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2. Lektion des lateinischen Sprachkurses: O-Deklination: Ind.Impf.Akt. kons.Konjug.
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Onlinekurs Latein - 2. Lektion
erarbeitet von © E.Gottwein
 
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[ 1
 1 a-Dekl. | Ind.Prs.Akt. der kons.Konjug.
Die alten Germanen (nach Tac.Germ.)
  |   2
 2 Substantive der o-Dekl. auf -us, -um | Ind.Impf.Akt. der kons.Konjug. | einige Fragewörter
Die germanische Göttin Nerthus (nach Tac.Germ.40)
  |   3
 3 Imperative und Fut. I. der kons.Konjug.
Eintracht ernährt, Zwietracht verzehrt
  |   4
 4 Adjektive der o- und a-Deklination, Possessivpronomen und Ind. des Präsensstamms von esse
Caesar und Ariovist (nach Caes.Gall.1)
  |   5
 5 o-Dekl. auf -er; adjekt. Fragepron. (noster, vester)
Sueben und Ubier (nach Caes.Gall.4,1,2)
  |   6
 6 Ind. des Perfstamms von esse | Einige Komposita von esse
Cincinnatus
  |   7
 7 is, ea, is; qui, quae, quod
Die Schlacht im Teutoburger Wald
  |   8
 8 Indikativ Perf. und. Plsqpf. Akt. der Konson. Konjug. (Stammperfekt)
* Marcus Porcius Cato (nach Nep.Cato)
  |   9
 9 Reduplikationsperfekt und Dehnungsperfekt
Die Gallier in Rom (nach Liv.5,41ff.)
  |   10
 10 u-Dekl.; s-Perf. (Indikativ der Konson. Konjugation)
Germanicus besucht das Schlachtfeld im Teutoburger Wald (nach Tac.ann.1,60ff.)
  |   11
 11 Maskulina der Konsonantischen Deklination
* Tarpeia (nach Liv.1,11)
  |   12
 12 Feminina der Konsonantischen Deklination
Eine tapfere Römerin (nach Liv.2,13)
  |   13
 13 v- und u-Perfekt (Indikativ der Konson. Konjugation); idem, eadem, idem
Die Sibyllinischen Bücher (nach Gell.1,19)
  |   14
 14 Neutra der Kons. Deklination; Stadtnamen
Augustus' Tod und Bestattung (nach Suet.Aug.100)
  |   15
 15 i-Deklination und Gemischte Deklination
* Der Opfertod des Athenerkönigs Kodros (nach Iustin.2,6f.)
  |   16
 16 Infinitiv Präsens und Perfekt der Konsonantischen Konjugation; aci
Die Sorge Karls des Großen für die Gesetzgebung (nach Einhard Vit.Carol.29)
  |   17
 17 Konjunktiv Aktiv; ut und cum mit Konjunktiv
Friedensbedingungen nach der Schlacht bei Zama (nach Liv.30,37)
  |   18
 18 Konjunktiv von esse; posse und prodesse. Irrealis
* Grausamkeit des Dareios
  |   19
 19 Pronomina: hic, iste, ille, ipse
Die Götter der Gallier (nach Caes.Gall.6,17)
  |   20
 20 Passiv des Präsensstamms der Konsonantischen Konjugation; nci
* Ein römischer Leonidas (nach Cato bei Gell.3,7 (= FRH 3 F4,7a )
  |   21
 21 Das PPP als Attribut und Prädikatsnomen, Fragen
Coriolanus vor Rom (nach Liv.2,39f.)
  |   22
 22 PPP als Part.coni. und Abl.abs.
Die Kimbern und Teutonen (nach Liv.epit.67; Flor.3,3)
  |   23
 23 i-Konjugation; impedire, ne
Caesar in Britannien (nach Caes.Gall.5,21)
  |   24
 24 Gemischte Konjugation; Dopp.Akk. des Objekts und des Prädikativums
Eine tapfere Tat (nach Caes.Gall.7,50)
  |   25
 25 Adjektive der i-Deklination
Das goldene Zeitalter (nach Ov.met.1,89-112)
  |   26
 26 e-Deklination, e-Konjugation; timere, ne; iubere + aci
Böse Vorzeichen vor Caesars Tod (nach Suet.Iul.81)
  |   27
 27 a-Konjugation
Beginn der Völkerwanderung (nach Amm.Marc.31,2f.)
  |   28
 28 PPA (Partizip Präsens Aktiv aller Konjugationen); nominaler Abl.abs.
Hannibals Abzug aus Italien (nach Liv.30,19f.)
  |   29
 29 Regelmäßige Steigerung und Steigerung mit Stammwechsel
Grabinschriften | * Hannibals Alpenübergang (nach Liv.21,32-35)
  |   30
 30 Adverbien
Plinius grüßt Valerius Paulinus (nach Plin.epist.5,19)
  |   31
 31 Pronominaladjektive, Indefinitpronomen, verallgemeinerndes Relativpronomen
* Die Druiden (nach Caes.Gall.6,13) | * Der Neidhammel (Mart.9,97)
  |   32
 32 Umschreibendes Futur; non dubito, quin; Reflexivität
Caesar und die furchtsamen Militärtribunen (nach Caes.Gall.1,39f.)
  |   33
 33 Deponentien (aller Konjugationen), Semideponentien
Die Usipeten und Tenkterer überschreiten den Rhein (nach Caes.Gall.4,4)
  |   34
 34 nd-Formen: Gerundium, Gerundivum
Caesars Heer in Bedrängnis (nach Caes.Gall.2,20f.)
  |   35
 35 ferre und Komposita
Kimbern und Teutonen | Die Gallier in Not (Caes.Gall.7,77)
  |   36
 36 ire und Komposita, Supinum
P.Cornelius Scipio Maior vor Gericht (Gell.4,18)
  |   37
 37 velle, nolle, malle; prohibiivus
Todesbereitschaft des alten Seneca (nach Sen. ep.61)
  |   38
 38 fieri, Defectiva, Deponentia
Das Makedonenheer fürchtet um Alexanders Leben (nach Curt.3,5f.)
  |   39
 39 Indirekte Reflexivität, innere Abhängigkeit, Oratio obliqua (I)
Gesandtschaft der Usipeten und Tencterer bei Caesar (Caes.Gall.4,7f.)
  |   40
 40 Besonderheiten der Steigerung und Adverbien
Ehrfurcht der alten Römer vor dem Alter (Gell.2,15) | Ein Brief aus der Verbannung(Cic.fam.14,2)
  |   41
 41 Zahlwörter, Kalender
Volkszahl der Helvetier | Der römische Kalender
  |   42
 42 Pronomina (Correlativa)
Zwei tapfere Centurionen | Der römische Achilleus
  |   43
 43 Ablativ-Funkionen | Salus publica suprema lex esto! (Gell.4,8)
  |   44
 44 Akkusativ-Funkionen | Das Lebensende des Themistokles (Nep.Them.8ff)
  |   45
 45 Akkusativ mit Infinitiv (aci) | Ein Eid ist einzuhalten (Gell.6,18)
  |   46
 46 Dativ-Funktionen | Volkstribun in Rom (cf. Liv.2,33,1-3)
  |   47
 47 Genitiv-Funktionen | Lucius Papirius Cursor (Liv.9,16)
]
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Einstieg

