F.) Regeln

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  1. Zur Formenlehre:
    1. Formen der Komparation mit Stammwechsel
      1. Sprachgeschichtliches:
        1. ἐλαχ- ι̯ων > ἐλάσσων (ion.) > ἐλάττων (att.) (SG zu χ- ι̯ | Hauchdissimilation)
        2. ἡκ- ι̯ων > ἥσσων (ion.) > ἥττων (att.)  (SG zu κ- ι̯ )
        3. κρετ- ι̯ων > κρέσσων (ion.) >κρείττων (att.) (SG zu τ- ι̯ )
    2. Besonderheit von πένης:
      1. Durch Dissimilation wird Dental vor Dental zu σ:
        1. *πενέτ-τερος > πενέσ-τερος
        2. *πενέτατος > πενέσ-τατος
  2. Zum Satzbau (Syntax):
    1. Genitivus comparationis Verweis auf die Grammatik (L.28, L.29, L.40, L.44a, L.44b)
      1. τιμωρίας ἀμείνων - besser als Rache
      2. τοῦ μέρους μεῖζον - größer als der Teil
      3. πλέονος ἄξιοι πολλῶν κακῶν - wertvoller als viele Schlechte
      4. σοῦ πάντες ἥττονές εἰσιν - alle sind dir unterlegen
    2. Dativus comitativus Verweis auf die Grammatik (L.2, L.20, L.21, L.30, L.41)
      1. συγγίγνομαι βασιλεῦσιν - ich verkehre mit Königen
    3. Genitivus obiectivus Verweis auf die Grammatik bei Ausdrücken der Machtausübung (L.15, L.17, L.44)
      1. τὸν βελτίονα ἄρχειν πρέπει τοῦ χείρονος - der Bessere soll über den Schlechteren herrschen
    4. Der Genitivus pretii Verweis auf die Grammatik bezeichnet bei Adjektiven auf die Frage: "wie viel wert?" die Werthöhe (L.42)
      1. πλέονος ἄξιοί εἰσι πολλῶν κακῶν - sie sind mehr wert als viele Schlechte
    5. Der Genitivus inopiae Verweis auf die Grammatik bezeichnet bei Ausdrücken des Mangels das, wessen man bedarf (was man benötigt).
      1. πολλῶν ἐνδεεῖς εἰσιν - sie sind vieler Dinge bedürftig, sie benötigen vieles