H.) Lektüre (deutsch)

 
Die alten Germanen
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Tacitus spricht nicht nur von der Lebensweise und den Einrichtungen der Germanen, sondern auch über ihre Götter: Die Römer errichteten ihren Göttern Tempel und stellten Götterstandbilder in den Tempeln auf. Die Germanen aber formten weder Götterbildnisse noch schlossen sie ihre Götter in Tempel ein, sondern verehrten sie in Hainen. Von ihren Göttern verehrten sie am meisten Merkur (Wodan), von ihren Göttinnen Terra (die Erde) und Nerthus. Auf einer Insel der Ostsee (des Ozeans) war ein Hain der Göttin und in dem Hain ein Wagen. Jährlich besuchte die Göttin, wie die Germanen glaubten, das Volk der Germanen. Dann zogen Diener den Wagen aus dem Hain, die Göttin bestieg den Wagen und Kühe zogen den Wagen durch die Länder. Dann ruhten die Waffen; niemand führte Krieg gegen seine Feinde; im Land herrschte Freude und Jubel. Schließlich fahren die Kühe den Wagen wieder in den Hain und die Göttin verlässt das Land.
  Deutsche Fragen und lateinische Antworten:
 
  1. Wo verehrten die Germanen ihre Götter? - Germani deos in lucis colebant.
  2. Welchen Gott (ihrer Götter) verehrten sie am meisten? - Deorum maxime Mercurium colebant.
  3. Wessen Hain war auf einer Insel des Ozeans (der Ostsee)? - In insula Oceani lucus Nerthi deae erat.
  4. Wem überließen die Germanen den Ackerbau? - Germani agriculturam feminis (curae feminarum) committebant.
   
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