Nostri consocii (Google, Affilinet) crustulis memorialibus utuntur. Concedis, si legere pergis.
 
 
 
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  • Daphne (Δάφνη) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../maps/graeca_3mo.htm
    • Die von Seleukos Nikator dem Apollon geweihte Vorstadt von Antiocheia, mit einem großen heiligen Hain und einem berühmten und wegen seiner Schönheit gepriesenen Apollontempel in dessen Mitte.
    • 64 vergrößerte Pompeius den Hain, indem er den Daphneern Gelände dazuschenkte (Eutr.6,14,9).
    • 362 zerstörten Christen den Tempel dem Kaiser Iulianus zum Trotz.
  • Dardaner (Δαρδανεῖς) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../maps/graeca_3mo.htm
    • (1) Dardaner
      • Volksstamm in Obermösien und Illyrien, am Oberlauf des Axios. Für die Römer später wegen ihrer Verkehrslage und des Erzreichtums von Bedeutung.
      • erst seit etwa 284 (Galaterstürme) sin sie den Griechen bekannt. Sie unternahmen häufig Einfälle nach Makedonien.
      • 97-72 konnten die Römer sie nur mit Mühe unterwerfen.
      • Sie galten als sehr unsauber. Daher das Sprichwort: Τρὶς τοῦ βίου λέλουται ὥσπερ οἱ Δαρδανεῖς
      • Unter Diocletianus eine eigene Provinz.
    • (2) Dardaner
      • Indischer Volksstamm
    • Dagegen sind die Δάρδανοι (od. Δαρδάνιοι) die Bewohner der Landschaft Dardania (Δαρδανία) in der Troas.
  • Delos (Δῆλος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../maps/graeca_3mo.htm ../maps/graeca_3mo.htm
    • Kleine und niedrige Kykladeninsel zwischen Mykonos und Rheneia. Geburtsstätte von Apollon und Artemis und daher Zentrum des Apollonkultes mit einem uralten delischen Fest (Hom.Apoll.), zu dem sich regelmäßig Festgesandtschaften einfanden. Nach der Sage schwamm die Insel vor Letos Niederkunft auf dem Meer und war nicht auf dem Meeresboden verankert.
    • Geschichte:
      • 478 neutraler Mittelpunkt, aber nicht Mitglied im 1. Attischen Seebund. Der Bundesschatz wird im Apollontempel verwahrt, aber 454/453 nach Athen überführt.
      • 422 vertreiben die Athener die Delier (Thuk.5,1).
      • 315 wird Delos von Athen befreit und bleibt bis 166 frei.
      • 314 Gründung des Nesiotenbundes (κοινὸν τῶν νησιωτῶν) mit Delos als neutraöem Mittelpunkt
      • Nach Auflösung des Bundes ist Delos die größte römische Kolonie im Mittelmeer, seit 166 Freihafen.
      • 166 gestattete der römische Senat den Athenern die Einverleibung der Insel. Die Athener vertrieben die Einwohner von Delos (die in Achaia neue Wohnsitze fanden) und siedelten dort athenische Kleruchen an.
      • 146 wächst durch die Zerstörung Korinths die Bedeutung von Delos als Handelsplatz.
    • Ausgrabungen fanden zwischen 1877 und 1894 statt und wurden 1902 wieder aufgenommen. Neben den Baulichkeiten des Heiligen Bezirkes: Inschriften (Weiheinschriften), Tempelrechnungen, Dekrete.
  • Demos (δῆμοςInternetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Die Gemeinden, in die Athen und Attika eingeteilt waren und seit der Reform des Kleisthenes institutionelle Bedeutung hatten: 
      • Die bekanntesten städtischen Demen
        • Kerameikos: Töpferviertel am Dipylontor
        • Melite: Pnyx
        • Kolonos Agoraios: Hügelgebiet, mit dem Theseustempeld, das an an der Agora beginnt. 
        • Kolonos Hippios im NW (dort spielt Sophokles' Oidipus Kolonos), Heiligtümer des Poseidon Hippios und der Athena Hippia. Heute die Vorstadt Kolokythu
        • Diomeia: Gymnasion des Kynosarges
        • Alopeke
        • Ankyle: in Richtung zum Hymettos
        • Kydathenaion: Zentrum mit Akropolis
      • Ländliche Demen:
        • Acharnai (der größte Demos)
        • Kephisia
        • Ikaria: im Norden des Pentelikon, Dionysosheiligtum
        • Pallene: nördlich vom Hymettos
        • Gargettos: zwischen Hymettos und Pentelikon
        • Alopeke
        • Halimus
        • Thria: Ebene von Eleusis
        • Eleutherai
        • Oinoe
        • Phyle
        • Panakton
        • Dekeleia
        • Rhamnus
        • Aphidna
        • Semachidai
        • Marathon
        • Probalinthos
        • Trikorythos: bei Kato Suli
        • Paralia
          • Halai Araphenides: bei Raphina
          • Steiria: nördl. Teil v. Porto Raphti
          • Prasiai: südl. Teil von Porto Raphti
          • Potamioi
          • Thorikos
          • Sunion
          • Laurion
          • Anaphlystos: Anavyssos
        • Mesogeios
          • Sphettos
          • Lamptrai
          • Aixone
          • Chasani
          • Paiania
     
