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Gaius Iulius Caesar

De bello Gallico 

(7,6-7,13)

 

Die allgemeine Erhebung Galliens unter der Führung des Vercingetorix im Jahr 52 v.Chr.

 I.) 1-34: Cenabum, Noviodunum, Avaricum

2.) Eingreifen Cäsars (6-13)
Deutsche Übersetzung bearbeitet nach Baumstark

1 Funde
3148  Baumstark, A.
Des Gaius Iulius Caesar Denkw├╝rdigkeiten des Gallischen und des B├╝rgerkriegs, ├╝bersetzt von A. Baumstark
Stuttgart (Metzler) 1854
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Gallien
(7,6,1) His rebus in Italiam Caesari nuntiatis, cum iam ille urbanas res virtute Cn. Pompei commodiorem in statum pervenisse intellegeret, in Transalpinam Galliam profectus est. (7,6,2) eo cum venisset, magna difficultate adficiebatur, qua ratione ad exercitum pervenire posset. (7,6,3) nam si legiones in provinciam arcesseret, se absente in itinere proelio dimicaturas intellegebat; (7,6,4)  si ipse ad exercitum contenderet, ne iis quidem eo tempore, qui quieti viderentur, suam salutem recte committi videbat.
(6,1) Von all dem erhielt Cäsar in Italien Nachricht und brach jetzt nach Gallien auf, weil er sah, dass die Dinge in Rom durch die kräftige Tätigkeit des Pompeius sich zum Besseren entwickelten. (2)  In Gallien selbst sah er sich in großen Schwierigkeiten, wie er zum Heer gelange. (3)  Wollte er seine Legionen zu sich in das römische Gallien kommen lassen, so wusste er wohl, dass sie sich, ohne ihn an der Spitze zu haben, den Weg würden erkämpfen müssen; (4)  wollte er dagegen zu dem Heer zu kommen suchen, so war er überzeugt, sein Leben nicht einmal den Galliern anvertrauen zu dürfen, die vor der Hand noch ruhig schienen.
(7,7,1) Interim Lucterius Cadurcus in Rutenos missus eam civitatem Arvernis conciliat. (7,7,2) progressus in Nitiobroges et Gabalos ab utrisque obsides accipit et magna coacta manu in provinciam Narbonem versus eruptionem facere contendit. (7,7,3) qua re nuntiata Caesar omnibus consiliis antevertendum existimavit, ut Narbonem proficisceretur. (7,7,4) eo cum venisset, timentes confirmat, praesidia in Rutenis provincialibus, Volcis, Arecomicis, Tolosatibus circumque Narbonem, quae loca hostibus erant finitima, constituit, (7,7,5) partem copiarum ex provincia supplementumque, quod ex Italia adduxerat, in Helvios, qui fines Arvernorum contingunt, convenire iubet.
