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Begleitgrammatik zum Lateinunterricht ab der 5. Klasse

Der Aufbau der Lateingrammatik orientiert sich an dem Unterrichtswerk "Ianua Nova" (V&R Göttingen), kann aber auch in Verbindung mit anderen Lehrbüchern verwendet werden. 

I 32: Plusquamperfekt und Futur II 

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IN I 32

Die Vorzeitigkeit des bezogenen Tempus (Plsqpf. und Fut. II)

1. Statt einer Wiederholung:

 Zeitstufe, Zeitverhältnis und Handlungsaspekt

Über die Zeiten (Tempora) weißt Du schon Einiges. Wir müssen also nicht ganz von vorn anfangen und müssen Dir auch nicht ganz ausführlich erklären, 

  • dass es drei Zeitstufen gibt, nämlich Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft,
  • dass es das Prädikat ist, das die Zeitstufe ausdrückt,
  • dass wir diesen Zeitstufen einzelne Tempora zuordnen:
    Zeitstufen Tempora Beispiel
    Gegenwart Präsens video - ich sehe
    Vergangenheit Imperfekt, Perfekt videbam - ich sah
    vidi - ich habe gesehen
    Zukunft Futur videbo - ich werde sehen
  • dass die Infinitive keine Zeitstufe ausdrücken, sondern das Zeitverhältnis zu der Zeitstufe des Verbums, von dem sie abhängen. 
    Infinitiv Zeitverhältnis Beispiel
    Präsens gleichzeitig video te aegrotum esse - ich sehe, dass du krank bist.
    Perfekt  vorzeitig video te aegrotum fuisse - ich sehr, dass du krank warst.
    Futur nachzeitig video te aegrotum futurum esse (fore) - ich sehe, dass Du krank sein (werden) wirst.
  • dass die Zeitstufe absolut ausgedrückt wird, d.h. für sich allein, durch das Tempus eines einzigen Prädikates feststeht, dass aber ein Zeitverhältnis, wie jedes Verhältnis (z.B. Dein Verhältnis zu Deiner Mutter, zu Deinem Bruder, zu Deinem Freund, zu Deinem Stofftier,...) sich immer aus der vergleichenden Zuordnung zweier "Partner" ergibt. Dabei muss man die Richtung des Vergleiches genau beachten. In unserem Fall lautet die Frage immer: "Wie verhält sich der Infinitiv zeitlich zum übergeordneten Prädikat?" (nicht umgekehrt, sonst würde sich auch das Verhältnis umkehren, so wie wenn Deine Mutter plötzlich Deine Tochter wäre!). 
  • dass das Prädikat (übrigens nicht nur) in der Vergangenheit auch einen "Handlungsaspekt" ausdrückt:

    Alle Beispiele beziehen sich auf Kaiser Nero, der sich bekanntlich für einen großen Sänger hielt:

    Tempus Handlungsaspekt Beispiel (Subjekt ist der Kaiser Nero)
    Imperfekt
    • durativ
    • conativ
    • iterativ
    • canebat (er sang längere Zeit)
    • canebat (er wollte, konnte aber nicht)
    • canebat (immer wieder, weil er üben wollte)
    Perfekt
    • punktuell
      • ingressiv
      • effektiv
    • resultativ (komplexiv)
    • surrexit (er erhob sich einmal überraschend)
      • cecinit (begann zu singen)
      • desiit (hörte damit auf)
    • nemo plausit (und keiner klatschte Beifall, was natürlich sehr gefährlich war!)

Aber das wollte ich Dir ja alles nicht erklären. Bevor ich ins Schwätzen komme, zum Neuen!

Heute wirst Du lernen, dass Prädikate (in Nebensätzen) auch ein Zeitverhältnis ausdrücken können, also nicht mehr absolut, sondern bezogen stehen. 

