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  • Panyasis (Πανύασις, ιδος) Epicus (Panyas.) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Panyassis poeta - Neapel
      Panyassis poeta - Neapel
      Epiker aus Halikarnassos, mit Herodot eng verwandt (Onkel). Akme zw. 500 - 460. Er kam durch den Tyrannen Lygdamis ums Leben. Er schrieb 14 Bücher Ἡράκλεια (9000 Verse), deren Fragmente einzelne Themen der Heraklessage erkennen lassen. Auch Einfluss auf andere Dichtung lässt sich ausmachen. Von den 7000 elegischen Versen (Ἰωνικά) ist nichts erhalten. Er wurde dem Kanon der epischen Dichter zugerechnet. (Quint.Inst.10,1,54)
  • Parmenides (Παρμενίδης) Poeta Philosophus (Parm.) (PPF ) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus

    Parmenides aus Elea in Unteritalien. Ca. 540-470). Lehrgedicht Περὶ Φύσεως in der Nachfolge des Xenophanes und im Widerspruch zu Herakleitos. Sein Axiom heißt EΣTIN. SEIN ist, Nicht-Sein ist nicht denkbar. Denken und Sein sind das selbe. Das Sein ist unveränderlich und lässt ein Werden und Vergehen nicht zu. Eine raumzeitliche Welt ist bloßer Schein (δόξα) ohne Wahrheit (ἀλήθεια). Entsprechend gliedert sich sein Lehrgedicht in zwei Teile: 1. ἀλήθεια, Seinsontologie und 2. δόξα, die Alltagswelt der privaten und öffentlichen Meinung. Das Prooimion hat sich erhalten, sonst nur einige Fragmente.

  • Peisandros (Πείσανδρος), Pisander Epicus (Pisand.) (EGF) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    Epiker aus Kameiros auf Rhodos. Er blühte 647. Er verfasste eine Herakleia, die ihm aber verschiedentlich abgesprochen wurde (Strab.15,1,9; Clem.Alex.strom.2,25,2). Die Zwölfzahl der Arbeiten, das Löwenfell und die Keule gegen auf Peisandros zurück.
    Suid.: Πείσανδρος Πείσωνος καὶ Ἀρισταίχμας, Καμειραῖος ἀπὸ Ῥόδου [Πείσανδρος ὁ διασημότατος ποιητὴς Καμιρεὺς ἦν]
    Peisandros, der Sohn des Peison und der Aristaichme, aus Kameiros auf Rhodos [Peisandros war der berühmteste Dichter aus Kameiros.]
    Steph.Byz.: Κάμιρος - Πείσανδρος ὁ τὴν Ἡρακλείαν γράψας ποιητὴς Ῥόδιος - καί τινες μὲν αὐτὸν Εὐμόλπου τοῦ ποιητοῦ σύγχρονον καὶ ἐρώμενον ἱστοροῦσι, τινὲς δὲ καὶ Ἡσιόδου πρεσβύτερον· οἱ δὲ κατὰ τὴν λγ’ ὀλυμπιάδα τάττουσιν. ἔσχε δὲ καὶ ἀδελφὴν Διόκλειαν. ποιήματα δὲ αὐτοῦ Ἡράκλεια ἑν βιβλίοις β’· ἐστὶ δὲ τὰ Ἡρακλέους ἔργα. ἔνθα πρῶτος Ἡρακλεῖ ῥόπαλον περιέθεικε. τὰ δὲ ἄλλα τῶν ποιημάτων αὐτοῦ νόθα δοξάζεται, γενόμενα ὑπό τε ἄλλων καὶ Ἀρίστεως τοῦ ποιητοῦ. Kamiros - Peisandros, der Dichter aus Rhodos, der die Herakleia verfasste - einige berichten, er sei zeitgleich mit dem Dichter Eumolpos und sein Geliebter gewesen; wieder andere, er sei älter als Hesiod gewesen; einige setzen ihn schließlich in die 33. Olympiade (647). Er hatte auch eine Schwester Diokleia. Sie Werke waren eine Herakleia in zwei Büchern. Thema sind die Taten des Herakles. Dabei legte er als erster dem Herakles eine Keule zu. Der Rest seiner Gedichte scheint unecht zu sein, es stammt unter anderem besonders von dem Dichter Aristeus.
    Clem.Alex.strom.2,25,2: Πείσανδρος ὁ Καμιρεὺς Πεισίνου τοῦ Λινδίου τὴν Ἡράκλειαν <ὡς ἰδίαν ἐξήνεγκεν>. Peisandros aus Kameiros gab die Herakleia des Peisinos aus Lindos als eigenes Werk heraus. (Übersetzungen: E.Gottwein)
  • Phrynichos (Φρύνιχος Ἀττικιστής od. Ἀράβιος ) Atticista (Phryn.) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus

    Lexikograph aus Bithynien (2. Jh.n.Chr.). Verfasser einer  Ἐκλογὴ ῥημάτων καὶ ὀνομάτων Ἀττικῶν, deretwegen er auch den Beinamen Ἀττικιστής führt. Sprachliche Vorbilder sind ihm Platon, Aischines, Demosthenes, Isokrates, Lysias und die drei großen Tragiker gelten. Menander verwirft er. 

