v.Chr. |
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Kultur |
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- Frieden von Apameia [
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- Bau der Via Aemilia von Ariminum nach Placentia
durch den Konsul Marcus Aemilius Lepidus.
- Scipio Africanus zieht sich aus der Politik zurück.
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- Zwischen Eumenes II. von Pergamon
und dem König Pharnakes von Bithynien
kommt es wegen Galatien
zum Streit, der bis 179 dauert.
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- SENATUSCONSULTUM DE BACCHANALIBUS: Der Senat
versucht durch seinen Beschluss die Sittenlosigkeit
und orgiastischen Auswüchse bei der Feier der
Bacchanalien einzudämmen (Liv.39,9-19).
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- Konsulat des
- Appius Claudius Pulcher
- Marcus Sempronius Tuditanus
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- Nach Abschluss des Syrischen Krieges (
192-189)
forderte eine römische Gesandtschaft Philipp
V. wegen der Eroberungen vor Gericht, die er im Windschatten
des Krieges getätigt hatte (Liv.39,23-29).
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- In Apulien machen die Sklaven einen Aufstand.
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- Konsulat des
- Publius Claudius Pulcher
- Lucius Porcius Licinus
- Censor
- Marcus Porcius Cato Censorinus
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- Die Römer sprechen Philipp V. seine Eroberungen
ab (Liv.39,33), was Philipp mit dem Ausspruch kommentiert
haben soll "nondum omnium dierum solem occidisse"
(es sei noch nicht aller Tage Sonne untergegangen).
Nach neuen Vorwürfen (Liv.39,34f.) schickte Philipp
seinen jüngeren Sohn Demetrios nach Rom. Durch
die schlau kalkulierte Antwort, die ihm die Römer
mit nach Hause gaben, lösten sie gezielt Streit
im Könighaus aus (Polyb.24,1-2):
Liv.39,46,6-39,47,1:
[6] priusquam consules in provincias proficiscerentur,
legationes transmarinas in senatum introduxerunt.
nec umquam ante tantum regionis eius hominum
Romae fuerat. [7] nam ex quo fama per gentes,
quae Macedoniam accolunt, vulgata est crimina
querimoniasque de Philippo non neglegenter ab
Romanis audiri, multis operae pretium fuisse
queri, [8] pro se quaeque civitates gentesque,
singuli etiam privatim ‑ gravis enim accola
omnibus erat ‑ Romam aut ad spem levandae iniuriae
aut ad deflendae solacium venerunt. [9] et ab
Eumene rege legatio cum fratre eius Athenaeo
venit ad querendum simul quod non deducerentur
ex Thracia praesidia, simul quod in Bithyniam
Prusiae bellum adversus Eumenem gerenti auxilia
missa forent. |
(6)
Ehe die Konsuln in ihre Provinzen abreisten,
führten sie die Gesandtschaften von jenseits
des Meeres in den Senat
ein. Und niemals vorher waren so viele Leute
aus dieser Gegend in Rom gewesen. (7) Denn seit
sich bei den Völkern, die an Makedonien
grenzen, das Gerücht verbreitet hatte,
die Beschuldigungen und Klagen über Philipp
würden von den Römern nicht gleichgültig
angehört und viele hätten es der Mühe
wert gefunden, sich zu beschweren, kamen Staaten
und Völker, (8) einzelne auch nur für
sich persönlich nach Rom, - denn er
war für alle ein lästiger Nachbar - entweder
in der Hoffnung, Milderung ihrer Beschwerden
oder Trost zu finden, wenn sie ihr Schicksal
