestatibus durissimis tegi possent, dispersi magna parte amissa suorum dissipantur in finitimas civitates. Caes.Gall.8,5,4Der harte Winter, der Schrecken vor der Gefahr überwältigte die Carnuten, die, aus ihren Wohnsitzen vertrieben, nirgends längere Zeit zu verweilen wagten und bei dem heftigen Unwetter auch in ihren Wäldern keinen Schutz finden konnten. So ging der größte Teil von ihnen zu Grunde und der Rest zerstreute sich dahin und dorthin zu den Nachbarn.
Cum repente instructas velut in acie certo gradu legiones accedere Galli viderent, quorum erant ad Caesarem plena fiduciae consilia perlata, sive certaminis periculo sive subito adventu sive exspectatione nostri consilii copias instruunt pro castris nec loco superiore decedunt. Caes.Gall.8,9,1Als nun der Feind, dessen zuversichtliche Pläne Cäsar kannte, sah, wie die Legionen, gleichsam als stünden sie schon im Treffen, geordnet und festen Schrittes anrückten, stellte er sich vor seinem Lager in Schlachtordnung auf und verließ die erhöhte Stellung nicht, entweder geschreckt durch die Gefahr des neuen Kampfes und Cäsars plötzliches Erscheinen oder in Erwartung dessen , was die Römer nun tun würden.
postea vero quam in Asia Cyrus, in Graecia Lacedaemonii et Athenienses coepere urbis atque nationes subigere, lubidinem dominandi causam belli habere, maxumam gloriam in maxumo imperio putare, tum demum periculo atque negotiis conpertum est in bello plurumum ingenium posse. Sall.Cat.2,2Seitdem aber in Asien Kyros, in Griechenland die Lakedaimonier und Athener das Beispiel gegeben hatten, Städte und Völker zu unterjochen, die Lust zu gebieten als Ursache zum Krieg zu nehmen, den größten Ruhm in die größte Herrschaft zu setzen, da erst machte man durch Gefahr und Not die Erfahrung, dass der Geist im Krieg den Ausschlag gibt.
at Fulvia insolentiae Curi causa cognita tale periculum rei publicae haud occultum habuit, sed sublato auctore de Catilinae coniuratione, quae quoque modo audierat, compluribus narravit. Sall.Cat.23,4Sobald aber Fulvia die Ursache des auffälligen Benehmens des Curius herausgefunden hatte, behielt sie die so schwere dem Staat drohende Gefahr nicht für sich, sondern erzählte, ohne ihre Quelle zu nennen, was sie, wie auch immer, über die Verschwörung des Catilina erfahren hatte.
namque antea pleraque nobilitas invidia aestuabat, et quasi pollui consulatum credebant, si eum quamvis egregius homo novos adeptus foret. sed ubi periculum advenit, invidia atque superbia post fuere. Sall.Cat.23,6Vorher nämlich wogte in den Herzen der meisten Männer des Adels die Eifersucht auf und man glaubte, das Konsulat werde gleichsam besudelt, wenn es ein Emporkömmling, sei er noch so hervorragend, erhalte. Aber als sich die Gefahr abzeichnete, traten Eifersucht und Stolz in den Hintergrund.
Curius ubi intellegit, quantum periculum consuli inpendeat, propere per Fulviam Ciceroni dolum, qui parabatur, enuntiat. Sall.Cat.28,2Als Curius die Größe der Gefahr erkennt, in der Cicero schwebt, setzt er Cicero rasch durch Fulvia von der Vorbereitung des bevorstehenden Überfalls in Kenntnis.