  • Phrynichos (Φρύνιχος) Comicus (Phryn.Com.) (CAF) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus

    Dichter der Alten Komödie. Erster Sieg an den Lenaien 428. 10 Titel in der Suda aufgeführt. Der Titel Κωμασταί bezieht sich vielleicht auf den Hermokopidenfrevel von 414.

  • Phrynichos (Φρύνιχος) Tragicus (Phryn.Trag.) (TGF) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus

    Stammt aus Athen, um. Der erste bedeutende Tragödiendichter, der μύθους καὶ πάθη darstellte (Plut.symp.615). Die berühmteste unter den sieben überlieferten Titeln war Μιλήτου ἅλωσις (Aufführung wahrscheinlich 492), die Einnahme von Milet. Der Dichter wurde, weil er das schmerzliche Ereignis auf die Bühne brachte, zu 1000 Drachmen Geldstrafe verurteilt (Herod.6,21). Auch seine Φοίνισσαι behandelten mit Salamis einen zeitgeschichtlichen Stoff. Themistokles ließ sie 477 aufführen. Er starb in Sizilien. Bei ihm spielte der Chorgesang eine tragende Rolle. Nur sehr wenige Fragmente sind erhalten.Sein Sohn Polyphrasmon führte 467 die thebanische Tetralogie in Konkurrenz zu Aischylos auf. Er führte Frauenrollen und den Tetrameter ein. Gilt als Wefbereiter des Aischylos

    • Überlieferte Titel: Πλευρώνιαι, Αἰγύπτιοι, Ἀκταίων,  Ἄλκηστις, Ἀνταῖος ἢ Λίβυες, Δίκαιοι ἢ Πέσαι ἢ Σύντωκοι, Δαναίδες.
    • Fragmenta Lyrica (PLG ) (Phryn.Lyr.)
  • Phurnutus Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus

    Aldus Manutius veröffentlichte 1502 unter dem Namen des Phurnutus ein Werk mit dem Titel Θεωρία περὶ τῆς τῶν θεῶν φύσεως (de natura deorum). Der Name des Autors ist sonst unbekannt. Man vermutete nicht zuletzt wegen der Namensähnlichkeit den Stoiker Cornutus (Lucius Annaeus Cornutus).