  • Dodona (Δωδώνη) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../maps/graeca_3mo.htm ../maps/graeca_3mo.htm
    • Ort in Epeiros (Thesprotien). Das Orakel in Dodona war uralt und ehemals das einzige in Griechenland
      Herod.2,52: τὸ γὰρ δὴ μαντήιον τοῦτο νενόμισται ἀρχαιότατον τῶν ἐν Ἕλλησι χρηστηρίων εἶναι, καὶ ἦν τὸν χρόνον τοῦτον μοῦνον. Man glaubt, dass dieses Orakel bei den Griechen das älteste und zur damaligen Zeit das einzige war (Üb.: E.G.)
      Es war Zeus (und Dione) geweiht, der deshalb Hom.Il.16,234 der Dodonäische und Pelasgische genannt wird; die Seiler selbst sind seine ὑποφῆται, (Hom.Il.16,236). Ursprünglich entnahm man Zeus' Willen aus dem Rauschen der heiligen Eichen, später führte man weitere Praktiken ein. Über dieses Orakel s. hauptsächlich Hesiod. frg. 80 (ed. Göttling), Herod.2, 52- 57. Strabo p.328; Paus. 1,17,5. Paus.8,23,4. Der Besifz des ältesten Orakels und der uralte Dienst des Zeus lässt uns das Gebiet der Seiler als einen ursprünglichen Sitz griechischer Kultur erscheinen. Wie hoch dort der Ackerbau, diese jedenfalls von den Pelasgern mitgebrachte Grundlage aller Kultur, geachtet wurde, geht aus der merkwürdigen Anrufung der Mutter Erde hervor,die die Priesterinnen in Dodona zuerst gebraucht haben sollen: Γᾶ, καρποὺς ἀνίει, διὸ κλῄζετε μάτερα Γαῖαν, Paaus.10,12,5. (nach C.Peter, 4)
  • Doloper (Δόλοψ, Δόλοπες, Δολοπία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../maps/graeca_3mo.htm
    • Volksstamm im Südwesten von Thessalien, beiderseits des Pindosgebirges. Sie werden bereits bei Homer genannt.
    • Mitglied der delphischen Amphiktyonie, dann zu Thessaliengehörig.
    • 278-207 Mitglied im Aitolischen Bund.
    • zwischenzeitlich makedonisch.
    • 198-189 erneut im Aitolischen Bund.
    • Seit 167 unabhängig.
Sententiae excerptae:
Literatur:

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