beweinten. (9) Auch von König Eumenes kam
eine Gesandtschaft mit seinem Bruder Athenaeus,
um Beschwerde zu führen, zugleich weil
die Besatzungen nicht aus Thrakien abzogen,
zugleich weil dem Prusias,
der Krieg gegen Eumenes führte, Hilfsvölker
nach Bithynien
geschickt worden wären. |
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[47,1] respondendum ad omnia iuveni tum admodum
Demetrio erat. cum haud facile esset aut ea,
quae obicerentur, aut quae adversus ea dicenda
erant, memoria complecti [2] ‑ nec enim multa
solum, sed etiam pleraque oppido quam parva
erant, de controversia finium, de hominibus
raptis pecoribusque abactis, de iure aut dicto
per libidinem aut non dicto, de rebus per vim
aut gratiam iudicatis ‑ , [3] nihil horum neque
Demetrium docere dilucide nec se satis liquido
discere ab eo senatus cum cerneret posse, simul
et tirocinio et perturbatione iuvenis moveretur,
quaeri iussit ab eo, ecquem de his rebus commentarium
a patre accepisset. [4] cum respondisset accepisse
se, nihil prius nec potius visum est, quam regis
ipsius de singulis responsa accipere. librum
extemplo poposcerunt, deinde ut ipse recitaret,
permiserunt. [5] erant autem de singulis rebus
in breve coactae causae, ut alia fecisse se
secundum decreta legatorum diceret, alia non
per se stetisse, quo minus faceret, sed per
eos ipsos, qui accusarent. [6] interposuerat
et querellas de iniquitate decretorum, et quam
non ex aequo disceptatum apud Caecilium foret
indigneque sibi nec ullo suo merito insultatum
ab omnibus esset. [7] has notas irritati eius
animi collegit senatus: ceterum alia excusanti
iuveni, alia recipienti futura ita, ut maxime
vellet senatus, [8] responderi placuit nihil
patrem eius neque rectius nec magis quod ex
voluntate senatus esset, fecisse, quam quod,
utcumque ea gesta essent, per Demetrium filium
satisfieri voluisset Romanis. [9] multa et dissimulare
et oblivisci et pati praeterita senatum posse,
et credere etiam Demetrio [credendum esse].
[10] obsidem enim se animum eius habere, etsi
corpus patri reddiderit, et scire, quantum salva
in patrem pietate possit, amicum eum populi
Romani esse, [11] honorisque eius causa missuros
in Macedoniam legatos, ut si quid minus factum
sit quam debuerit, tum quoque sine piaculo rerum
praetermissarum fiat. velle etiam sentire Philippum
integra omnia sibi cum populo Romano Demetrii
filii beneficio esse. |
(1)
Auf all dies musste der damals noch jugendliche
Demetrius antworten; doch es war nicht leicht,
teils das, was zum Vorwurf gemacht wurde, teils
was dagegen zu sagen war, mit dem Gedächtnis
zu umfassen. (2) Denn es war nicht nur viel,
sondern meistens auch sehr geringfügig,
über Grenzstreitigkeiten, über Menschenraub,
Wegtreibung von Vieh, über willkürliches
Gericht oder Rechtsverweigerung, über gewalttätige
oder parteiische Urteile. (3) Da der Senat
sah, dass Demetrius über keines von diesen
Dingen deutlich Auskunft geben, noch dass er
selber es von ihm bestimmt genug erfahren konnte,
und da er zugleich durch die Unerfahrenheit
und Verwirrung des jungen Menschen gerührt
wurde, so ließ er ihn fragen, ob er von
seinem Vater eine Denkschrift über diese
Gegenstände erhalten hätte. (4) Da
er dies bejahte, schien ihnen nichts zweckmäßiger
und vorzüglicher, als die Antwort des Königs
selbst über das Einzelne zu vernehmen.
