F.) Regeln

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  1. Zur Lautlehre:
    1. Akzentverschiebung der Oxytona bei der Elision:
      1. Oxytona verlieren bei der Elision ihren Akzent, wenn sie Präpositionen oder Konjunktionen sind
        ἀλλ’ ἐξ ἔργων statt ἀλλὰ ἐξ ἔργων (L.4)
      2. bei allen anderen Wörtern wird der Gravis als Akut auf die zweitletzte Silbe verschoben:
        πλλ’ ἐπέγραψαν statt πολλ ἐπέγραψαν [weitere Beispiele: L.38, L.39]
  2. Zur Konjugation:
    1. ἥκων λαμβάνω - kommend nehme ich
      1. ἥκ-ων ist Nom.Sgl.m. des Part.Prs.Akt. von ἥκω - ich komme
      2. Die Paradigmen heißen von παιδεύω:
        παιδεύ-ων, παιδεύ-ουσα παιδεῦ-ον
    2. Labialstämme im Fut. und Aor. Akt. und Medium
      1. Die Bildungselemente sind die selben wie bei den Verba vocalia. (Fut.: Lekt.16, Aor.Akt.: Lekt.20 und Aor.Med.: Lekt.22) und bei den Gutturalstämmen (Lekt.24)
      2. Beim Zusammentreffen des Labials mit -σ gelten die selben Regeln wie bei der Deklination der Labialstämme (Lekt.23):
        Mutastamm
        + σ —>
        Ergebnis
        Beispiel
        1. Labial: π, β, φ + σ —>
        ψ
        κρύψ-ω, ἔ-κρυψ-α
  3. Zur Satzlehre (Syntax):
    1. μέλλω πέμψειν - bin im Begriff zu schicken - missurus sum.
      1. μέλλω + Inf.Fut. entspricht im Lateinischen dem umschreibenden Futur: "bin im Begriff..., beabsichtige...; es steht zu erwarten, dass..."
    2. κακῶς ἔλεξε τὸν λύκον - er schmähte (redete schlecht über) den Wolf
      1. Bei den Verben des Nützens und Schadens Verweis auf die Grammatik steht der Akkusativ des äußeren Objekts. (L.11)