2. Das Plusquamperfekt

1. Beispiel:

Unsere erste Satzreihe umfasst drei Hauptsätze in der Vergangenheit, die in ihrer zeitlichen Reihenfolge gestaffelt sind. Die Tempora stehen absolut (jedes Tempus für sich). Außer der Zeitstufe drückt das Tempus nur noch den Handlungsaspekt aus. Die zeitliche Abfolge ist nur durch die Reihenfolge der Sätze ausgedrückt. Wahrscheinlich hatte Marcus Geburtstag. Sein Vater brachte (als Geschenk) ein Pferd herbei. Marcus hat es sich dann längere Zeit angesehen. Es hat ihm gefallen. Ein tolles Geburtstagsgeschenk. 
Vergh. Pater equum adduxit. Marcus equum spectabat. Equus Marco placuit.
Vor-
Vgh.
weiteste Vgh.
An diesen Sätzen kannst Du noch einmal den Handlungsaspekt der Vergangenheitstempora wiederholen: "Adduxit" ist das "erzählende Perfekt" (punktuell oder komplexiv); "spectabat" drückt die eingehende Musterung aus, die Marcus vornimmt, also die Dauer (durativ), vielleicht auch die Wiederholung, hier aber kaum den Versuch. "Placuit" ist resultatives Perfekt: Es bezeichnet das Ergebnis der gründlichen Prüfung. 

 

Nun aber zur Hauptsache: Dadurch, dass wir das Ergebnis der Prüfung ("placuit" als das Wichtigere und Interessantere) vor der Prüfung selbst ("spectabat") angeben, ändern wir die natürliche Reihenfolge der Sätze. Um keine Verwirrung zu stiften, müssen wir mit einem anderen Mittel ausdrücken, dass die Prüfung ("spectabat") vor ihrem Ergebnis ("placuit") erfolgt ist (dass "spectabat" vorzeitig zu "placuit" ist). Um die Vorzeitigkeit des nachgestellten Prädikats auszudrücken, verwendet der Lateiner ein für uns neues Tempus: das Plusquamperfekt.
Vergh. Pater equum adduxit. Marco equus placuit, quem (antea) spectaverat.
Vor-
Vgh.
weiteste Vgh.
Unser zweiter Pfeil zeigt auch wirklich zurück: zurück in die "Vorvergangenheit"! Die "weiteste Vergangenheit" ("adduxit") bleibt im Perfekt, weil sie nach wie vor absolut steht. Wenn sie auch bezogen würde, müsste sie auch im Plusquamperfekt stehen. 
Z.B.: Marco equus, quem pater adduxerat quemque (Marcus) diu spectaverat, placuit.

 

bu1.gif (233 Byte)

Das Plusquamperfekt bezeichnet (als bezogenes Tempus)  im Nebensatz die Vorzeitigkeit gegenüber einem Tempus der Vergangenheit. 

bu1.gif (233 Byte) Es bleibt aber bei unserer alten Regel, dass die Vorzeitigkeit  nach "postquam" und "cum (primum)" (im Gegensatz zum deutschen Plusquamperfekt) im Lateinischen mit dem Perfekt ausgedrückt wird. 
Z.B.: "Marco equus, postquam spectavit, placuit."

Hier nun die Formen des Plusquamperfekts:

1. Aktiv:

inpl.gif (1134 Byte)

1.Sgl.
2.Sgl.
3.Sgl.
1.Pl.
2.Pl.
3.Pl.
amav-era-m
amav-era-s
amav-era-t
amav-era-mus
amav-era-tis
amav-era-nt
monu-era-m
monu-era-s
monu-era-t
monu-era-mus
monu-era-tis
monu-era-nt
rex-era-m
rex-era-s
rex-era-t
rex-era-mus
rex-era-tis
rex-era-nt
audiv-era-m
audiv-era-s
audiv-era-t
audiv-era-mus
audiv-era-tis
audiv-era-nt
cep-era-m
cep-era-s
cep-era-t
cep-era-mus
cep-era-tis
cep-era-nt

2. Passiv:

inpl.gif (1134 Byte)