Ea cum Ciceroni nuntiarentur, ancipiti malo permotus, quod neque urbem ab insidiis privato consilio longius tueri poterat neque, exercitus Manli quantus aut quo consilio foret, satis conpertum habebat, rem ad senatum refert, iam antea volgi rumoribus exagitatam. Sall.Cat.29,1Als Cicero dies gemeldet wurde, bringt er die Sache in ernster Erwägung der doppelten Gefahr vor den Senat, der schon zuvor durch die umlaufenden Gerüchte in Sorge war: einmal konnte er die Stadt nicht länger durch eigenverantwortliche Maßnahmen vor den Zerstörungsplänen schützen, sodann gab es keine Gewissheit, wie stark das Heer des Manlius war und welche Absichten es hegte.
itaque, quod plerumque in atroci negotio solet, senatus decrevit, darent operam consules, ne quid res publica detrimenti caperet. Sall.Cat.29,2So beschloss der Senat, wie gewöhnlich in dringender Gefahr, die Konsuln sollten alle Mittel aufbieten, die Integrität des Staates zu wahren.
sed praetores Q. Pompeius Rufus Capuam, Q. Metellus Celer in agrum Picenum, iisque permissum, uti pro tempore atque periculo exercitum conpararent. Sall.Cat.30,5ferner die Praetoren Quintus Pompeius Rufus nach Capua, Quintus Metellus Celer ins Picenische. Diese waren befugt, je nach den Umständen und der Größe der Gefahr ein Heer auszurüsten.
festinare, trepidare, neque loco neque homini quoiquam satis credere, neque bellum gerere neque pacem habere, suo quisque metu pericula metiri. Sall.Cat.31,2Man eilte unruhig hin und her, traute keinem Ort und keinem Menschen, man führte keinen Krieg und hatte doch keinen Frieden, jeder bemaß die Gefahr nach seiner Besorgnis.
"Deos hominesque testamur, imperator, nos arma neque contra patriam cepisse neque quo periculum aliis faceremus, sed uti corpora nostra ab iniuria tuta forent, qui miseri, egentes violentia atque crudelitate faeneratorum plerique patriae, sed omnes fama atque fortunis expertes sumus. neque quoiquam nostrum licuit more maiorum lege uti neque amisso patrimonio liberum corpus habere: tanta saevitia faeneratorum atque praetoris fuit. Sall.Cat.33,1"Götter und Menschen rufen wir zu Zeugen an, Feldherr, dass wir die Waffen nicht gegen das Vaterland erhoben haben, auch nicht um andere in Gefahr zu bringen, sondern um uns persönlich gegen Unrecht zu schützen, die wir arm und bloß durch die grausame Unerbittlichkeit von Wucherern zum größten Teil die Heimat, alle aber unsere Ehre und unser Vermögen verloren haben. Keinem von uns war es gestattet, der Rechtsüberlieferung gemäß die Wohltat des Gesetzes in Anspruch zu nehmen und durch Abtretung unseres Vermögens für unsere Person die Freiheit zu erhalten. Denn so groß war die Grausamkeit der Wucherer und des Praetors.
namque illi, quos ante Catilina dimiserat, inconsulte ac veluti per dementiam cuncta simul agebant. nocturnis consiliis, armorum atque telorum portationibus, festinando agitando omnia plus timoris quam periculi effecerant. Sall.Cat.42,2Denn diejenigen, die Catilina früher ausgesendet hatte, wollten unüberlegt und gerade wie von Sinnen alles auf einmal ausrichten; aber durch nächtliche Zusammenkünfte, durch das Tragen von Verteidigungs- und Angriffswaffen, dadurch, dass sie hin und herhasteten und alles auf einmal machten, hatten sie mehr Furcht als Gefahr hervorgerufen.
nam laetabatur intellegens coniuratione patefacta civitatem periculis ereptam esse; porro autem anxius erat dubitans, in maxumo scelere tantis civibus deprehensis quid facto opus esset: poenam illorum sibi oneri, inpunitatem perdundae rei publicae fore credebat. Sall.Cat.46,2Denn er freute sich, weil ihm klar war, dass das Volk nach der Aufdeckung der Verschwörung aus der Gefahr gerettet war; andererseits aber war ihm bange, weil er sich im unklaren war, was zu tun sei, da so hochgestellte Bürger beim größten Verbrechen entdeckt worden waren. Er war überzeugt, dass ihre Bestrafung für ihn selbst zur Bürde würde, ihre Nichtbestrafung aber zum Untergang des Staates führe.
