- Im Griechischen haben alle drei Personen reflexive und nichtreflexive
Formen. Die reflexiven Formen nehmen zu den nichtreflexiven ein αὐτός
hinzu. Einen reflexiven Nominativ kann es naturgemäß nicht
geben.
- Als Ersatz für das nichtreflexive Personalpronomen der 3. Person
dient im betonten Nominativ οὗτος, αὕτη, τοῦτο oder ἐκεῖνος, ἐκείνη,
ἐκεῖνο, in den obliquen Kasus stehen die Formen von αὐτός.
- Das im Attischen fast ausschließlich indirekt reflexive οὗ,
οἷ, ἕ, σφεῖς, σφῶν, σφίσι(ν), σφᾶς dient bei Homer auch als nichtreflexives
Pronomen der 3. Person.
- Für αὐτόν, αὐτήν, αὐτό steht dorisch und attisch auch νιν, homerisch
μιν.
- Die betonten (nicht enklitischen) Formen der 1. und 2. Pers. Sgl.
stehen
- in Gegensätzen: οὐκ ἐμοὶ ἀλλὰ σοί
- nach Präpositionen: μετ’ ἐμοῦ, σὺν σοί, πρὸς ἐμέ
- eine noch stärkere Hervorhebung bewirkt enklitisches γε:
ἔγωγε, ἐμοῦγε, ἔμοιγε, ἐμέγε σύγε, σοῦγε σοίγε, σέγε
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