  • Pindaros (Πίνδαρος) Lyricus (Pi.) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    Sohn des Deiphantos (Geschlecht der Aigiden), um 518-446; in Kynoskephalai (bei Theben) geboren. Anregungen von Lasos v. Hermione und der Dichterin Korinna, die ihn fünf Mal im Agon besiegte (Paus.9,22,3). Mit Pyth.10 trat er zwanzigjährig zum ersten Mal mit einem selbständigen Gedicht an die Öffentlichkeit. Er reiste häufig zu Vorträgen nach Delphi, Olympia, Anthedon, Argos. Er hielt sich (wie Simonides und Bakchylides) bei Hieron v. Syrakus auf. Beziehungen hatte er auch zu Arkesilaos v. Kyrene und zu den Aigineten. Ein Preis auf Athen trug ihm eine Strafe der Thebaner ein. Athen erstatte die doppelte Summe. Er soll im Theater von Argos gestorben sein. Bei der Eroberung Thebens schonte Alex.d.Gr. allein sein Haus (Arr.Anab.1,29). Die Epinikien haben eine feste Thematik; u.a. aktueller Wettkampf, frühere Siege, umfassende Lobpreisungen, Mythos (häufig zentral in der Mitte), aber keinen schematischen Aufbau. Es herrscht durchweg eine aristokratische Gesinnung.
    • O. = Olympian Odes: 14 Olympische Oden 
    • P. = Pythian Odes: 12 Pythische Oden 
    • N. = Nemean Odes: 11 Nemeische Oden 
    • I. = Isthmian Odes: 8 Isthmische Oden  
    • Fr. = Fragmenta.  
    • Dith.Oxy. = Dithyrambi
    • Pae., Parth. = Paeanes, Parthenia
  • Polybios (Πολύβιος) Polybius Historicus (Plb.) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Ca. 201-120.
    • Er stammt aus einer vornehmen Familie in Megalopolis (Arkadien); sein Vater der achaiische Bundesstratege Lykortas. Er ließ seinem Sohn zusammen mit Philopoimen eine gediegene staatsmännische und philosophische Bildung zuteil werden.
    • 183 brachte Polybios die Asche des Philopoimen in seine Heimat zurück.
    • 181 wurde er als Gesandter an den Hof von Alexandreia geschickt.
    • 169 Hipparchos im Achaiischen Bund
    • 166 musste er (nach dem römischen Sieg 168 bei Pydna) unter 1000 vornehmen Achaiiern als Geisel für die Treue seines Staates in die Verbannung nach Rom gehen. Er lebte im Haus des Publius Aemilius Paulus, des Siegers bei Pydna. Als Freund des jüngeren Publius Cornelius Scipio Africanus hatte er zentrale Bedeutung für den Scipionenkreis. Berühmt ist das Gespräch zwischen beiden bei Polyb.32,9. Sein 16 jähriger Aufenthalt ließ bei ihm die Erkenntnis und Bewunderung für die Größe der neuen Weltmacht Rom reifen.
    • Die Erlaubnis, Rom für längere Zeit zu verlassen ließ ihn nach Unteritalien und Sizilien reisen. In Scipios Begleitung reiste er durch Oberitalien und über die ALoen nach Gallien, 151 nach Spanien. In Afrika besuchte er Masinissa.
    • Auch mit Panaitios wurde er hier bekannt.
    • 150 kehrte er für kurze Zeit in seine Heimat zurück, denn bereits 149 berief ihn Scipio zurück, damit er als Ingenieur mit ihm in den 3. Punischen Krieg zog. Bei dieser Gelegenheit erkundete er mit einer Flotte Nord- und Westafrika.
    • 146 erlebte er den Brand Karthagos. Anschließend ging er nach Griechenland, um dort nach der Zerstörung Korinths das Elend der Griechen zu mildern. Danach hält er sich wieder in Rom auf.
    • 133 ist er mit Scipio vor Numantia; Reisen durch Spanien und Gallien.
    • 120 kommt er durch einen Sturz vom Pferd ums Leben.
    • Seine Werke:
      • Schrift über Philopoimen
      • Kommentarien über Taktik
      • In seinem Geschichtswerk (Ἱστορίαι) stellt er den 2. Punischen Krieg dar. Von seinen 40 Bücher sind fünf vollständig, vom Rest nur Fragmente überkommen. Polybios will als Soldat und Staatsmann pragmatische Geschichte schreiben. Er bevorzugt die großen Entwicklungslinien statt einzelner Details. Sein Hauptanliegen war es, Gründe und Anlässe für weltpolitische Überlegenheit Roms herauszuarbeiten. Daher erfährt das römische Staatswesen im 6. Buch eine eingehende Behandlung.
        • Buch 1-2: προκατασκευή: Die Geschichte Roms und Karthagos von 266-221
        • Buch 3-29: Hauptteil: Zeitgeschichte, die zeigt, wie die verschiedenen Staaten unter Roms Vorherrschaft gelangten. Dieser Teil endet mit Perseus (168).
        • 30-33: Epilog. Er führt den Nachweis, dass die dargestellte Entwicklung nötig und nützlich war, und sich die Römer in den folgenden 16 Jahren bewährten.
        • Buch 34: Geographisch-wissenschaftliche Fragen.
        • Buch 35-39: Nachtrag zu Buch 5: Auflehnungsversuche in Spanien, Afrika, Asien, Hellas; Neuordnungen 151-144.
      • Chorographische Exkurse: Polyb.2,14-17; Polyb.2,39-44. Seine Verherrlichung des Achaiischen Bundes (Polyb.2,37,8) und seiner Strategen Aratos und Philopoimen (Polyb.2,40) sind kein Ruhmesblatt für den Historiker.
      • Polybios vertritt die Auffassung, dass man aus der Geschichte lernen kann und soll (Polyb.1,35,6 u.ö.). Seine philosophischen Auffassungen verdankt er Panaitios. Die Mantik lehnt er ab, glaubt hingegen an das Wirken der Τύχη.
      • Die Sprache des Polybios entbehrt der rhetorischen Gestaltung. Norden charakterisiert sie als "die in schriftstellerische Sphäre gehobene Sprache der Kanzleien".
    • Als Schullektüre empfehlenswert: 6,3,5 - 6,4,13: Verfassungstheorie (im Vergleich zu Herodot 3,80-84 und Cic.rep.1,42-71)
     
Sententiae excerptae:
Literatur:

1 Funde
2868  Bannier, W.
Wiederholungen bei älteren griechischen und lateinischen Autoren
in: RhMus.69/1914, 491-514
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