 
  1. Aliter cum tyranno, aliter cum amico vivimus.
  2. In tyrannos! (Motto von Schillers Räubern)
  3. Iustitia est fundamentum regnorum.
  4. In Deo est consilium.
  5. Numquam periculum sine periculo vincitis.
  6. Sine ira et studio dicit.
  7. Fortunae filius est.
  8. Germani oppida non incolebant.
 
 

Einstieg - Lösung

 
  1. Auf eine Art leben wir unter einem Tyrannen, auf eine andere mit einem Freund.
  2. Gegen die Tyrannen!
  3. Gerechtigkeit ist die Grundlage der Königreiche.
  4. Bei Gott liegt Rat.
  5. Niemals überwindet ihr eine Gefahr ohne Gefahr.
  6. Er redet ohne Zorn und Zuneigung.
  7. Er ist ein Sohn des Glücks.
  8. Die Germanen bewohnten keine Städte.
 

Grammatik

 

Die 2. Deklination (o-Deklination): amīcus, ī m

colspan="4"> Singular

Nom.
Gen.
Dat.
Akk.
Abl.
Vok.

wer? oder was?
wessen?
wem?
wen? od. was?
mit wem?
 

amīc - us
amīc - ī
amīc - ō
amīc - um
cum amīc - ō
amīc - e

der (ein) Freund
des (eines) Freundes
dem (einem) Freund
den (einen) Freund
mit dem (einem) Freund
o Freund!
Plural

Nom.
Gen.
Dat.
Akk.
Abl.

wer? oder was?
wessen?
wem?
wen? od. was?
mit wem?

amīc - ī
amīc - ōrum
amīc - īs
amīc - ōs
cum amīc - īs

(die) Freunde
der Freunde
(den) Freunden
(die) Freunde
mit (den) Freunden

Die 2. Deklination (o-Deklination): perīculum, ī n

Singular

Nom.
Gen.
Dat.
Akk.
Abl.