Sie forderten sogleich die Schrift, danach erlaubten
sie ihm, sie selber vorzulesen. (5) Es waren
eben die Ursachen über das Einzelne kurz
zusammengefasst: er wies nach, er habe einiges
nach den Beschlüssen der Bevollmächtigten
getan ; bei anderem habe es nicht bei ihm gestanden,
es nicht zu tun, sondern bei denen, die ihn
anklagten. (6) Er hatte auch Klagen eingemischt
über die Unbilligkeit der Beschlüsse,
und wie der Streit vor Caecilius gar nicht mit
gleichen Waffen geführt worden sei und
wie er auf eine unwürdige Weise und ganz
ohne sein Verschulden von allen verhöhnt
worden sei. (7) Dies nahm der Senat
als Äußerungen seines gereizten Gemütszustandes;
da der Jüngling übrigens einiges entschuldigte,
von anderem versicherte, es werde so geschehen,
wie der Senat
es wolle, (9) beschloss man zu antworten, sein
Vater habe nichts getan, was besser oder mehr
nach dem Wunsche des Senats
sei, als dass er, was auch immer geschehen sei,
durch seinen Sohn Demetrius habe entschuldigen
lassen. (9) Der Senat
könne vieles von dem Vergangenen übersehen,
vergessen und sich gefallen lassen, und er glaube
auch, dass man dem Demetrius trauen dürfe;
(10) denn sie hätten seine Gesinnung als
Bürge, wenn er schon seinen Leib dem Vater
zurückgebe; und sie wüssten, dass
er, soweit es ihm die kindliche Liebe gestatte,
ein Freund des römischen Volkes sei, (11)
und sie würden ihm zu Ehren Gesandte nach
Makedonien schicken, damit, wenn etwas nicht
ganz so geschehen sei, wie es hätte sein
sollen, es auch dann noch ohne Sühne für
das Vergangene geschehe; er wolle auch, dass
Philipp merken sollte, dass durch Verdienst
seines Sohnes Demetrius sein ganzes Verhältnis
zum römischen Volk noch unverändert
bestehe. |
- Perseus,
der ältere Sohn Philipps V., war über die
Bevorzugung seines Bruders durch die Römer so
aufgebracht (Polyb.24,3-8), dass es zum Streit kam
und Philipp den jüngeren Demetrios schließlich
vergiften ließ (Liv.39,53; Liv.40,2-16; Liv.40,20,24).
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- Einführung einer Luxussteuer durch den Censor Marcus
Porcius Cato, der überhaupt das Altrömische
gegenüber dem griechischen Einfluss zu behaupten
sucht.
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- Bau der Basilica Porcia auf dem Forum, einer ersten
Markt- und Gerichtshalle in Rom [Basilica Iulia
179]
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- Marcus Porcius Cato als Schriftsteller. U.a. Origines.
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- Mutina und Parma werden römische Colonien
- Drei bedeutende Todesfälle (Liv.39,49-52; cf.
Polyb.24,9; Plut.Philop.18,21; Zonar.9,21; Oros.4,20;
Val.Max.5,3,2; Cic.sen.19):
- Hannibal
tötet sich in Bithynien,
als eine römische Gesandtschaft unter
Titus Quinctius Flamininus von Prusias
seine Auslieferung fordert (Nep.Hann.12).
Zuvor hatte er in einer Flugschrift an die
Rhodier die "Schandtaten" des
Gnaeus Manlius Vulso angeprangert, erzielte
damit aber keine propagandistische Wirkung.
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- Tod Philopoimens, des Strategen des Achäischen
Bundes.
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- LEX ORCHIA SUMPTUARIA auf Antrag des Volkstribunen
Gaius Orchius. Es war das erste mehrerer Gesetze,
die der Beschränkung des Aufwandes bei
Gastmählern dienten. (Macrob.Sat.3,17)
- 161 Lex Fannia wendet sich durch Kostenbegrenzung
gegen Luxus bei Tisch. Sie verbietet Mahlzeiten,
die den Preis von 100 Asse übersteigen;
außerdem die Einfuhr ausländischen
Weins (vinum alienigenum) und die Geflügelmast. (Gell.2,24,2-6;
Plin.nat.10,50,139).
- 144 Lex Didia, die die Lex Fannia auf
ganz Italien
ausweitet und auch den Gast in die Verantwortung
nimmt.
