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Dion Chrysostomos

ΠΕΡΙ ΛΟΓΟΥ ΑΣΚΗΣΕΩΣ - Über die Übung in der Rede

or.18,1-21 

 

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Περὶ λόγου ἀσκήσεως
or.18,12-21 (Übersetzung: H. Stich, bearbeitet von E.Gottwein)

 

 
   

(12) ἐνταῦθα δή φημι δεῖν, κἂν εἴ τις ἐντυχὼν τῇ παραινέσει τῶν πάνυ ἀκριβῶν αἰτιάσεται, μηδὲ τῶν νεωτέρων καὶ ὀλίγον πρὸ ἡμῶν ἀπείρως ἔχειν· λέγω δὲ τῶν περὶ Ἀντίπατρον καὶ Θεόδωρον καὶ Πλουτίωνα καὶ Κόνωνα καὶ τὴν τοιαύτην ὕλην. αἱ γὰρ τούτων δυνάμεις καὶ ταύτῃ ἂν εἶεν ἡμῖν ὠφέλιμοι, ᾗ οὐκ ἂν ἐντυγχάνοιμεν αὐτοῖς δεδουλωμένοι τὴν γνώμην, ὥσπερ τοῖς παλαιοῖς. ὑπὸ γὰρ τοῦ δύνασθαί τι τῶν εἰρημένων αἰτιάσασθαι μάλιστα θαρροῦμεν πρὸς τὸ τοῖς αὐτοῖς ἐπιχειρεῖν ᾗ καὶ ἥδιόν τις παραβάλλει αὑτὸν ᾧ πείθεται συγκρινόμενος οὐ καταδεέστερος, ἐνίοτε δὲ καὶ βελτίων ἂν φαίνεσθαι.

An dieser Stelle bemerke ich, wenn auch ein strenger Klassizist, der diese Aufforderung lesen sollte, seine Unzufriedenheit darüber äußern sollte, dass man auch die jüngeren Schriftsteller und diejenigen, welche der Zeit nach uns unmittelbar vorangehen, nicht ungelesen lassen darf. Dahin gehören Antipater, Theodoros, Plution, Konon und die verwandten Schriftsteller. Die Vorzüge dieser letzteren möchten auch deshalb für uns ersprießlich sein, weil wir an die Lektüre solcher Schriftsteller nicht mit dem Vorurteil ihrer Überlegenheit herantreten, wie an die der Alten. Denn gerade, weil wir manches an den Genannten auszusetzen haben, gewinnen wir an Zuversicht, uns mit ihnen zu beschäftigen, wie man sich denn auch lieber demjenigen an die Seite stellt, gegen den gehalten man nicht geringer, sondern bisweilen sogar besser zu erscheinen glaubt.
(13) τρέψομαι δὲ ἤδη ἐπὶ τοὺς Σωκρατικούς, οὓς δὴ ἀναγκαιοτάτους εἶναί φημι παντὶ ἀνδρὶ λόγων ἐφιεμένῳ. ὥσπερ γὰρ οὐδὲν ὄψον ἄνευ ἁλῶν γεύσει κεχαρισμένον, οὕτως λόγων οὐδὲν εἶδος ἔμοιγε δοκεῖ ἀκοῇ προσηνὲς ἂν γενέσθαι χάριτος Σωκρατικῆς ἄμοιρον. τοὺς μὲν δὴ ἄλλους μακρὸν ἂν εἴη ἔργον ἐπαινεῖν καὶ ἐντυγχάνειν αὐτοῖς οὐ τὸ τυχόν. Ich gehe nun zu den Sokratikern1 ) über, deren Lektüre ich für durchaus notwendig erkläre für jeden Mann, der auf rednerische Bildung bedacht ist. Denn wie man keine Speise ohne Salz schmackhaft finden wird, so kann nach meiner Ansicht keine Art rednerischer Darstellung angenehm aufs Ohr wirken, wenn die Sokratische Würze fehlt. Es würde uns nun zu weit führen, die übrigen zu besprechen, und es erfordert keine gewöhnliche Arbeit, sie kennen zu lernen. 