(7,1) Der Cadurce Lucterius brachte unterdessen die Rutener, in deren Land er gezogen war, auf die Seite der Arverner. (2)  Nachdem er hierauf gegen die Nitobrigen und Gabaler aufgebrochen war, die ihm alsbald Geiseln und eine bedeutende Truppenzahl stellten, versuchte er gegen Narbo hin einen Einfall in das römische Gallien. (3)  Cäsar bekam davon Nachricht und hielt es für nötig, vor allen sonstigen Unternehmungen nach Narbo zu eilen.  (4)  Dort ermutigte er alle Ängstlichen und legte überall hin, wo der Feind am nächsten stand, Besatzungen; so zu den Rutenern der römischen Provinz, zu den Arecomicern, den Volcern, den Tolosaten und in die Umgebung von Narbo. (5)  Einen Teil der Truppen im römischen Gallien samt der Ergänzungsmannschaft aus Italien ließ er vereint in das Land der Helvier ziehen, das an die Arverner grenzt.
(7,8,1) His rebus comparatis represso iam Lucterio et remoto, quod intrare intra praesidia periculosum putabat, in Helvios proficiscitur. (7,8,2) etsi mons Cebenna, qui Arvernos ab Helviis discludit, durissimo tempore anni altissima nive iter impediebat, tamen discussa nive sex in altitudinem pedum atque ita viis patefactis summo militum labore ad fines Arvernorum pervenit. (7,8,3) quibus oppressis inopinantibus, quod se Cebenna ut muro munitos existimabant ac ne singulari quidem umquam homini eo tempore anni semitae patuerant, equitibus imperat, ut, quam latissime possint, vagentur et quam maximum hostibus terrorem inferant. (7,8,4) celeriter haec fama ac nuntiis ad Vercingetorigem perferuntur. quem perterriti omnes Arverni circumsistunt atque obsecrant, ut suis fortunis consulat, neu se ab hostibus diripi patiatur, praesertim cum videat omne ad se bellum translatum. (7,8,5) quorum ille precibus permotus castra ex Biturigibus movet in Arvernos versus.
(8,1) Lucterius wurde durch diese Maßnahmen niedergehalten und zurückgedrängt, da es ihm nicht ratsam schien, zwischen diesen römischen Besatzungen einzudringen. Cäsar zog deshalb in das Land der Helvier. (2)  Der Cevennenwald, die Grenze zwischen den Arvernern und Helviern, war in dieser Jahreszeit seines tiefen Schnees wegen ein Hindernis für den weiteren Marsch; die Soldaten räumten jedoch die Schneemasse sechs Fuß tief weg und öffneten so mit der größten Anstrengung einen Weg, auf dem man zum Land der Arverner kam. (3)  Da sich diese ganz unvermutet überfallen sahen, weil sie sich durch die Cevennen wie durch eine Mauer beschützt glaubten und weil noch nie ein Mensch in dieser Jahreszeit einen Pfad über dieses Gebirge gefunden hatte, so befahl Cäsar der Reiterei, sich möglichst weit auszubreiten und den Feinden einen möglichst großen Schrecken einzujagen. (4)  Vercingetorix erhielt bald Nachricht davon und die bestürzten Arverner umringten und beschworen ihn, für die Erhaltung ihres Wohlstandes zu sorgen und den Feind sie nicht ausplündern zu lassen, zumal da der ganze Krieg, wie er sehe, sich gegen sie gewendet habe. (5)  Auf diese Bitten hin zog er auch wirklich aus dem Land der Biturigen mit Richtung in das Gebiet der Arverner.

