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  • Homeros (Ὅμηρος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Die Nachrichten (aus neun überkommenen Lebensbeschreibungen) über Homer sind durchaus sagenhaft und voll Konstruktionen. Anth.Plan.295ff. nennt sieben Städte, die darin konkurrieren, Homers Geburtsort zu sein (Kyme, Smyrna, Chios, Kolophon, Pylos, Argos, Athen).
    • Um 500 v.Chr. wurden ihm fast alle troischen und anderen Epen zugeschrieben, ebenso die Hymnen.
    • Die Kritik beginnt mit Herod.2,117; Herod.4,32, der die Kyprien und Epigonen als homerisch bezweifelt. Für Aristoteles sind nur noch Ilias, Odyssee und Margites homerisch. Vielfach wurde Homer angegriffen so von Xenophanes (11D), Herakleitos (42D) und auch von Platon (Plat.Pol.388c). Erst die alexandrinische Wissenschaft strebte eine methodischen Behandlung Homers nach Text und Inhalt an. Der Name Homeros wird mehr und mehr als Kollektivname aufgefasst. Die "Chorizonten" nehmen für Ilias und Odyssee verschiedene Dichter an, können sich aber gegen die Autorität des Aristarchos nicht durchsetzen. An die Alexandriner knüpft die moderne Homerkritik [Wolf, Prolegomena ad Homerum, 1795]. Die "homerische Frage" steht heute nicht mehr im Mittelpunkt der Homerbetrachtung.
    • Werke:
      • Ilias (Ἰλιάς):
        • Die Ilias behandelt nicht, wie die Ἰλιὰς μικρά den gesamten Sagenstoff vom Krieg um Troia, sondern nur eine Episode von 51 Tagen aus dem letzten (zehnten) Kriegsjahr. Ihr Thema ist der Zorn des Achilleus auf Agamemnon (μῆνις Ἀχιλλῆος). Das übrige Troiageschehen ist indirekt (durch Spiegelungen) in das Epos einbezogen. Die Einteilung in 24 Gesänge ist spät und rein äußerlich. Aussagekräftiger sind inhaltliche Benennungen wie: ἡ ἐπὶ ναυσὶ μάχη (Hom.Il.12), Δολώνεια (Hom.Il.10), Ἀριστεία Ἀγαμέμνονος (Hom.Il.11), Νεῶν κατάλογος (Hom.Il.2,484-760), Πατροκλεία (Hom.Il.16f.), Λύτρα (Hom.Il.24), Ἐπὶ Πατρόκλῳ ἆθλα (Hom.Il.23,262-897), Ὁρκίων ἀφάνισις (Hom.Il.4,1-222).
      • Odyssee (Ὀδύσσεια):
        • Die Haupthandlung ist ebenfalls thematisch auf die Heimkehr des Odysseus (νόστος) eingeschränkt. Spiegelungen sind z.B. seine Verwundung auf der Jagd bei Autolykos (Hom.Od.19,392.466; das hölzerne Pferd (Hom.Od.8,491-520; Hom.Od.4,271-289; der Waffenstreit (Hom.Od.11,545-567); die Ausspionierung Troias (Hom.Od.4,242,-264); der Tod des gealterten Odysseus (Hom.Od.11,119-137). Obwohl diese Heimkehr 10 Jahre dauerte, gelang es der Kompositionskunst, das erzählte Geschehen durch die Apologtechnik auf 41 Tage zu konzentrieren, wodurch die Phaiakis ein besonderes Gewicht bekommt. Durch die Telemachie werden auch die Zustände in Ithaka und die Heimkehrerschicksale der anderen Helden eingeblendet. Die Komposition der Odyssee verfolgt mehr die großen Handlungslinien, z.B.: Die Irrfahrten des Odysseus (Hom.Od.9-12), die Reise des Telemachos (Hom.Od.1-4), Heimkehr und Freiermord des Odysseus (Hom.Od.13-23). Kleinere Episoden sind: Τὰ ἐν Πύλῳ (Hom.Od.3), Τὰ ἐν Λακεδαίμονι (Hom.Od.4), Καλυψοῦς ἄντρον (Hom.Od.5,1,-281), Τὰ περὶ τὴν σχεδίαν (Hom.Od.5,282-493), Ἀλκίνου ἀπόλογος (Hom.Od.9-13), Κυκλώπεια (Hom.Od.8), Νέκυια (Hom.Od.11), Τὰ τῆς Κίρκης (Hom.Od.10), Νῖπτρα (Hom.Od.19), Μνηστήρων φόνος (Hom.Od.22), Τὰ ἐν ἀγρῷ καὶ τὰ ἐν Λαέρτου (Hom.Od.24,205-548).
          Das Welt und Menschenbild der Odyssee ist gegenüber der Ilias verändert: private und persönliche Welt, geistige statt kriegerische Arete.
    • Lektüreangebot

Sententiae excerptae:
Literatur:

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