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Isokrates

Panegyrikos 146-148

Die Schwäche des Großkönigs

 

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Isokr.Paneg.1-8 
deutsche Übersetzung (überarbeitet): A.H.Christian

Ein Grund, gegen den Großkönig Krieg zu führen, ist seine Schwäche. Gegen die Griechen in Asien hat er sich immer als Schwach erwiesen.

   
[40] (146) Ἀλλ' ἐπειδὴ Κύρου τελευτήσαντος συνῆλθον ἅπαντες οἱ τὴν Ἀσίαν κατοικοῦντες, ἐν τούτοις τοῖς καιροῖς οὕτως αἰσχρῶς ἐπολέμησαν, ὥστε μηδένα λόγον ὑπολιπεῖν τοῖς εἰθισμένοις τὴν Περσῶν ἀνδρείαν ἐπαινεῖν. Λαβόντες γὰρ ἑξακισχιλίους τῶν Ἑλλήνων οὐκ ἀριστίνδην ἐπειλεγμένους, ἀλλ' οἳ διὰ φαυλότητ' ἐν ταῖς αὑτῶν πόλεσιν οὐχ οἷοί τ' ἦσαν ζῆν, ἀπείρους μὲν τῆς χώρας ὄντας, ἐρήμους δὲ συμμάχων γεγενημένους, προδεδομένους δ' ὑπὸ τῶν συναναβάντων, ἀπεστερημένους δὲ τοῦ στρατηγοῦ, μεθ' οὗ συνηκολούθησαν,  Aber als nach Kyros' Tod alle Bewohner Asiens sich vereinigt hatten, führten sie in dieser (für die Griechen) misslichen Lage den Krieg so schimpflich, dass sie denen, welche die Tapferkeit der Perser zu loben pflegen, kein Wort zu sagen übrig ließen. Obgleich sie nämlich 6000 Griechen zu Gegnern hatten, welche nicht als die tapfersten ausgewählt, sondern wegen ihrer Unbrauchbarkeit in ihrem Vaterland zu leben nicht imstande waren, unbekannt mit dem Land, verlassen von Bundesgenossen, verraten von denen, die mit ihnen gezogen, und des Feldherrn beraubt, mit welchem sie sich dem Zug angeschlossen hatten, 
(147) τοσοῦτον αὐτῶν ἥττους ἦσαν, ὥσθ' ὁ βασιλεὺς ἀπορήσας τοῖς παροῦσι πράγμασιν καὶ καταφρονήσας τῆς περὶ αὑτὸν δυνάμεως τοὺς ἄρχοντας τοὺς τῶν ἐπικούρων ὑποσπόνδους συλλαβεῖν ἐτόλμησεν, ὡς, εἰ τοῦτο παρανομήσειεν, συνταράξων τὸ στρατόπεδον, καὶ μᾶλλον εἵλετο περὶ τοὺς θεοὺς ἐξαμαρτεῖν ἢ πρὸς ἐκείνους ἐκ τοῦ φανεροῦ διαγωνίσασθαι.  zeigten sie sich um so viel schlechter als diese, dass der König in Verlegenheit über seine damalige Lage und in geringem Glauben an die um ihn befindliche Kriegsmacht die Anführer der (griechischen) Hilfsvölker (des Kyros) der versprochenen Sicherheit zum Trotz gefangen zu nehmen sich erdreistete, um, wenn er diesen Frevel verübt, das Heer in Verwirrung zu bringen, und lieber gegen die Götter sich vergehen als gegen jene offen kämpfen wollte. 
(148) Διαμαρτὼν δὲ τῆς ἐπιβουλῆς καὶ τῶν στρατιωτῶν συμμεινάντων καὶ καλῶς ἐνεγκόντων τὴν συμφορὰν, ἀπιοῦσιν αὐτοῖς Τισσαφέρνην καὶ τοὺς ἱππέας συνέπεμψεν, ὑφ' ὧν ἐκεῖνοι παρὰ πᾶσαν ἐπιβουλευόμενοι τὴν ὁδὸν ὁμοίως διεπορεύθησαν ὡσπερανεὶ προπεμπόμενοι, μάλιστα μὲν φοβούμενοι τὴν ἀοίκητον τῆς χώρας, μέγιστον δὲ τῶν ἀγαθῶν νομίζοντες, εἰ τῶν πολεμίων ὡς πλείστοις ἐντύχοιεν. Da er aber seine hinterlistige Absicht nicht erreichte und die Soldaten beisammen blieben und diesen Unfall rühmlich ertrugen, so schickte er, als sie weiterzogen, den Tissaphernes und die Reiter neben ihnen her, von welchen auf dem ganzen Weg hinterlistig angegriffen sie ihren Marsch ebenso vollendeten, wie wenn sie von ihnen sicher geleitet würden, wobei sie am meisten vor unbewohnten Gegenden sich fürchteten und es für das größte Glück hielten, wenn sie auf recht viele Feinde stießen. 
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Sententiae excerptae:
w35
Literatur:

1 Funde
85  Bergmann, M.
Lob Athens. Ein Vergleich von Herodot (7,138-144), Thukydides (1,73-78), Isokrates (Panegyrikos 50) und Sophokles (Oidipus auf Kolonos 1518 ff.)
in: Anregung 39, 3/1993, 179-188
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