(14) Ξενοφῶντα δὲ ἔγωγε ἡγοῦμαι ἀνδρὶ πολιτικῷ καὶ μόνον τῶν παλαιῶν ἐξαρκεῖν δύνασθαι· εἴτε ἐν πολέμῳ τις στρατηγῶν εἴτε πόλεως ἀφηγούμενος, εἴτε ἐν δήμῳ λέγων εἴτε ἐν βουλευτηρίῳ, εἴτε καὶ ἐν δικαστηρίῳ μὴ ὡς ῥήτωρ ἐθέλοι μόνον, ἀλλὰ καὶ ὡς πολιτικὸς καὶ βασιλικὸς ἀνὴρ τὰ τῷ τοιούτῳ προσήκοντα ἐν δίκῃ εἰπεῖν· πάντων ἄριστος ἐμοὶ δοκεῖ καὶ λυσιτελέστατος πρὸς ταῦτα πάντα Ξενοφῶν. τά τε γὰρ διανοήματα σαφῆ καὶ ἁπλᾶ καὶ παντὶ ῥᾴδια φαινόμενα, τό τε εἶδος τῆς ἀπαγγελίας προσηνὲς καὶ κεχαρισμένον καὶ πειστικόν, πολλὴν μὲν ἔχον πιθανότητα, πολλὴν δὲ χάριν καὶ ἐπιβολήν, ὥστε μὴ λόγων δεινότητι μόνον, ἀλλὰ καὶ γοητείᾳ ἐοικέναι τὴν δύναμιν.

Nach meiner Ansicht genügt aber von den Älteren schon Xenophon allein für den Staatsmann. Es mag einer im Krieg Heerführer sein oder an der Spitze eines Gemeinwesens stehen, es mag einer vor dem Volke oder im Senat oder vor Gericht reden, und es mag derselbe nicht nur als Redner, sondern auch als Staatsmann und Herrscher seiner Stellung angemessen sprechen wollen: für alle diese Zwecke scheint mir Xenophon am besten und zweckdienlichsten zu sein. Denn seine Gedanken sind deutlich und einfach und erscheinen jedem leicht, seine Darstellung ist anmutig, gefällig und gewinnend, voll Überzeugungskraft, aber auch voll Anmut und Schwung, so dass sein Talent nicht nur der Redegewandtheit, sondern schier einer Zauberkunst gleicht. 
(15) εἰ γοῦν ἐθελήσειας αὐτοῦ τῇ περὶ τὴν Ἀνάβασιν πραγματείᾳ σφόδρα ἐπιμελῶς ἐντυχεῖν, οὐδένα λόγον εὑρήσεις τῶν ὑπὸ σοῦ λεχθῆναι δυνησομένων, ὃν οὐ διείληπται καὶ κανόνος ἂν τρόπον ὑπόσχοι τῷ πρὸς αὐτὸν ἀπευθῦναι ἢ μιμήσασθαι βουλομένῳ. εἴτε γὰρ θαρρῦναι τοὺς σφόδρα καταπεπτωκότας χρήσιμον πολιτικῷ ἀνδρί, καὶ πολλάκις ὡς χρὴ τοῦτο ποιεῖν δείκνυσιν· εἴτε προτρέψαι καὶ παρακαλέσαι, οὐδεὶς Ἑλληνικῆς φωνῆς ἐπαίων οὐκ ἂν ἐπαρθείη τοῖς προτρεπτικοῖς Ξενοφῶντος λόγοις Wenn Du z. B. seine Anabasis recht genau lesen wolltest, so würdest Du keine Rede finden unter allen, die auszuarbeiten Du je in die Lage kommen kannst, welche nicht schon Xenophon für Dich ausgearbeitet hat und gleichsam als Muster darbietet für den, welcher sich an ihm prüfen oder ihn nachahmen will. Ist es für einen Staatsmann ersprießlich, Niedergeschlagenen wieder Mut zu machen, so zeigt uns Xenophon gar oft, wie das zu tun sei. Gilt es zu ermuntern und anzutreiben, so muss jeder, der die griechische Sprache versteht, durch Xenophons Ermunterungsreden ergriffen und erhoben werden. 

