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- Formen der Komparation
mit Stammwechsel
- Sprachgeschichtliches:
- ἐλαχ- ι̯ων > ἐλάσσων (ion.) > ἐλάττων (att.)
(SG zu χ-
ι̯ | Hauchdissimilation)
- ἡκ- ι̯ων > ἥσσων (ion.) > ἥττων (att.)
(SG zu κ-
ι̯ )
- κρετ- ι̯ων > κρέσσων (ion.) >κρείττων (att.)
(SG zu τ-
ι̯ )
- Besonderheit von πένης:
- Durch Dissimilation
wird Dental vor Dental zu σ:
- *πενέτ-τερος
> πενέσ-τερος
- *πενέτ-τατος
> πενέσ-τατος
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Zum Satzbau (Syntax):
- Genitivus
comparationis
(L.28, L.29,
L.40, L.44a,
L.44b)
- τιμωρίας ἀμείνων - besser als Rache
- τοῦ μέρους μεῖζον - größer als der Teil
- πλέονος ἄξιοι πολλῶν κακῶν - wertvoller als viele
Schlechte
- σοῦ πάντες ἥττονές εἰσιν - alle sind dir unterlegen
- Dativus
comitativus
(L.2, L.20,
L.21, L.30,
L.41)
- συγγίγνομαι βασιλεῦσιν - ich verkehre mit Königen
- Genitivus
obiectivus
bei Ausdrücken der Machtausübung
(L.15,
L.17, L.44)
- τὸν βελτίονα ἄρχειν πρέπει τοῦ χείρονος - der Bessere
soll über den Schlechteren herrschen
- Der Genitivus
pretii
bezeichnet bei Adjektiven
auf die Frage: "wie viel wert?" die Werthöhe
(L.42)
- πλέονος ἄξιοί εἰσι πολλῶν κακῶν - sie sind mehr wert
als viele Schlechte
- Der Genitivus
inopiae
bezeichnet bei Ausdrücken
des Mangels das, wessen man bedarf (was man benötigt).
- πολλῶν ἐνδεεῖς εἰσιν - sie sind vieler Dinge bedürftig,
sie benötigen vieles
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