| ἀμφιλαφής, ές, von alten Gramm. durch ἀμφιλαβής erklärt, umfassend (ohne dass man mit Suid. an ἀμφοτέραις χερσὶ λαμβάνειν zu denken hat), ausgedehnt, δύναμις Pind.O. 9, 88; βρονταί, gewaltiger Donner, Hdt. 4, 28; χιών 4, 50; von Bäumen, deren Zweige sich weit nach allen Seiten ausdehnen, 3, 114. 4, 172; πλάτανος Plat.Phdr. 230 b; Ap.Rh. 2, 733; Thall. 3 (VI, 170) u. sp. D., ἄμπελοι Luc. Am. 12; von Gesträuch, Ael. N. A. 7, 6. Von weit sich erstreckenden Ländereien, κτήματα Herodian. 7, 12, 14; ἀμφιλαφὲς ἄλσος δένδρεσιν, ein mit Bäumen dicht bewachsener Hain, Call. Cer. 27; so wohl βουνὸς ἀμφ., dicht bewachsener Hügel, Plut. Syll. 16; νῆσος Ap.Rh. 4, 983. Auch von Tieren, groß, ἐλέφαντες Hdt. 3, 114; ἵππος Ap.Rh. 4, 1366; δόσις, reichlich, Aesch.Ag. 986; ἀφορμαὶ μέμψεων Luc. rhet. pr. 22; δεῖπνον, ἑστίασις, Ael. N. A. 3, 21. 9, 7; ὠφέλεια Plut. Flam. 5; Call. Ap. 42 Ἀπόλλων τέχνῃ ἀμφιλαφής, von umfassender Kunst. Eigentümlichere Vrbdgn sind: γόος, von beiden Seiten erhobene Trauerklage, Aesch.Ch. 328; παστάς, ringum eingeschlossen, Theoc. 24, 46; wenn es nicht auch hier geräumig ist; χορός Call. Dian. 3, = κύκλιος. – Adv. ἀμφιλαφῶς τῶν πεδίων κομώντων, reich belaubt, Plut. Eum. 6. |