is quom se diceret indicaturum de coniuratione, si fides publica data esset, iussus a consule, quae sciret, edicere, eadem fere quae Volturcius de paratis incendiis, de caede bonorum, de itinere hostium senatum docet: praeterea se missum a M. Crasso, qui Catilinae nuntiaret, ne eum Lentulus et Cethegus aliique ex coniuratione deprehensi terrerent, eoque magis properaret ad urbem adcedere, quo et ceterorum animos reficeret et illi facilius e periculo eriperentur. Sall.Cat.48,4Da er erklärte, er wolle über die Verschwörung ein Geständnis ablegen, wenn ihm volle Straflosigkeit gewährt werde, forderte ihn den Konsul auf, frei herauszusagen, was er wisse. Nun machte er vor dem Senat fast die selben Angaben wie Volturcius über die Vorbereitungen zur Brandlegung, über die Ermordung der Gutgesinnten, über den Anmarsch der Feinde; außerdem aber, er sei von Marcus Crassus abgeschickt worden, um Catilina zu melden, er solle sich durch Verhaftung des Lentulus, Cethegus und anderer Verschwörer nicht abschrecken lassen, vielmehr um so eiliger gegen die Stadt anrücken, um die anderen zu ermutigen und jene um so leichter der Gefahr zu entreißen.
erant eo tempore qui existumarent indicium illud a P. Autronio machinatum, quo facilius appellato Crasso per societatem periculi reliquos illius potentia tegeret. Sall.Cat.48,7Manche glaubten damals, jene Aussage sei von Publius Autronius angestiftet worden, damit Crassus, wenn er in die Untersuchung verwickelt würde, wegen der Gemeinsamkeit der Gefahr die anderen unter den Schutz seiner Macht stellen müsse.
Quare ego ita censeo, quom nefario consilio sceleratorum civium res publica in summa pericula venerit, iique indicio T. Volturci et legatorum Allobrogum convicti confessique sint caedem, incendia aliaque se foeda atque crudelia facinora in civis patriamque paravisse, de confessis, sicuti de manufestis rerum capitalium, more maiorum supplicium sumundum.' Sall.Cat.52,36Daher lautet mein Antrag: Da durch den gottlosen Plan ruchloser Bürger der Staat in die höchste Gefahr gestürzt ist und diese durch das Geständnis des Titus Volturcius und der allobrogischen Gesandten überführt und selbst geständig sind, dass sie zu Mord, Brand und anderen unmenschlichen Gräueltaten an ihren Mitbürgern und am Vaterland entschlossen waren, so ist an denen, die gestanden haben und wie an denen, die todeswürdiger Verbrechen überführt wurden, nach dem Beispiel unserer Vorfahren die Todesstrafe zu vollziehen.
quanta quoiusque animo audacia natura aut moribus inest, tanta in bello patere solet. quem neque gloria neque pericula excitant, nequiquam hortere: timor animi auribus officit. Sall.Cat.58,2Nur so viel Kühnheit pflegt im Kampf hervorzutreten, wie nach Charakter oder Gewöhnung in eines jeden Herzen wohnt. Wen weder Ruhm noch Gefahr reizt, den wird man vergeblich ansprechen. Die Furcht im Herzen verschließt seine Ohren.
semper in proelio iis maxumum est periculum, qui maxume timent: audacia pro muro habetur. Sall.Cat.58,17Immer droht im Kampf denen die größte Gefahr, die sich am meisten fürchten. Mut ist wie eine Schutzmauer.