 

Cäsars erste Maßnahmen gegen den Aufstand der Gallier
Caesars erste Ma├čnahmen gegen den Aufstand der Gallier. Caes.Gall.7,6-7,13 (nach: G. Veith, Beilage 14)
Caes.Gall.7,6-7,13 (nach: G. Veith, Beilage 14)
(7,9,1) At Caesar biduum in his locis moratus, quod haec de Vercingetorige usu ventura opinione praeceperat, per causam supplementi equitatusque cogendi ab exercitu discedit, (7,9,2) Brutum adulescentem his copiis praeficit; hunc monet, ut in omnes partes equites quam latissime pervagentur; daturum se operam, ne longius triduo a castris absit. (7,9,3) his constitutis rebus omnibus suis inopinantibus quam maximis potest itineribus Viennam pervenit. (7,9,4) ibi nactus recentem equitatum, quem multis ante diebus eo praemiserat, neque diurno neque nocturno itinere intermisso per fines Haeduorum in Lingones contendit, ubi duae legiones hiemabant, ut si quid etiam de sua salute ab Haeduis iniretur consilii, celeritate praecurreret. (7,9,5) eo cum pervenisset, ad reliquas legiones mittit priusque omnes in unum locum cogit quam de eius adventu Arvernis nuntiari posset. (7,9,6) hac re cognita Vercingetorix rursus in Bituriges exercitum reducit atque inde profectus Gorgobinam, Boiorum oppidum, quos ibi Helvetico proelio victos Caesar conlocaverat Haeduisque attribuerat, oppugnare instituit.
(9,1) Weil Cäsar vorhersah, dass Vercingetorix so handeln würde, verließ er das Heer, nachdem er sich zwei Tage in dieser Gegend aufgehalten hatte, unter dem Vorwand, seine Truppen zu ergänzen und seine Reiterei zusammenzuziehen. (2)  Unterdessen sollte der junge Brutus, dem er den Oberbefehl über die Truppen gab, die Reiterei nach allen Seiten hin schweifen lassen; er wolle sich bemühen, nicht länger als drei Tage vom Heer wegzusein. (3)  So gelangte er zur allgemeinen Überraschung seiner Leute in größter Eile nach Vienna. (4)  Mit der schon früher dorthin geschickten Reiterei, die bei frischen Kräften war, zog er ununterbrochen bei Tag und Nacht durch das Land der H├Ąduer in das der Lingonen, wo zwei seiner Legionen ihr Winterlager hatten, um durch diese Geschwindigkeit zuvorzukommen, wenn etwa auch die H├Ąduer feindlich an ihre Befreiung dächten. (5)  Als er dorthin gekommen war, schickte er sogleich zu den übrigen Legionen und versammelte sie alle noch eher um sich, als die Arverner von seiner Ankunft Nachricht erhalten konnten. (6)  Bei der Kunde hiervon zog Vercingetorix mit seinem Heer wieder zu den Biturigen, um von da aus Gorgobina zu überfallen, die Stadt jener Boier, die Cäsar nach ihrer Niederlage im Helvetischen Krieg dorthin verpflanzt und den H├Ąduern unterstellt hatte.
Überblick über den Fortgang der Kämpfe im Jahr 52 v.Chr.
├ťberblick ├╝ber den Fortgang der K├Ąmpfe im Jahr 52 v.Chr. - Caes.Gall.7,14-7,90 (nach: G. Veith, Beilage 14)
Caes.Gall.7,14-7,90 (nach: G. Veith, Beilage 14)
(7,10,1) Magnam haec res Caesari difficultatem ad consilium capiendum adferebat: si reliquam partem hiemis uno loco legiones contineret, ne stipendiariis Haeduorum expugnatis cuncta Gallia deficeret, quod nullum amicis in eo praesidium positum videret; si maturius ex hibernis educeret, ne ab re frumentaria duris subvectionibus laboraret. (7,10,2) praestare visum est tamen omnes difficultates perpeti quam tanta contumelia accepta omnium suorum voluntates alienare. (7,10,3) itaque cohortatus Haeduos de supportando commeatu praemittit ad Boios, qui de suo adventu doceant hortenturque ut in fide maneant atque hostium impetum magno animo sustineant. (7,10,4) duabus Agedinci legionibus atque impedimentis totius exercitus relictis ad Boios proficiscitur.