(16) ἐμοὶ γοῦν κινεῖται ἡ διάνοια καὶ ἐνίοτε δακρύω μεταξὺ διὰ τοσούτων ἐτῶν τοῖς λόγοις ἐντυγχάνων εἴτε μέγα φρονοῦσι καὶ ἐπηρμένοις ὁμιλῆσαι φρονίμως καὶ μήτε παθεῖν τι ὑπ' αὐτῶν δυσχερανάντων μήτε ἀπρεπῶς δουλῶσαι τὴν αὑτοῦ διάνοιαν καὶ τὸ ἐκείνοις κεχαρισμένον ἐκ παντὸς ποιῆσαι, καὶ ταῦτα ἔνεστιν. καὶ ἀπορρήτοις δὲ λόγοις ὡς προσήκει χρήσασθαι καὶ πρὸς στρατηγοὺς ἄνευ πλήθους καὶ πρὸς πλῆθος κατὰ ταὐτὸ, καὶ βασιλικοῖς τίνα τρόπον διαλεχθῆναι, καὶ ἐξαπατῆσαι ὅπως πολεμίους μὲν ἐπὶ βλάβῃ, φίλους δ' ἐπὶ τῷ συμφέροντι, καὶ μάτην ταραττομένοις ἀλύπως τἀληθὲς καὶ πιστῶς εἰπεῖν, καὶ τὸ μὴ ῥᾳδίως πιστεύειν τοῖς ὑπερέχουσι, καὶ οἷς ἐξαπατῶσιν οἱ ὑπερέχοντες καὶ οἷς καταστρατηγοῦσι καὶ καταστρατηγοῦνται ἄνθρωποι, πάντα ταῦτα ἱκανῶς τὸ σύνταγμα περιέχει.

Mich wenigstens ergreift Rührung und bisweilen weine ich mittendrin noch nach so vielen Jahren, wenn ich auf seine Reden treffe. Handelt es sich dann wieder darum, mit selbstbewussten und hochfahrenden Personen verständig umzugehen, weder unter ihrem Unmut zu leiden, noch in seiner eigenen Gesinnung ihnen gegenüber sich unwürdig zu demütigen, indem man in jedem Stück das tut, wonach ihnen der Sinn steht, so findet sich auch hierzu das Vorbild bei Xenophon. Und wie man vertrauliche Reden gebrauchen muss, sowohl den Feldherrn gegenüber, ohne dass die Menge es hört, als auch der Menge gegenüber auf dieselbe Weise; wie man königlich spricht; wie man Feinde zu ihrem Schaden, Freunde zu ihrem Nutzen täuscht, wie man solchen, die sich ohne Grund ängstigen, die Wahrheit sagt, ohne sie zu kränken, und sie doch dabei überzeugt, wie man Überlegenen nicht leichtsinnig Glauben schenkt, sowie den Künsten, mit welchen die Überlegenen zu täuschen versuchen; wie die Menschen überlisten und überlistet werden, für alles dies enthält Xenophons Geschichtswerk Beispiele in reichlicher Zahl. 
(17) ἅτε γὰρ οἶμαι μιγνὺς ταῖς πράξεσι τοὺς λόγους, οὐκ ἐξ ἀκοῆς παραλαβὼν οὐδὲ μιμησάμενος, ἀλλ' αὐτὸς πράξας ἅμα καὶ εἰπών, πιθανωτάτους ἐποίησεν ἐν ἅπασί τε τοῖς συντάγμασι καὶ ἐν τούτῳ μάλιστα, οὗ ἐπιμνησθεὶς ἐτύγχανον. καὶ εὖ ἴσθι, οὐδένα σοι τρόπον μεταμελήσει, ἀλλὰ καὶ ἐν βουλῇ καὶ ἐν δήμῳ ὀρέγοντός σοι χεῖρα αἰσθήσῃ τοῦ ἀνδρός, εἰ αὐτῷ προθύμως καὶ φιλοτίμως ἐντυγχάνοις. Indem er die Reden mit den Handlungen abwechseln lässt und nicht nach Hörensagen oder andere nachahmend spricht, sondern Handelnder und Darsteller in einer Person ist, hat er den Reden die größte Glaubwürdigkeit verliehen, wie in allen seinen Geschichtswerken, so besonders in dem, das ich gerade angesprochen habe. Und wisse wohl, es wird Dich nicht gereuen, Xenophons Bekanntschaft eifrig und mit Vorliebe aufgesucht zu haben: im Senat wie vor dem Volke wirst Du spüren, wie Dir der Mann seine Hand entgegen streckt!