wer? oder was?
wessen?
wem?
wen? od. was?
wodurch?

perīcul - um
perīcul - ī
perīcul - ō
perīcul - um
perīcul - ō

die (eine) Gefahr
der (einer) Gefahr
der (einer) Gefahr
die (eine) Gefahr
durch die (eine) Gefahr
Plural

Nom.
Gen.
Dat.
Akk.
Abl.

wer? oder was?
wessen?
wem?
wen? od. was?
wodurch?

perīcul - a
perīcul - ōrum
perīcul - īs
perīcul - a
perīcul - īs

(die) Gefahren
der Gefahren
(den) Gefahren
(die) Gefahren
durch (die) Gefahren
colspan="4">

Konsonantische Konjugation (Ind.Impf.Akt.)

  A.) Aktiv  
 

Inf.

reg-e-re lenken

Indikativ Imperfekt

1.Sgl.
2.Sgl.
3.Sgl.
1.Pl.
2.Pl.
3.Pl.
reg-ē-ba-m
reg-ē-bā-s
reg-ē-ba-t
reg-ē-bā-mus
reg-ē-bā-tis
reg-ē-ba-nt
ich lenkte
du lenktest
er, sie, es lenkte
wir lenkten
ihr lenktet
sie lenkten
 

Regeln

 
  1. Formenlehre
    1. Für die Substantive gibt es verschiedene Stammgruppen, je nachdem, auf welchen Buchstaben ihr Stamm endet.
      1. Die bisherigen Substantive gehörten zur a-Deklination (z.B. St.: victōria).
        1. Ihrem grammatischen Geschlecht nach sind sie alle (unabhängig von dem Geschlecht ihrer deutschen Bedeutung) femininum (weiblich). Z.B.: victōria, ae, f - der Sieg
        2. Aber das natürliche Geschlecht hat Vorrang. Deshalb sind sie, wenn sie einen Mann bezeichnen, masculinum (männlich). Z.B. incola, ae, m - der Einwohner.
      2. Für die Substantive der o-Deklination gibt es eigene Ausgänge. Wir unterscheiden zunächst zwei Untergruppen: 1. Die Masculina auf -us (St.: amīco-), 2. die Neutra auf -um (St.: perīculo-).
          Nominativ Genitiv
        Wortstock
        amīc- amīc-
        Singular
        -us
        Plural -ōrum
             
        Wortstock perīcul- perīcul-
        Singular -um
        Plural -a ōrum
          Dativ Akkusativ
        Wortstock
        amīc- amīc-
        Singular
        -um
        Plural -īs -ōs
             
        Wortstock perīcul- perīcul-
        Singular -um
        Plural -īs -a
          Ablativ Vokativ
        Wortstock
        amīc- amīc-
        Singular
        -e
        Plural -īs
             
        Wortstock perīcul- perīcul-
        Singular -um
        Plural -īs -a
             
      3. Die Substantive auf -us sind nach ihrem grammatischen Geschlecht masculinum. Wieder hat das natürliche Geschlecht Vorrang, z.B. Nerthus, i f - (die Göttin) Nerthus
      4. Die Substantive auf -um sind nach ihrem grammatischen Geschlecht neutrum.
      5. Nur der Singular der Substantive (der o-Deklination) auf -us bildet eine vom Nominativ verschiedene Vokativform (auf -e)
      6. Der Dativ und Ablativ Plural bildet in allen Deklinationen die gleiche Form.
      7. Bei den Neutra ist der Nominativ und Akkusativ immer gleich!
    2. Das Imperfekt der Verben mit Konsonantenstamm hat durchgängig -e- als Aussprechvokal und -ba- als Tempuskennzeichen. Die Endung der 1. Sgl. ist -m:
      Stamm   1. Sgl. 2. Sgl.
      reg-
      Prs. -ō -i-s
      reg- Impf. -ē-ba-m -ē-bā-s
      Stamm   3. Sgl. 1. Pl.
      reg-
      Prs. -i-t -i-mus
      reg- Impf. -ē-ba-t -ē-bā-mus
      Stamm   2. Pl. 3. Pl.
      reg-
      Prs. -i-tis -u-nt
      reg- Impf. -ē-bā-tis -ē-ba-nt
             