(10,1) Diese Wendung der Dinge brachte Cäsar bei seiner Entschließung in große Verlegenheit, weil, falls man mit den Legionen den Rest des Winters an einem Ort stehen blieb, zu befürchten war, ganz Gallien werde, wenn die Schutzbefohlenen der H├Ąduer die Beute des Feindes würden, von ihm abfallen, weil sich seine Freunde niemals sicher Hilfe von ihm versprechen könnten. Rückte er dagegen vor der Zeit aus dem Winterlager so sah er in der schweren Zufuhr eine Gefahr für das Proviantwesen. (2)  Endlich aber hielt er es doch für vorteilhafter, lieber allen Schwierigkeiten entgegenzutreten als einen solchen Schimpf auf sich zu laden und der Zuneigung seiner Freunde verlustig zu gehen. (3)  Er forderte also die H├Ąduer auf, für Lebensmittel zu sorgen, und ließ den Boiern durch Boten seine nahe Ankunft melden, mit der Aufforderung, treu zu bleiben und den Angriff der Feinde festen Mutes auszuhalten. (4)  Dann ließ er zwei Legionen und das Gepäck des ganzen Heeres zu Agedincum und eilte zu den Boiern.
(7,11,1) Altero die cum ad oppidum Senonum Vellaunodunum venisset, ne quem post se hostem relinqueret, quo expeditiore re frumentaria uteretur, oppugnare instituit eoque biduo circumvallavit. (7,11,2) tertio die missis ex oppido legatis de deditione arma conferri, iumenta produci, sescentos obsides dari iubet. (7,11,3) ea qui conficeret, C. Trebonium legatum relinquit; ipse, ut quam primum iter conficeret, Cenabum Carnutum proficiscitur. (7,11,4) qui tum primum adlato nuntio de oppugnatione Vellaunoduni, cum longius eam rem ductum iri existimarent, praesidium Cenabi tuendi causa, quod eo mitterent, comparabant. (7,11,5) huc biduo pervenit. castris ante oppidum positis diei tempore exclusus in posterum oppugnationem differt, quaeque ad eam rem usui sint, militibus imperat, (7,11,6) et quod oppidum Cenabum pons fluminis Ligeris contingebat, veritus ne noctu ex oppido profugerent, duas legiones in armis excubare iubet. (7,11,7) Cenabenses paulo ante mediam noctem silentio ex oppido egressi flumen transire coeperunt. (7,11,8) qua re per exploratores nuntiata Caesar legiones, quas expeditas esse iusserat, portis incensis intromittit atque oppido potitur perpaucis ex hostium numero desideratis, quin cuncti caperentur, quod pontis atque itinerum angustiae multitudini fugam intercluserant. (7,11,9) oppidum diripit atque incendit, praedam militibus donat, exercitum Ligerim traducit atque in Biturigum fines pervenit.
(11,1) Als er am zweiten Tag bei der senonischen Stadt Vellaunodunum angekommen war, begann er, diesen Ort zu belagern, und schloss ihn innerhalb zwei Tage ein, um, wenn er keinen Feind im Rücken ließ, leichte Zufuhr der Lebensmittel zu haben. (2)  Als am dritten Tag eine Botschaft der Belagerten ihre Unterwerfung erklärte, forderte er eine Auslieferung der Waffen, Lasttiere und sechshundert Geiseln. (3)  Zu diesem Zweck ließ er den Legaten Gaius Trebonius zurück, während er selbst, um seinen Marsch möglichst schnell zurückzulegen, gegen Cenabum im Land der Carnuten zog. (4)  Diese aber hatten eben erst Nachricht über die Belagerung von Vellaunodunum erhalten, von der sie glaubten, sie würde sich in die Länge ziehen, und waren noch damit beschäftigt, eine Schutztruppe aufzustellen, die Cenabum verteidigen sollte. (5)  In zwei Tagen war Cäsar dort und schlug sein Lager gerade vor der Stadt auf, verschon aber, von der Nacht überrascht, die Bestürmung auf den folgenden Tag, während indes die Soldaten hierzu die nötigen Vorbereitungen treffen mussten. (6)  Zudem blieben zwei Legionen während der Nacht unter Waffen, weil Cäsar fürchtete, die Belagerten könnten entfliehen, da sich eine Brücke über den Lieger unmittelbar an Cenabum anschloss. (7)  In der tat begannen die Cenaber etwas vor Mitternacht in der Stille die Nacht zu verlassen und über den Fluss zu ziehen. (8)  Kaum aber erfuhr dies Cäsar durch seine Kundschafter, ließ er die Tore in Brand stecken und die Legionen, die seinem Befehl gemäß in Bereitschaft standen, einrücken. So bemächtigte er sich der Stadt und nahm die ganze Bevölkerung, von wenigen abgesehen, gefangen; denn sowohl die schmale Brücke als die engen Wege machten ihre Flucht unmöglich. (9)  Cenabum wurde geplündert und in Brand gesteckt; die Beute gehörte den Soldaten. Nun zog Cäsar selbst über den Liger und kam in das Land der Biturigen.