- Lex Licinia
- Lex Cornelia
- Lex Aemilia
- Lex Antia
- Lex Iulia
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- Lucius
Aemilius Paullus unterwirft die Ligurer
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- Römische Colonie
Aquileia im Gebiet der Veneter, wichtig als Knotenpunkt
für den Nordhandel.
- Erhebung in Sardinien.
- LEX CORNELIA BAEBIA DE AMBITU: Von den beiden Konsuln
beantragtes Gesetz, das sich wie die LEX CORNELIA
FULVIA DE AMBITU von
159
gegen Wahlbestechung richtet.
- Die Amtszeit der Prätoren wird für Sardinien
auf zwei Jahre verlängert.
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- In Spanien
erheben sich die Lusoner, Beller und Tittier.
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- Tempel der Venus Erycina (Quirinal) und der Pietas
- Grab des Numa
Pompilius wieder entdeckt.
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- LEX VILLIA ANNALIS (Liv.40,44), ein Plebiszit des
Tribunen Lucius Villius, das das jeweilige Mindestalter
für die Amtsübernahme im Lauf des "cursus
honorum" bestimmt. Es lässt sich aus der
Biographie Ciceros ableiten, der jedes Amt "suo
anno" begleitet hat (Cic.off.2,59): Quaestur:
31; Aedilität:
37; Praetur: 40; Konsulat 43 Jahre. Zwischen zwei
Ämtern mussten zwei amtsfreie Jahre liegen. (Von
Sulla in der LEX CORNELIA DE MAGISTRATIBUS von
82
fortgeführt).
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Liv.40,44,1:
eo anno rogatio primum lata est ab L. Villio
tribuno plebis, quot annos nati quemque magistratum
peterent caperentque. |
In
diesem Jahr wurde zuerst der Gesetzesvorschlag
vom Volkstribunen
Lucius Villius gemacht, in welchem Alter man
sich um jedes Staatsamt bewerben und es erhalten
dürfe. (Üb. nach Gerlach) |
- Vertrag unter der Federführung des Praetors
Tiberius Sempronius Gracchus zwischen Rom und den
Keltiberern.
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- Konsulat des
- Quintus Fulvius Flaccus
- Lucius Manlius Acidinus Fulvianus
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- Philipp V. von Makedonien stirbt (Liv.40,54-58).
Perseus
wird sein Nachfolger.
- Perseus
ließ sich klug seine Nachfolge von den Römern
bestätigen (Polyb.26,5). Dies hinderte ihn nicht
daran, auf einen Krieg gegen Rom hinzuarbeiten:
- Er suchte Bündnisse mit den Griechen
zu schließen (Liv.41,22-26); nur Athen
und der Achäische Bund versagten sich
seinen Wünschen.
- Er knüpfte verwandtschaftliche Beziehungen
zu König Prusias
von Bithynien
und zu Seleukos aus Syrien
(Liv.42,12).
- Er wurde zusätzlich durch das hohe
Maß an Rüstungen den Römern
verdächtig.
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- [
212]
Tiberius Sempronius Gracchus unterwirft die Keltiberer
in Spanien
(Vertrag mit den Lusonern) (Liv.40,47-50; Polyb.26,4;
App.Hisp.43). Anschließend führen die Römer
bei relativer Ruhe bis 150 mit wechselndem Erfolg
den Krieg gegen die Lusitaner.[ 154
| 150]
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- Tiberbrücke (Pons Aemilius)
- Basilica Aemilia, wie bereits die Basilica Porcia
[
184]
eine Markt - und Gerichtshalle)
- Tempel der
- Lares
- Diana
- Iuno Regina (bei der Porticus der Octavia)
- Theater für die Ludi
Apollinares.
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- Konsulat des
- Marcus Iunius Brutus
- Aulus Manlius Vulso
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- Vertrag unter der Federführung des Praetors
Tiberius Sempronius Gracchus zwischen Rom und den
Keltiberern.