Haec ubi dixit, paululum conmoratus signa canere iubet atque instructos ordines in locum aequom deducit. dein remotis omnium equis, quo militibus exaequato periculo animus amplior esset, ipse pedes exercitum pro loco atque copiis instruit. Sall.Cat.59,1Nachdem er dies gesagt hatte, ließ er nach einer kurzen Weile zum Appell blasen und führt die Reihen geschlossen an eine ebene Stelle. Dann ließ er von allen die Pferde weit wegbringen, damit dadurch die Gefahr für die Soldaten gleich sei und ihr Mut wachse; er selbst ordnet zu Fuß das Heer entsprechend dem Gelände und der Besonderheit seiner Truppen.
Non est saepius in uno homine summa salus periclitanda rei publicae. Cic.Catil.1,11Öfter darf das Gesamtwohl des Staates durch einen Menschen nicht in Gefahr kommen.
A quo non receptus etiam ad me venire ausus es, atque, ut domi meae te adservarem, rogasti. Cum a me quoque id responsum tulisses, me nullo modo posse isdem parietibus tuto esse tecum, quia magno in periculo essem, quod isdem moenibus contineremur, ad Q. Metellum praetorem venisti. Cic.Catil.1,19Als du von diesem nicht aufgenommen wurdest, wagtest du auch, zu mir zu kommen, und batest, ich möchte dich in meinem Haus unter Aufsicht nehmen. Als du auch von mir die Antwort erhieltest, ich könne durchaus nicht unter dem selben Dach sicher mit dir wohnen, da ich schon in großer Gefahr sei, weil wir uns innerhalb der selben Mauern befinden, so gingst du zu dem Praetor Quintus Metellus.
Sed tu ut vitiis tuis commoveare, ut legum poenas pertimescas, ut temporibus rei publicae cedas, non est postulandum. Neque enim is es, Catilina, ut te aut pudor a turpitudine aut metus a periculo aut ratio a furore revocarit. Cic.Catil.1,22Aber von dir darf man nicht verlangen, dass du durch das Bewusstsein deiner Laster erschüttert wirst, dass du vor der Strafe der Gesetze erzitterst, dass du den Verhältnissen des Staates ein Opfer bringst: denn du, Catilina, bist nicht der Mann, der sich durch Schamgefühl von der Schande, durch Furcht von der Gefahr, durch vernünftige Überlegung von einer wahnsinnigen Handlung zurückhalten lässt.
Praeclaram vero populo Romano refers gratiam, qui te, hominem per te cognitum, nulla commendatione maiorum tam mature ad summum imperium per omnis honorum gradus extulit, si propter invidiam aut alicuius periculi metum salutem civium tuorum neglegis. Cic.Catil.1,28Oder fürchtest du das tadelnde Urteil der Nachwelt? Wahrlich, einen herrlichen Dank erweist du dem römischen Volk, das dich, einen Mann, der nur durch sich selbst und nicht nur durch die Empfehlung seiner Ahnen sich Ruf erworben, so bald durch alle Ehrenstufen zur höchsten Befehlsgewalt erhoben hat, wenn du jenes Tadels wegen oder aus Furcht vor irgend einer Gefahr das Wohl deiner Mitbürger vernachlässigst!
Nunc si ex tanto latrocinio iste unus tolletur, videbimur fortasse ad breve quoddam tempus cura et metu esse relevati, periculum autem residebit et erit inclusum penitus in venis atque in visceribus rei publicae. Cic.Catil.1,31Wird von der großen Räuberbande dieser allein aus dem Weg geräumt, so werden wir vielleicht glauben, eine kleine Weile die Sorgen und die Furcht loszusein; aber die Gefahr wird zurückbleiben und in den Adern und Eingeweiden der Republik tief eingeschlossen haften.