(7,12,1) Vercingetorix, ubi de Caesaris adventu cognovit, oppugnatione desistit atque obviam Caesari proficiscitur. (7,12,2) ille oppidum Biturigum positum in via Noviodunum oppugnare instituerat. (7,12,3) quo ex oppido cum legati ad eum venissent oratum, ut sibi ignosceret suaeque vitae consuleret, ut celeritate reliquas res conficeret, qua pleraque erat consecutus, arma conferri, equos produci, obsides dari iubet. (7,12,4) parte iam obsidum tradita, cum reliqua administrarentur, centurionibus et paucis militibus intromissis, qui arma iumentaque conquirerent, equitatus hostium procul visus est, qui agmen Vercingetorigis antecesserat. (7,12,5) quem simulatque oppidani conspexerunt atque in spem auxilii venerunt, clamore sublato arma capere, portas claudere, murum complere coeperunt. (7,12,6) centuriones in oppido, cum ex significatione Gallorum novi aliquid ab iis iniri consilii intellexissent, gladiis destrictis portas occupaverunt suosque omnes incolumes receperunt.
(12,1) Bei der Nachricht von seiner Ankunft gab Vercingetorix die Belagerung auf und zog gegen ihn selbst. (2)  Cäsar aber hatte mit der Belagerung der biturigischen Stadt Noviodunum begonnen, die an seinem Weg lag. (3)  Als die Belagerten durch eine Botschaft um Verzeihung und Schonung baten, forderte er, um seine übrigen Absichten mit der selben Geschwindigkeit auszuführen, durch die er bisher das meiste ausgerichtet hatte, die Auslieferung der Waffen, Pferde und Geiseln. (4)  Als ein Teil der Geiseln bereits übergeben war und man sich noch mit den übrigen Dingen beschäftigte, wobei Centurionen und einige Soldaten zur Übernahme der Waffen und Tiere in die Stadt hineingeschickt waren, erblickte man in der Ferne die feindliche Reiterei, den Vortrab des Heeres von Vercingetorix. (5)  Sobald die Bewohner der Stadt bei diesem Anblick auf Entsatz hoffen konnten, griffen sie mit lautem Geschrei zu den Waffen, schlossen die Tore und besetzten dicht die Mauer. (6)  Die Centurionen in der Stadt, die aus den Zurufen der Gallier den Aufruhr merkten, bemächtigten sich mit dem Schwert in der Faust der Tore und erreichten mit ihrer Mannschaft unbeschädigt das Lager.
(7,13,1) Caesar ex castris equitatum educi iubet proeliumque equestre committit; laborantibus iam suis Germanos equites circiter cccc submittit, quos ab initio secum habere instituerat. (7,13,2) eorum impetum Galli sustinere non potuerunt atque in fugam coniecti multis amissis se ad agmen receperunt. quibus profligatis rursus oppidani perterriti comprehensos eos, quorum opera plebem concitatam existimabant, ad Caesarem perduxerunt seseque ei dediderunt. (7,13,3) quibus rebus confectis Caesar ad oppidum Avaricum, quod erat maximum munitissimumque in finibus Biturigum atque agri fertilissima regione, profectus est, quod eo oppido recepto civitatem Biturigum se in potestatem redacturum confidebat.
(12,1) Cäsar ließ sogleich seine Reiterei ausrücken und ein Gefecht beginnen. Als diese in Not kam, schickte er ihr etwa vierhundert germanische Reiter zu Hilfe, die er seit diesem Feldzug bei sich hatte. (2)  Ihrem Angriff vermochten die Gallier nicht standzuhalten, sondern wurden in die Flucht geschlagen und zogen sich unter hohen Verlusten zum Hauptheer zurück. Durch diesen Misserfolg gerieten die Bewohner der Stadt aufs neue in Schrecken, ergriffen diejenigen, die man für die Urheber des Aufstandes hielt, lieferten sie an Cäsar aus und unterwarfen sich ihm förmlich. (3)  Hierauf zog Cäsar gegen Avaricum den größten und festesten Ort im Land der Biturigen, in einer äußerst fruchtbaren Gegend. Er glaubte, wenn er Herr dieses Platzes wäre, das ganze Land der Biturigen in seine Hand zu bekommen.
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Sententiae excerptae:
w34
Literatur:

3 Funde
3138  Fr├Âhlich, Franz
Historische Beitr├Ąge zur Caesar-Litteratur : I. Die julischen Ackergesetze vom Jahre 59 v. Chr. mit einleitenden Bemerkungen ├╝ber Caesars-Propraetics u. d. Triumvirat; II. Vercingetorix als Staatsmann u. Feldherr.
Z├╝rich, Z├╝rcher u. Furrer, 1876
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3136  Goudineau, Christian
Caesar und Vercingetorix
Mainz, von Zabern, 2/2003
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3137  St├Âver, Hans Dieter
Caesar und der Gallier
M├╝nchen, dtv, 3/2003
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