1.Sgl.
2.Sgl.
3.Sgl.
1.Pl.
2.Pl.
3.Pl.
ama-tus, ta, tum

ama-ti, tae, ta

eram
eras
erat
eramus
eratis
erant
moni-tus, ta, tum

moni-ti, tae, ta
eram
eras
erat
eramus
eratis
erant
rec-tus, ta, tum

rec-ti, tae, ta
eram
eras
erat
eramus
eratis
erant
audi-tus, ta, tum

audi-ti, tae, ta
eram
eras
erat
eramus
eratis
erant
cap-tus, ta, tum

cap-ti, tae, ta
eram
eras
erat
eramus
eratis
erant

 

3. Das Futur II (Perfektfutur)

Du wirst hier einen ganz ähnlichen Gedankengang vorfinden. Der Hauptunterschied: Wir wechseln aus der Vergangenheit in die Zukunft. Dazu folgende drei Beispiele: 

1. Beispiel:

Unsere erste Satzreihe umfasst drei Hauptsätze, die in ihrer zeitlichen Reihenfolge gestaffelt sind; Alexander erklärt seine Zukunftspläne: Zuerst will er die griechischen Städte unterwerfen, um den Rücken frei zu haben, dann kann er seinen eigentlichen Plan in Angriff nehmen, nämlich gegen das Perserreich in Asien zu marschieren.
fernere Zukunft Alexander dicit: "Urbes Graecas superabo," Tum iter in Asiam faciam."
nähere Zukunft
Gegen- wart
Unser erstes Prädikat ("dicit") steht im Präsens der Sprechsituation. Dann folgt zweimal das Futur ("superabo", "faciam"). Formal wird nicht zwischen der näheren und der entfernteren Zukunft unterschieden. Beide Sätze sind gleichwertig. Die richtige Reihenfolge ergibt sich 1.) aus der Reihenfolge der Sätze, 2.) aus der Partikel "tum" und 3.) aus der Sachlogik der Handlungen. 

 

2. Beispiel:

Die Sprechsituation ist noch die selbe, aber die beiden Sätze, die die Pläne Alexanders ausdrücken, sind zu einem Satzgefüge vereinigt worden. Das ist auch sinnvoll; denn für Alexander haben beide Pläne nicht den selben Stellenwert. Sein eigentlicher Plan ist es, Asien zu erobern. Aus dieser Perspektive wird die Notwendigkeit, zuvor Griechenland erobern zu müssen, nebensächlich, kommt also in den Nebensatz.
fernere Zukunft Alexander dicit: "Cum urbes Graecas superavero, iter in Asiam faciam."
nähere Zukunft
Gegen- wart
Anfang und Schluss sind gleich geblieben: Das erste Prädikat ("dicit") steht im Präsens der Sprechsituation. Der Hauptplan hat sein Prädikat ("faciam")  im Futur. Was ist aber mit dem Prädikat des Nebensatzes ("superavero")? Es muss mach wie vor (nähere) Zukunft sein. Da aber der Nebensatz jetzt in direkten Bezug zu seinem Hauptsatz steht, ist sein Futur nicht mehr absolut, sondern auf das Hauptsatzprädikat bezogen: Wenn das Futur "faciam" Wirklichkeit wird, ist nämlich das Futur von "superavero" bereits vergangen: es ist dann bereits "perfekt" ("abgeschlossen", "vollendet")  oder "exactum" ("ausgeführt"), es ist vorzeitig zum Hauptsatzprädikat); d.h. es ist sowohl Perfekt als auch Futur, es ist Perfektfutur oder "Futurum exactum" oder Futur II

 

3. Beispiel:

Der innere Zusammenhang zwischen Haupt- und Nebensätze ist nun so eng, dass beide ihre Reihenfolge verändern können, ohne auseinander zu brechen. Der Vorteil für die Sprechsituation liegt darin, dass das Wichtige und Interessante an erster Stille gesagt, das weniger Wichtige nachgetragen wird. Unser zweiter Pfeil zeigt auch wirklich zurück: zurück in die "Vergangenheit der Zukunft"!
fernere Zukunft Alexander dicit: "Iter in Asiam faciam, cum urbes Graecas superavero.
nähere Zukunft
Gegen- wart
Auch der Form "supera-v-ero"  sehen wir an, dass sie wirklich sowohl Elemente des Perfekts als auch des Futurs enthält. Du wirst sie selber finden können!