Cogitanti mihi saepe numero et memoria vetera repetenti perbeati fuisse, Quinte frater, illi videri solent, qui in optima re publica, cum et honoribus et rerum gestarum gloria florerent, eum vitae cursum tenere potuerunt, ut vel in negotio sine periculo vel in otio cum dignitate esse possent; ac fuit cum mihi quoque initium requiescendi atque animum ad utriusque nostrum praeclara studia referendi fore iustum et prope ab omnibus concessum arbitrarer, si infinitus forensium rerum labor et ambitionis occupatio decursu honorum, etiam aetatis flexu constitisset. Cic.de_orat.1,1.Wenn ich, mein lieber Bruder Quintus, wie ich oftmals tue, die alten Zeiten überdenke und mir vergegenwärtige, so pflegen mir die Männer sehr glücklich zu erscheinen, welchen bei der besten Verfassung des Staates im Genuss hoher Ehrenämter und eines großen Tatenruhmes einen solchen Lebenslauf zu behaupten erlaubt war, dass sie entweder ihren Ämtern ohne Gefahr obliegen oder in ihrer Zurückgezogenheit von den Staatsgeschäften mit Würde leben konnten. Auch ich hatte gehofft, es würde mir einst mit Fug und Recht und nach dem Urteil fast aller eine Zeit, in der ich wieder Ruhe finden und mich in den Schoß der herrlichen Wissenschaften, die wir beide lieben, zurückziehen könnte, gegönnt werden, wenn die unendliche Arbeit der gerichtlichen Verhandlungen und die Bewerbung um Staatsämter mit dem Ablauf der Ehrenstellen zugleich auch mit der Neige des Alters das Ziel erreicht hätte.
Nam prima aetate incidimus in ipsam perturbationem disciplinae veteris, et consulatu devenimus in medium rerum omnium certamen atque discrimen, et hoc tempus omne post consulatum obiecimus eis fluctibus, qui per nos a communi peste depulsi in nosmet ipsos redundarent. Sed tamen in his vel asperitatibus rerum vel angustiis temporis obsequar studiis nostris et quantum mihi vel fraus inimicorum vel causae amicorum vel res publica tribuet oti, ad scribendum potissimum conferam; Cic.de_orat.1,3.Denn mein erstes Lebensalter fiel gerade in den Umsturz der alten Verfassung; und mein Konsulat führte mich mitten in den Kampf und die Gefahr des ganzen Staates, und die ganze Zeit nach dem Konsulat habe ich den Fluten entgegenstellen müssen, die, durch mich von der Vernichtung des Staates abgewehrt, gegen mich selbst zurückströmen sollten. Aber ungeachtet dieser misslichen Verhältnisse und bedrängten Zeiten will ich mich dennoch unseren wissenschaftlichen Bestrebungen widmen und; soviel mir die Ränke der Feinde, die Verteidigungen der Freunde und die Staatsgeschäfte Muße übriglassen, vorzugsweise zum Schreiben anwenden.
Itaque si quando aliquod officium exstitit amici in periculis aut adeundis aut communicandis, quis est, qui id non maximis efferat laudibus? Cic.Lael.24.cSobald daher nur ein Beispiel eines Freundschaftsdienstes vorkommt, entweder die Ausführung eines gefährlichen Unternehmens oder die Teilnahme an einer Gefahr, wer preist diese Tat nicht mit den größten Lobsprüchen?
spero, si quid mea spes habet auctoritatis, tibi et integritatem tuam et amorem in te civitatis et aliquid etiam misericordiam nostri praesidii laturam; sin eris ab isto periculo vacuus, ages scilicet, si quid agi posse de nobis putabis. Cic.ad Q.fr.1,3,5,2Hat meine Hoffnung irgend ein Gewicht, so darf ich wohl erwarten, dass deine Unbescholtenheit und die Liebe der Bürger zu dir, einigermaßen auch das Mitleid mit mir, dich dabei unterstützen werden. Bist du einmal diese Gefahr los, wirst du dich, denke ich, für mich einsetzen, wenn du meinst, dass man sich für mich einsetzen könne.
Ego tamen, quamdiu tibi opus erit, si quid periculi subeundum videbis, vivam; diutius in hac vita esse non possum; neque enim tantum virium habet ulla aut prudentia aut doctrina, ut tantum dolorem possit sustinere. Cic.ad Q.fr.1,3,5,5Ich will jedoch noch so lange mein Leben fristen, als es dir nutzen kann, wenn du dich irgend einer Gefahr ausgesetzt siehst. Länger halte ich dieses Leben nicht aus. Nein, einen solchen Schmerz zu ertragen gibt keine Klugheit, keine Weisheit Kraft genug.