(18) γράφειν μὲν οὖν οὐ συμβουλεύω σοι αὐτῷ ἀλλ' ἢ σφόδρα ἀραιῶς, ἐπιδιδόναι δὲ μᾶλλον. πρῶτον μὲν γὰρ ὁμοιότερος τῷ λέγοντι ὁ ὑπαγορεύων τοῦ γράφοντος· ἔπειτα ἐλάττονι πόνῳ γίγνεται· ἔπειτα πρὸς δύναμιν μὲν ἧττον συλλαμβάνει τοῦ γράφειν, πρὸς ἕξιν δὲ πλεῖον. καὶ γράφειν δὲ οὐ ταῦτά σε ἀξιῶ τὰ σχολικὰ πλάσματα, ἀλλ', εἴπερ ἄρα, τινὰ τῶν λόγων, οἷς ἂν ἡσθῇς ἐντυγχάνων, μάλιστα τῶν Ξενοφωντείων, ἢ ἀντιλέγοντα τοῖς εἰρημένοις ἢ τὰ αὐτὰ ἕτερον τρόπον ὑποβάλλοντα.

Zum Schreiben nun möchte ich Dir nicht raten, eher wirst Du beim Diktieren gewinnen. Denn erstens ist der Diktierende dem Redenden ähnlicher als der Schreibende. sodann ist es mit geringerer Mühe verbunden. Ferner mag das Diktieren in Bezug auf die Gewandtheit zwar weniger nützen als das Schreiben, in Bezug auf die Haltung beim Vortrag aber nützt es mehr. - Auch warne ich Dich, die Schulstücke zu schreiben. Wenn geschrieben sein soll, so schreibe irgend eine Rede, bei deren Lektüre Du Vergnügen empfunden, indem Du zu dem dort Gesagten eine Widerlegung versuchst oder das Nämliche auf andere Weise behandelst! 
(19) καὶ ἀναλαμβάνειν μέντοι, εἴ σοι ῥᾴδιον μεμνῆσθαι, τὰ ἐκείνων ἄμεινον. τῷ τε γὰρ τρόπῳ τῆς ἀπαγγελίας καὶ τῇ ἀκριβείᾳ τῶν διανοημάτων πάνυ συνήθεις ποιεῖ. λέγω δὲ οὐχ ἵνα σύνταγμά τι ὅλον, ὥσπερ οἱ παῖδες, εἴρων συνάπτῃς, ἀλλ' ἵνα, εἴ τί σοι σφόδρα ἀρέσειε, τοῦτο κατάσχῃς. πλείονα περὶ τούτου μειρακίῳ ἂν ἔγραψα, σοὶ δὲ ἀρκεῖ τοσαῦτα. καὶ γὰρ εἰ ἐλάχιστα ἀναλάβοις, πολὺ ὀνήσει· καὶ εἰ δυσκόλως ἔχοις καὶ μετὰ ὀδύνης πράττοις, οὐκ ἐξ ἅπαντος ἀναγκαῖον. Und zwar ist es besser, vorausgesetzt dass Dein Gedächtnis Dich nicht im Stich lässt, die Worte des Vorbildes dabei wieder anzuwenden. Denn auf diese Weise wirst Du Dir die Ausdrucksweise und auch die Genauigkeit der Gedankenfolge ganz vertraut machen. Ich meine damit nicht, dass Du einen ganzen Band, wie Schulknaben, Zeile für Zeile aneinander reihen sollst, sondern wenn Dir etwas besonders gefällt, so halte es fest! Einem jüngeren Manne würde ich mehr hierüber geschrieben haben, für Dich genügt so viel.  Und sollten Dir solche Übungen Verdruss und Unbehagen verursachen. so sind sie nicht eben unbedingt nötig.
(20) ἀλλὰ ἔοικα μὲν πάνυ μηκῦναι τὴν συμβουλίαν· σὺ δὲ αἴτιος ἀναπείσας καὶ προκαλεσάμενος· ὥσπερ οἱ ἐν πάλῃ ὑπερέχοντες τοῖς ἀσθενεστέροις ὑπείκοντες ἐνίοτε ἐποίησαν αὐτοὺς πείθεσθαι ἰσχυροτέρους εἶναι· καὶ σὺ ἔοικας, ἃ κρεῖττον τυγχάνεις εἰδώς, ἐμὲ προτρέψαι ὡς ἔλαττον ἐπισταμένῳ γράψαι. βουλοίμην δ' ἄν, εἴ σοι κεχαρισμένον εἴη, καὶ ἐν τῷ αὐτῷ ποτε ἡμᾶς γενέσθαι, ἵνα καὶ ἐντυγχάνοντες τοῖς παλαιοῖς καὶ διαλεγόμενοι περὶ αὐτῶν χρήσιμοί τι γενοίμεθα· Ich habe nun vielleicht meine Ratschlage etwas langatmig gehalten, die Schuld daran trägst aber Du, indem Du mich dazu aufgefordert und überredet hast. Auch beim Ringen geben manchmal die Überlegenen den Schwächeren nach und verführen sie zum Glauben, sie seien die Stärkeren. So hast vielleicht auch Du mich veranlasst, über Dinge, die Du selber besser verstehst, an Dich zu schreiben, wie an einen noch nicht genügend Unterrichteten. Ich wünschte nun, wenn es Dir beliebte, dass wir einmal uns zusammenfänden, damit ich bei der Lektüre der Alten und im Gespräch über dieselben Dir in etwas nützen könnte.