  2. Satzlehre
    1. Charakteristika des Imperfekts:
      1. Germani deos in lucis colebant. - Die Germanen verehrten die Götter (gewöhnlich) in Hainen (Wäldchen).
        1. Das Imperfekt kennzeichnet das Andauern einer Handlung; es ist durativ.
      2. Quotannis dea visebat populum. - Jährlich besuchte die Göttin (immer wieder) das Volk
        1. Das Imperfekt kennzeichnet die Wiederholung eines Vorgangs; es ist iterativ.
      3. Periculum sine pericula vincebamus. - Wir versuchten die Gefahr ohne Gefahr zu besiegen.
        1. Das Imperfekt kennzeichnet einen Versuch; es ist conativ.
    2. Cum tyranno vivimus - Wir leben mit (unter) einem Tyrannen.
      1. cum + Abl. gibt auf die Frage "mit wem (zusammen)?" die begleitende Person (oder einen begleitenden Umstand) an. Der Ablativ steht als Ablativus comitativus (sociativus).
    3. Sine ira dicit. - Er spricht ohne Zorn.
      1. sine + Abl. gibt auf die Frage "ohne was?" einen fehlenden Begleitumstand an. Der Ablativ steht als Ablativus comitativus (sociativus).
      2. Genauer fragt man "wie?". Insofern gibt sine + Abl. die Art und Weise an. Der Ablativus steht als Ablativus modi.
    4. Germani deos non templis includebant, sed in lucis colebant. - Die Germanen schlossen die Götter nicht in Tempel ein, sondern verehrten sie in Hainen (Wäldchen)
      1. Der bloße Ablativ (templis) gibt auf die Frage "womit? wodurch?" Hilfsmittel und Werkzeug an. Er steht als Ablativus instrumentalis (Ablativus instrumenti) (L.1). Im Deutschen weichen wir ab und verstehen diese Umstandsbestimmung nicht instrumental ("womit? wodurch?") sondern lokal ("wo?").
        Ebenso: bello contendere - im Krieg kämpfen.
      2. in + Abl. gibt das Ortsadverbiale auf die Frage "wo?" an. Der Ablativ steht als Ablativus locativus.
    5. Romani statuas deorum in templis ponebant. - Die Römer stellten Götterstandbilder in ihre Tempel.
      1. in + Abl. gibt das Ortsadverbiale auf die Frage "wo?" an. Der Ablativ steht als Ablativus locativus.
      2. Bei ponere, (in)scribere und einer Reihe anderer Verben weicht die lateinische Fragerichtung (wo?) von der deutschen Fragerichtung (wohin?) ab.
    6. Servi vehiculum ex luco ducebant. - Sklaven zogen den Wagen aus dem Hain.
      1. e, ex + Abl. gibt auf die Frage "woher?" die Trennung an. Der Ablativ steht als Ablativus separativus.
    7. Tacitus de deis Germanorum dicit. - Tacitus spricht über die Götter der Germanen.
      1. de + Abl. gibt auf die Frage "von woher?" den Ausgangspunkt der Erzählung an. Der Ablativ steht als Ablativus separativus. Wir haben im Deutschen eine andere Adverbialvorstellung.
    8. Vaccae rursus vehiculum in lucum vehunt - Die Kühe fahren den Wagen wieder in den Hain (das Wäldchen).
      1. in + Akk. gibt auf die Frage "wohin?" das Ziel an. Der Akkusativ steht als Zielkasus.
      2. ebenso
        1. In tyrannos!
        2. contra + Akk: nemo contra adversarios bello contendebat.
    9. "AkkZielkasus" Vaccae deam per terras vehebant. - Kühe fuhren die Göttin durch die Länder.
      1. per + Akk. gibt auf die Frage "wohindurch?" das durchquerte Ziel an. Der Akkusativ steht als Zielkasus.
    10. Germani deorum maxime Mercurium colebant. - Die Germanen verehrten am meisten von (unter) den Göttern Wodan.
      1. Die Götter sind als Ganzes verstanden, von dem Wodan ein Teil ist. Der Genitiv bezeichnet bei einem derartigen Teilungsverhältnis das Ganze. Er steht als Genitivus partitivus (totius).
    11. Ubi Germani deos colebant? - Wo verehrten die Germanen ihre Götter?
      1. Fragen werden, insofern sie Wortfragen (Ergänzungsfragen) sind, durch ein Fragewort eingeleitet. Z.B.:
        ubi? - wo?
        quem? - wen?
        cuius? - wessen?
        cui? - wem?
 

