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  • Herakleitos (Ἡράκλειτος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Heraklit Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Herakleitos
      • Herakleitos von Ephesos, einer der berühmtesten antiken Philosophen, der seine Wirkung auch heute noch nicht eingebüßt hat. Am bekanntesten ist das ihm zugeschrieben Wort πάντα ῥεῖ. Er soll aus einem adligen Geschlecht stammen und die Königswürde an seinen Bruder abgetreten haben. Später soll er zurückgezogen im Gebirge gelebt haben. Über seinen Tod wissen die zahlreichen Philosophenfabeln Wunderliches zu erzählen.
      • Seine Schrift Περὶ φύσεως soll er im Tempel der Artemis niedergelegt haben, eine Geste, die ihre Untauglichkeit und Unverständlichkeit für Menschen ausdrücken könnte. Zahlreiche Fragmente erhalten. Der Gedanke ist bewusst herb und gepresst, so dass er inhaltlich schwer zu erfassen ist. Dies hat dem Philosophen den Beinamen des "Dunkeln"(ὁ σκοτεινός) eingebracht. Heraklit hat eine starke Abneigung gegen die Masse; Homer und Hersiod lehnt er ab.
      • Lehre: Er sucht nicht nach einer Urmaterie. Am nächsten kommt ihr der als ewig loderndes Feuer gefasste Weltgeist (πῦρ ἀείζωον). In der Natur findet ein stetiger Stoffwechsel statt: Feuer wird Meer, dieses wieder zur Hälfte "Feuerhauch" in der Höhe, zur Hälfte Erde, diese wieder zu Wasser und umgekehrt. Dieser Weg nach oben und nach unten ist der gleiche. Tod und Leben sind im Grunde eins: des einen Stoffes Tod ist des anderen Leben. "Alles ist im Fluss", man kann nicht zweimal in den selben Strom steigen. Alles Sein ist Werden. Der Krieg ist der Vater aller Dinge: er bringt die entgegengesetztesten Zustände hervor. Stetes Spiel gegensätzlicher Kräfte. Das ganze Dasein selbst Gott; Gott ist Tag, Nacht, Winter, Sommer, Krieg, Frieden, Überfluss und Hunger, Er hegt Abneigung gegen Tempell und Götterbilder, was ihn bei den Juden und Christen beliebt machte.
      • Er übt mit xeiner Λόγος-Philosophie einen starken Einfluss auf die Stoa aus. Die unter seinem Namen laufenden Briefe sind nicht echt.
      • Textauswahl
    • (2) Herakleitos
      • Stoiker, vielleicht aus der Zeit des Kaisers Augustus. Er ist Verfasser der Ὁμηρικαὶ ἀλληγορίαι, vielleicht auch der Schrift Περὶ ἀπίστων.


    3 Funde

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    Zu Herakleitos' homerischen Allegorien
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    Herakleitos
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    1472  Weischedel, W.
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Sententiae excerptae:
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