Illud quidem nec faciendum est nec fieri potest, me diutius, quam aut tuum tempus aut firma spes postulabit, in tam misera tamque turpi vita commorari, ut, qui modo fratre fuerim, liberis, coniuge, copiis, genere ipso pecuniae beatissimus, dignitate, auctoritate, existimatione, gratia non inferior, quam qui umquam fuerunt amplissimi, is nunc in hac tam afflicta perditaque fortuna neque me neque meos lugere diutius possim. Cic.ad Q.fr.1,3,6,2Dazu kann und darf ich mich aber auf keinen Fall entschließen, ein so freudloses und ehrloses Dasein länger zu ertragen, als es deine Gefahr oder eine begründete Hoffnung gebieten. Nein, ich, der noch vor kurzem durch einen Bruder, durch Kinder, durch eine Gattin, durch Vermögen, ja selbst durch die Art, wie ich dazu gekommen bin, zu den Hochbeglückten gehörte, der in Würde, Ansehen, Achtung und Gunst nicht niedriger stand, als je die Ausgezeichnetsten – ich kann in diesem so hoffnungslosen Elend die Trauer um mich und die Meinigen nicht mehr länger aushalten.
omnes hi, quos videtis adesse, in hac causa iniuriam novo scelere conflatam putant oportere defendi, defendere ipsi propter iniquitatem temporum non audent. ita fit, ut adsint propterea, quod officium sequuntur, taceant autem idcirco, quia periculum vitant. Cic.S.Rosc.1.bDenn diese alle, die ihr bei dieser Gerichtsverhandlung anwesend erblickt, glauben, dass eine mit unerhörtem Frevel angelegte Rechtsverletzung abgewehrt werden muss, haben aber wegen der ungünstigen Zeitumstände nicht den Mut, jene selbst abzuwehren. Daher sind sie hier erschienen, weil sie ihrem Pflichtgefühl folgen, aber sie schweigen darum, weil sie Gefahr fürchten.
his de causis ego huic causae patronus exstiti, non electus unus, qui maximo ingenio sed relictus ex omnibus, qui minimo periculo possem dicere, neque uti satis firmo praesidio defensus Sex. Roscius, verum uti ne omnino desertus esset. Cic.S.Rosc.5.aAus diesen Gründen trete ich als Anwalt in dieser Sache auf, nicht als wäre ich der einzige Auserwählte, der das größte Talent zu sprechen hätte, sondern als der letzte von allen, der es mit der geringsten Gefahr zu tun vermag: und nicht damit Sextus Roscius einen hinreichend starken Schutz in meiner Verteidigung finde, sondern damit er nicht ganz verlassen bleibe.
deinde a vobis, iudices, ut audacium sceleri resistatis, innocentium calamitatem levetis et in causa Sex. Rosci periculum, quod in omnis intenditur, propulsetis. Cic.S.Rosc.7.cdann verlange ich von euch, ihr Richter, dass ihr euch dem Frevel jener Frechen widersetzt, dass ihr das Missgeschick der Unschuldigen erleichtert und in der Sache des Roscius eine Gefahr abwehrt, von der alle bedroht werden.