- Publius Cornelius Scipio [13]
adoptiert den leiblichen Sohn des Lucius
Aemilius Paullus, den späteren Publius Cornelius
Scipio Aemilianus Africanus minor Numantinus [17].
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- Kampfe gegen die Istrer (östlich von Aquileia)
und gegen die Ligurer, die erst im nächsten Jahr
unterworfen werden.
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- Triumph
des Konsuls Gaius Claudius Pulcher.
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- Der Konsul Tiberius Sempronius Gracchus unternimmt
einen Feldzug in Sardinien.
- Römische Colonie
Luna im Grenzgebiet von Etrurien
und Ligurien. Bau der Via Aurelia, die an der Küste
von Rom nach Luna führt.
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- Konsulat des
- Gnaeus Cornelius Scipio Hispallus
- Quintus Petillius Spurinus
- Consul suffectus
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- Konsulat des
- Spurius Postumius Albinus Paullulus
- Quintus Mucius Scaevola
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- Konsulat des
- Lucius Postumius Albinus
- Marcus Popillius Laenas
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- Feldzug gegen Corsica.
- Der Triumph
des Praetors Gaius Cicereius findet auf den Mons Albanus
statt, weil der Senat
gegen das Kapitol
Einwände hat.
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- Ausweisung epikureischer Philosophen aus Rom
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- Konsulat des
- Gaius Popillius Laenas
- Publius Aelius Ligus
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- Zum ersten Mal wird das Konsulat von zwei Plebeiern
bekleidet. Diese Konstellation wiederholt sich später
unter anderem in den Jahren 167, 163, 153, 149, 139.
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- Eumenes II. von Pergamon
kommt persönlich mit einer Liste von Vorwürfen
und Beschuldigungen gegen
Perseus (vgl.
179)
nach Rom (Liv.42,11; Liv.42,11).
|
- Eine römische Gesandtschaft versucht in Griechenland,
die einzelnen Städte davon abzubringen, mit
Perseus ein Bündnis einzugehen. Vor
Perseus selbst geben die Römer, um Zeit zu
gewinnen, ihre feste Entschlossenheit zum Krieg noch
nicht zu erkennen (Liv.42,37-44; Liv.42,47; Liv.42,52).
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- 3.
Makedonischer Krieg (171-168):
- Anfang des Jahres erklärt Rom den
Krieg.
- Anlass gaben die Eroberungen Philipps
während des Syrischen Krieges (
192-189)
(Liv.39,23) und die Kriegsvorbereitungen
seines Sohnes und Nachfolgers
Perseus (vgl. 179).
- Die Truppenstärke des
Perseus betrug 43000 Mann (Liv.42,51),
die er aber nach Polyb.28,9,4 aus ängstlicher
Zurückhaltung nicht richtig einsetzte.
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- Der Konsul Publius
Licinius Crassus unterliegt bei Larissa in einem
Reitergefecht (Liv.42,57-60).
Polyb.27,9,1-3:
[1] Ὅτι τῆς κατὰ τὴν ἱππομαχίαν φήμης μετὰ τὴν
νίκην τῶν Μακεδόνων εἰς τὴν Ἑλλάδα διαγγελθείσης
ἐξέλαμψε καθαπερεὶ πῦρ ἡ τῶν πολλῶν πρὸς τὸν
Περσέα διάθεσις, τὸν πρὸ τούτου χρόνον ἐπικρυπτομένων
τῶν πλείστων. [2] ἦν δὲ περὶ αὐτοὺς τοιαύτη
τις, ἐμοὶ δοκεῖ, διάθεσις· παραπλήσιον ἦν τὸ
γινόμενον τῷ συμβαίνοντι περὶ τοὺς γυμνικοὺς
ἀγῶνας. [3] καὶ γὰρ <ἐν> ἐκείνοις ὅταν
πρὸς ἐπιφανῆ καὶ ἀήττητον ἀθλητὴν εἶναι δοκοῦντα
συγκαταστῇ ταπεινὸς καὶ πολὺ καταδεέστερος ἀνταγωνιστής,
εὐθέως ἀπομερίζει τὰ πλήθη τὴν εὔνοιαν τῷ καταδεεστέρῳ
καὶ θαρρεῖν παρακαλεῖ καὶ συνεξανίσταται τούτῳ
ταῖς ὁρμαῖς· |
(1)
Als sich die Kunde von dem makedonischen Sieg
in der Reiterschlacht über ganz Griechenland
verbreitete, flammte wie ein Feuer die Stimmung
der Menge für Perseus auf, mit der vorher
die meisten hinter dem Berge gehalten hatten.