(21) ὥσπερ τοῖς ζωγράφοις καὶ πλάσταις οὐκ ἀπόχρη εἰπεῖν ὅτι δεῖ τοιάδε τὰ χρώματα εἶναι καὶ τοιάσδε τὰς γραμμάς, ἀλλὰ μεγίστη ὠφέλεια, εἴ τις αὐτοὺς ἢ γράφοντας ἢ πλάττοντας ἴδοι· καὶ ὡς τοῖς παιδοτρίβαις οὐκ ἀρκεῖ εἰπεῖν τὰ παλαίσματα, ἀλλὰ καὶ δεῖξαι ἀνάγκη τῷ μαθησομένῳ· οὕτω καὶ ἐν ταῖς τοιαύταις συμβουλίαις πλείων ἡ ὠφέλεια γίγνοιτ' ἄν, εἴ τις αὐτὸν πράττοντα ἴδοι τὸν συμβεβουλευκότα. ὡς ἔγωγε, καὶ εἰ ἀναγιγνώσκειν με δέοι σοῦ ἀκροωμένου, τῆς σῆς ἕνεκα ὠφελείας οὐκ ἂν ὀκνήσαιμι, στέργων τέ σε καὶ τῆς σῆς φιλοτιμίας ἀγάμενος καὶ τῆς πρὸς ἐμὲ τιμῆς χάριν εἰδώς.

Genügt es doch auch beim Malen und Bildhauen nicht, zu sagen, die Farben müssen so oder so sein und die Linien so, am meisten wird man vielmehr gefördert, wenn man die Meister selbst malen oder bilden sieht. Und beim Turnen reicht es nicht hin, den Ringenden Griffe zu sagen, sondern der Turnlehrer muss sie dem Schüler vormachen. Ebenso möchte auch bei solchen Ratschlägen der Nutzen ausgiebiger sein, wenn man den Ratgeber die Übungen selbst vormachen sieht. Ich würde dann auch, um Dir zu nützen, gerne bereit sein, wenn es gälte, vorzulesen, während Du zuhörst. Denn zu meiner Verehrung für Deine Person und der Bewunderung für Deinen Eifer kommt noch der schuldige Dank für die Ehrenbezeigungen, die ich von Dir erfahren habe.
  
1) Zur Anmerkung zurück Einzelpersonen wie Xenophon und philosophische Schulen, deren Gründer mit Sokrates in Verbindung gestanden hatten: Megariker, Kyniker, Kyrenaiker

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Sententiae excerptae:
w38
1446 Hac Amor hac Liber, durus uterque deus.
  Hier Amor, dort Bacchus, beides unerbittliche Götter.
  Prop.1,3,14
Literatur:

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