[Cic.fin.1,10,4] Ego vero, quoniam forensibus operis, laboribus, periculis non deseruisse mihi videor praesidium, in quo a populo Romano locatus sum, debeo profecto, quantumcumque possum, in eo quoque elaborare, ut sint opera, studio, labore meo doctiores cives mei, nec cum istis tantopere pugnare, qui Graeca legere malint, modo legant illa ipsa, ne simulent, et iis servire, qui vel utrisque litteris uti velint vel, si suas habent, illas non magnopere desiderent. Cic.Fin.1,10,4Ich meinerseits nun halte es, weil ich wegen meiner gerichtlichen Tätigkeit, Arbeit und Gefahr den mir vom Staat anvertrauten Posten nicht verlassen zu haben glaube, in der Tat für meine Pflicht, soviel in meinen Kräften steht, auch dahin zu arbeiten, dass durch meine Mühe, meinen Fleiß und meine Arbeit meine Mitbürger an wissenschaftlicher Bildung gewinnen, und, ohne mit denen zu rechnen, die griechische Schriften lieber lesen – nur mögen sie sie auch wirklich lesen und sich nicht bloß das Ansehen davon geben –, denen einen Dienst zu erweisen, die entweder beide Literaturen benutzen wollen oder, wenn sie ihre eigene haben, die fremde nicht eben sehr vermissen.
Torquem detraxit hosti. -- Et quidem se texit, ne interiret. -- At magnum periculum adiit. -- In oculis quidem exercitus. -- Quid ex eo est consecutus? -- Cic.fin.1,35,2Du sagst: Die Halskette nahm er dem Feind ab. -- Allerdings, aber er deckte sich, um nicht umzukommen. -- Aber er unterzog sich großer Gefahr. -- Ja, aber unter den Augen des Heeres. -- Was erreichte er hierdurch? --
Perniciem quaecumque ferunt, mediocribus et quis Hor.sat.1,4,130.Welches uns führt abwärts in Gefahr; an geringeren Fehlern
2014.01.23 Ban Ki-Moon, secretarius generalis Unitarum Nationum Satis esse satis, scilicet intestini belli et crudelitatum, post hesterna colloquia dixit, ut, quoniam arma remedium periculi non darent, necessitatem res verbis ad exitum ducendi urgeret. Sed in quaestione fundamentali, num Baschar al-Assad in regimine quodam transitorio ullam partem acturum esse liceret, non hilum profectum est. 2014.01.23Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, sagte nach den gestrigen Verhandlungen genug sei genugt, um die Notwendigkeit zu betonen, die Probleme auf dem Verhandlungsweg zu lösen, da Waffengewalt keinen Ausweg aus der Gefahr eröffneten. Doch in der Kernfrage, ob Baschar al-Assad in der Übergangsregierung eine Rolle spielen dürfe, hat man nicht den geringsten Fortschritt erzielt.
2014.05.06 Organizatio valetudini mundanae providens (WHO) periculum videt, ne poliomyelitis usque an annum duomillesimum duodevicesimum non modo, ut est provisum, non eradicetur, sed etiam celerius et amplius grassetur, nisi refragationes ineuntur. Centrum epidemiae sunt imprimis terrae Afgania, Pakistania, ubi Talibani vaccinationi adhuc repugnent, quamvis prophetus auxilio alieno egere dicit, quicumque morbo laboret. Hoc anno poliovirus etiam in Syriam, Iraquiam, Somaliam, Cameroniam, Guineam Aequatoriensem importatum est, quamquam tempus speciale nondum incohavit. 2014.05.06Die Weltgesundheitsorganisatio (WHO) sieht die Gefahr, dass die Kinderlähmung bis zum Jahr 2018 nicht nur nicht, wie vorgesehen, ausgerottet wird, sondern sich sogar schneller und weiter ausbreitet, wenn nicht Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das Zentrum der Epidemie sind die Länder Afghanistan und Pakistan, weil die Taliban dort bis jetzt eine Impfung ablehnen, obwohl der Prophet sagt, wer krank sei, bedürfe fremder Hilfe. In diesem Jahr wurde das Poliovirus auch in Syrien, Irak, Somalia, Kamerun und Äquatorialguinea eingeshleppt, obwohl seine Hauptsaison noch nicht begonnen hat.