 

bu1.gif (233 Byte) Das Futur II (Perfektfutur) drückt im Nebensatz die Vorzeitigkeit gegenüber einem Futur im Hauptsatz aus. 

Hier nun die Formen des Futurs II

1. Aktiv:

fuii.gif (1041 Byte)

1.Sgl.
2.Sgl.
3.Sgl.
1.Pl.
2.Pl.
3.Pl.
amav-er -o
amav-eri-s
amav-eri-t
amav-eri-mus
amav-eri-tis
amav-eri-nt
monu-er-o
monu-eri-s
monu-eri-t
monu-eri-mus
monu-eri-tis
monu-eri-nt
rex-er-o
rex-eri-s
rex-eri-t
rex-eri-mus
rex-eri-tis
rex-eri-nt
audiv-er-o
audiv-eri-s
audiv-eri-t
audiv-eri-mus
audiv-eri-tis
audiv-eri-nt
cep-er-o
cep-eri-s
cep-eri-t
cep-eri-mus
cep-eri-tis
cep-eri-nt

2. Passiv:

fuii.gif (1041 Byte)

1.Sgl.
2.Sgl.
3.Sgl.
1.Pl.
2.Pl.
3.Pl.
ama-tus, ta, tum, ta, tum 

ama-ti, tae, ta
ero
eris
erit
erimus
eritis
erunt
moni-tus, ta, tum

moni-ti, tae, ta
ero
eris
erit
erimus
eritis
erunt
rec-tus, ta, tum

rec-ti, tae, ta

ero
eris
erit
erimus
eritis
erunt
audi-tus, ta, tum

audi-ti, tae, ta
ero
eris
erit
erimus
eritis
erunt
cap-tus, ta, tum

cap-ti, tae, ta
ero
eris
erit
erimus
eritis
erunt

 

1. Übungstext:

Der König und der Philosoph

Der griechische Philosoph Diogenes wollte möglichst bedürfnislos leben. So wohnte er bei­spielsweise (in der Stadt Korinth) in einem einfachen Holzfass statt in einem richtigen Haus. Er hatte noch andere Schrullen, die auf seine Mitmenschen komisch und provozie­rend wirkten. Obwohl der mächtige König Alexander das entgegengesetzte Lebensideal ver­körpert, soll er auf Diogenes große Stücke gehalten haben. Im folgenden Text begegnen sich beide: 

 

Alexander und Diogenes

  1. Alexander copias Macedonum in Graeciam duxerat et Athenas reliquasque urbes Graecas expugnaverat.
  2. Tum amicis: "Diogenem", inquit, "clarissimum quidem philosophum esse scio, sed eum hominem infelicissimum esse credo.
  3. Itaque, cum primum Corinthum urbem intravero, Diogenem visitabo et hominem felicissimum faciam."
  4. Nonnullis diebus post Alexander ante dolium Diogenis stetit et: "O clarissime philosophe",  inquit. "Age, opta! Id, quod optaveris, tibi brevissimo tempore explebo." 
  5. Alexander Diogenem divitias et alias res pulcherrimas sibi optaturum esse exspectabat.
  6. Sed Diogenes nihil respondit nisi: "O nobilissime rex! Si mihi de sole decesseris, homo felicissimus ero."