Lektüre

 

Die germanische Göttin Nerthus (nach Tac.Germ.40)

 
 Tacitus non solum de vita institutisque Germanorum, sed etiam de deis dicit: Romani deis templa exstruebant et statuas deorum in templis ponebant. Germani neque signa deorum fingebant neque deos templis includebant, sed in lucis colebant. Deorum maxime Mercurium colebant, dearum Terram vel Nerthum. Erat in insula Oceani lucus deae et in luco vehiculum. Quotannis dea, ut Germani credebant, visebat populum Germanorum. Tum servi vehiculum ex luco ducebant, dea vehiculum conscendebat, vaccae deam per terras vehebant. Tum arma quiescebant; nemo contra adversarios bello contendebat; in terra erat gaudium et laetitia. Denique vaccae rursus vehiculum in lucum vehunt et dea ex terra excedit.
 

Lateinische Fragen:

 
  1. Ubi Germani deos colebant?
  2. Quem deorum maxime colebant?
  3. Cuius lucus erat in insula Oceani?
  4. Cui Germani agriculturam committebant?
   

Lektüre - Lösung

 

Die alten Germanen

 
Tacitus spricht nicht nur von der Lebensweise und den Einrichtungen der Germanen, sondern auch über ihre Götter: Die Römer errichteten ihren Göttern Tempel und stellten Götterstandbilder in den Tempeln auf. Die Germanen aber formten weder Götterbildnisse noch schlossen sie ihre Götter in Tempel ein, sondern verehrten sie in Hainen. Von ihren Göttern verehrten sie am meisten Merkur (Wodan), von ihren Göttinnen Terra (die Erde) und Nerthus. Auf einer Insel der Ostsee (des Ozeans) war ein Hain der Göttin und in dem Hain ein Wagen. Jährlich besuchte die Göttin, wie die Germanen glaubten, das Volk der Germanen. Dann zogen Diener den Wagen aus dem Hain, die Göttin bestieg den Wagen und Kühe zogen den Wagen durch die Länder. Dann ruhten die Waffen; niemand führte Krieg gegen seine Feinde; im Land herrschte Freude und Jubel. Schließlich fahren die Kühe den Wagen wieder in den Hain und die Göttin verlässt das Land.
 

Deutsche Fragen und lateinische Antworten:

 
  1. Wo verehrten die Germanen ihre Götter? - Germani deos in lucis colebant.
  2. Welchen Gott (ihrer Götter) verehrten sie am meisten? - Deorum maxime Mercurium colebant.
  3. Wessen Hain war auf einer Insel des Ozeans (der Ostsee)? - In insula Oceani lucus Nerthi deae erat.
  4. Wem überließen die Germanen den Ackerbau? - Germani agriculturam feminis (curae feminarum) committebant.
   

Übung

Ergänze

Singular Plural
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -
amīc -

Übersetze











Übersetze ins Lateinische

  1. Tacitus beschreibt das Leben und die Einrichtungen der Germanen.
  2. Die Römer liebten Germanien nicht; sie fürchteten nämlich das Land und die Wildheit der Bewohner.
  3. Oft führten die Römer mit den Germanen Kriege; oft waren die Römer in den Schlachten in Gefahr.
  4. Die Waffen der Germanen waren Speere; sie schützten sich nicht mit Helmen.
  5. Die Frauen der Germanen fürchteten die Gefahren der Schlachten nicht.
  6. Die Germanen verehrten ihre Götter nicht in Tempeln, sondern in Hainen.
  7. Ein Gott der Germanen war Merkur, eine Göttin Nerthus.
  8. Freude und Jubel herrschte im Land, wenn (cum) die Göttin die Einwohner Germaniens besuchte.
  9. Niemand führte dann Krieg.
 

Übung - Lösung

Setze folgende Formen ins Imperfekt:

  1. discitis
  2. regimus
  3. scrībis
  4. vādō
  5. dīligit
  6. dēscrībō
  7. petis
  8. metuit
  9. gerimus
  10. tegunt
  11. committitis

Übersetze ins Deutsche:

  1. Tacitus vitam et instituta Germanorum describit.
  2. Romani Germaniam non diligebant; terram enim et ferociam incolarum metuebant.
  3. Romani saepe cum Germanis (contra Romanos) bella gerebant (bellis contendebant); saepe Romani in pugnis in periculo erant.
  4. Arma Germanorum hastae erant; galeis se non tegebant.
  5. Feminae Germanorum pericula pugnarum non metuebant.
  6. Germani deos non in templis, sed in lucis colebant.
  7. Germanorum deus Mercurius, dea Nerthus erat.
  8. Gaudium laetitiaque in terra erant, cum dea incolas Germaniae visebat.
  9. Tum nemo bellum gerebat (bello contendebat).
 

Wortkunde



Vokabeln der Lektion

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