2014.06.23 Nonulli vici in confinio Iraquiae et Syriae Iordaniaeque siti a militantitbus organizationis ISIS occupati sunt, ut nunc a commeatu armorum aliorumque adiumentorum non iam facile intercludi possent. Iordani milites ad arma vocavisse dicuntur. Etiam in occidentalibus et septentrionibus Iraquiae regionibus Sunnitici militantes suam praepotentiam communiverunt. Bagdati multos timor subit, ne caput petatur, alii communem vitam agunt, quasi nullum periculum instet. Ibi Siitici militantes "quos trucidabimus" clamitantes se explicant, ut Sunniticis terroristis resistant, et ostentationis causa magnifice per urbem incedunt. 2014.06.23Einige irakische Grenzdörfer nach Syrien und Jordanien hin wurden von den ISIS-Kämpfern besetzt., so dass jetzt der Nachschub an Waffen und sonstigem Hilfsgerät nur noch schwer unterbunden werden dürfte. Die Jordanier haben, wie gemeldet wird, ihr Heer mobil gemacht. Auch im Westen und Norden des Irak haben die sunnitischen Kämpfer ihre Vormacht ausgebaut. In Bagdat beschleicht viele die Angst, dass die Hauptstadt angegriffen werde. Andere leben ihr alltägliches Leben, gleichsam als drohe keine Gefahr. Dort formieren sich mit dem Ruf "Wir werden sie niedermachen" auch schiitische Kämpfer, um den sunnitischen Terroristen Widerstand zu leisten, und paradieren zur Schau durch die Stadt.
2014.06.30 Davidius Cameron diem Veneris, quo Ioannes-Claudius Juncker praeses commissionis Europaeae Unionis nominatus est, "diem atrum" appellavit: se istum candidatum ad Unionem reformandam ineptum esse putare. Atqui opinio popularis et in Britannia et alibi administro primario Britannico perpaulum laudis attribuit. Periculum, ne Britannia omnium noxiae ex Unione exeat ("Brexit"), non iam detrectandum videtur. Interim Cameron et Juncker telephonice collocuti se modum cooperandi invenisse dicunt. 2014.06.30David Cameron hat den Freitag, an dem Jean-Claude Juncker zum Kommissionspräsidenten der Europäischen Union nominiert wurde, einen "Unglückstag" genannt: er halte diesen Kandidaten für ungeeignet, die Gemeinschaft zu reformieren. Allerdings hat die öffentliche Meinung sowohl in Britannien als auch anderswo dem britischen Premier sehr wenig Anerkennung zuteil werden lassen. Die Gefahr, dass Britannien zum Schaden aller aus der Union austritt ("Brexit"), scheint nicht mehr von der Hand zu weisen. Inzwischen haben Cameron und Juncker miteinander telefoniert und sagen, sie hätten eine Grundlage für ihre Zusammenarneit gefunden.
2014.07.12 In Iraquia septentrionali Carduchi duos alios campos olearios suae dicionis fecerunt. Bagdatum Peshmergam, militiam Carduchorum, operarios de ambobus campis fugavisse annuntiat. Alii aliud dicunt. Cum regimen praesidis Maliki Carduchos iniquissime atque contra leges agere eo tempore reprehenderit, quo eis unitas integritasque Iraquiae ab Sunniticis terroristis defendenda esset, quinque Carduchici administri se ministrorum consilium boykottizaturos esse minabantur. Periculum, ne Iraquia fatiscat, augetur. 2014.07.12Im Nordirak haben die Kurden zwei weitere Ölfelder unter ihre Kontrolle gebracht. Bagdat meldet, die Peschmerga, das Heer der Kurden habe die Beschäftigten von den Feldern vertrieben. Andere sagen etwas anderes. Weil die Regierung des Päsidenten Maliki den Vorwurf erhoben hat, die Kurden würden höchst unverantwortlich und verfassungswidrig in einer Zeit handeln, in der sie die Einheit und Integrität des Irak vor den sunnitischen Terroristen verteidigen müssten, haben die fünf kurdischen Minister gedroht das Kabinett zu boykottieren. Die Gefahr, dass der Irakj zerfällt, wächst.
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