Übersetzung:

ANGABEN:

dolium, ii, n - das Fass (in dem Diogenes wohnte) | explere, eo - erfüllen | decedere de + Abl. - (weg)gehen aus

NAMEN:

Alexander, dri, m / Diogenes, is, m / Corinthus, i, f

 

2. Übungstext:

Atalante und die Kalydonische Jagd

(es wäre von Vorteil, zuvor die Sage zu lesen: Gutenberg-Projekt: )

  1. Atalanta, quae antiquissimis temporibus clarissima Graeciae venatrix fuerat, multo celerius currere potuit omnibus viris, qui tum in Graecia vitam agebant.
  2. In Aetolia Oineus rex erat; filius eius erat Meleager iuvenis. Qui, postquam aper ingentior in patriam invasit, omnes venatores Graeciae et Atalantam venatricem, ut bestiam caederent, convocavit.
  3. Sed Atalanta puella non modo celeritate omnes superavit, sed etiam puellarum eius temporis pulcherrima erat. 
  4. Itaque Meleager amore permotus secum dicebat: "Is, qui eam puellam in matrimonium duxerit, omnium virorum erit felicissimus." Et venatoribus dixit: "Ei, qui aprum necaverit, praemium dabitur."
  5. Postea Meleager, quamquam ipse (= selbst) aprum hasta confecerat, praemium suum Atalantae donum dedit. 

Übersetzung:
VOKABELN:
1 Atalanta, ae, f - Atalante, eine bekannte Jägerin aus Arkadien | venatrix, icis, f - Jägerin | 2 Aetolia, ae, f - Aetolien, eine Landschaft Griechenlands, in der Kalydon liegt | Oineus, ei, m - König in Aetolien | Meleager, ri, m - Meleager, der Sohn des Königs Oineus | iuvenis, is, m - Jüngling, junger Mann | aper, ri, m - Eber | 
AtalanteImaginem pinxit Carolin L. (7b - 2000/2001)

 

 

Atlantam, si  pedibus non equo uteretur, nemo consqueretur.  

AUFGABEN:
  1. Übersetze den Text!
  2. Um welchen Ablativ handelt es sich?
           
    multo (1) amore permotus (4)
    omnibus viris (1) celeritate (3)
    in Aetolia (2) hasta (5)
  3. Gib jeweils zwei Verbformen aus dem Arbeitstext an, die a) im Plusquamperfekt, b) im Fut. II stehen:
           
    Plusquamperfekt  
    Futur II  
3. Übungstext:
Virtus Herculem monens, ne falsam viam deligat (Nicolas Krapp, 7b-2002/2003)

Für welche Dame soll sich Herkules entscheiden?

(es wäre von Vorteil, zuvor die Sage zu lesen: Gutenberg-Projekt: )

  1. Aliquando Hercules adulescens in saxo consederat et de vita sua deliberabat.
  2. Tum subito duas feminas animadvertit, quae appropinquaverunt.
  3. Altera: „Equidem Voluptas nominor. Quid dubitas, amice? Cum primum mihi te dederis, nemo felicior erit te. Omnia, quae a te optata erunt, tibi sine labore dabuntur. Cunctis curis a me liberaberis. Nihil impedit.“
  4. Tum altera: „Me amici Virtutem nominant. Et, crede mihi, multum interest inter virtutem et voluptatem. Dubitari non potest: Post breve tempus mea consilia tibi multo utiliora esse quam consilia Voluptatis cognosces! Sapientem et fortem te praebe et ingens praemium accipies. Sed si in laboribus defeceris, homines te deridebunt.”
  5. Hercules amore virtutis et gloriae commotus non diu deliberabat: Virtuti parere constituit et post mortem divinis honoribus affectus est.
Hercules in saxo sedens (Nicolas Krapp, 7b-2002/2003)

Übersetzung:

WORTANGABEN:
1.) adulescens - als Jüngling | 2.) duo, duae - zwei  | voluptas, atis, f - Vergnügen (hier auch weiblicher Personennamen)

EIGENNAMEN: 
Weil der Autor „Virtus“ und „Voluptas“ als Personen auftreten lässt, können sie auch groß geschrieben werden.

 

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