(2) Um diese Stimmung zu erklären, zieht
man, glaube ich am besten einen oft zu beobachtenden
Vorgang bei Sportwettkämpfen heran. (3)
Wenn dort gegen einen berühmten, für
unbesiegbar gehaltenen Athleten ein weit unterlegener,
unausgewiesener Gegner antritt, wendet das Publikum
seine Sympathien sofort dem Schwächeren
zu, ermutigt ihn durch lauten Zuruf und geht
mit jeder seiner Bewegungen mit, als führte
es sie selber aus. (Üb. H.Drexler) |
- Trotz des propagandistischen Vorteils versucht
Perseus mehrfach mit Rom einen Frieden zu schließen.
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- Erbauung der Via Cassia, die durch Etrurien
führt.
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- Der Konsul Aulus
Hostilius erleidet bei dem Versuch, in Makedonien
einzufallen, einen Rückschlag (Liv.44,2; Plut.Aem.Paul.9,3f).
- Epeiros fällt von den Römern ab (Polyb.27,13;
Liv.43,18)
- Im Winter waren
Perseus in Illyrien
Eroberungen gelungen (Liv.43,18-23).
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- Durch die LEX VOCONIA werden Frauen der ersten Zensusklasse
von Erbschaften ausgeschlossen.
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- Aus Pergamon
wird der Philologe Krates aus Mallos als Gesandter
nach Rom geschickt.
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- Basiclica Sempronia auf dem Forum
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- Der Einfall des Konsuls Q.
Marcius Philippus in Makedonien bleibt trotz seiner
Kühnheit ebenfalls ohne einen bemerkenswerten
Erfolg (Liv.44,1-5).
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- Perseus
gewinnt den Illyrerkönig
Genthios
als Verbündeten (Liv.44,23). Auch andere Griechen
scheinen bereit, an seine Seite zu treten, sogar Rhodos
und Eumenes (Liv.45,23-25; Liv.43,13-15; Liv.43,20;
Polyb.29,3-7).
- Der Konsul L.
Aemilius Paullus, der Sohn des bei Cannae gefallenen
Konsuls, steht
Perseus zunächst am Enipeus gegenüber,
zwingt ihn aber, seine Verschanzungen zu verlassen.
- L.
Aemilius Paullus schlägt König
Perseus am 22. Juni entscheidend bei
Pydna (Liv.44,40-42; Plut.Aem.Paul.16-21; Eutr.4,7).
Perseus
kann zunächst entfliehen, doch gelingt es dem
Praetor Gnaeus
Octavius, ihn bei Samothrake gefangen zu nehmen
(Liv.44,43-46; Liv.45,4-9).
Perseus stirbt 165 in römischer Gefangenschaft
in Alba am Fuciner See (Liv.45,40; Diod.31,2).
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- Konsulat des
- Quintus Aelius Paetus
- Marcus Iunius Pennus
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- Die Römer erklären Makedonien für
frei (Liv.45,18,7-8).
- Die Freiheit bezahlten die Makedonen mit einer Aufteilung
in vier Bezirke, die weder das Recht auf commercium
noch auf conubium besaßen. Die Hauptstädte
waren im einzelnen Amphipolis, Thessalonike, Pella
und Pelagonia (Liv.45,28f.; Liv.4532). Darüber
führten die Makedonen auch Klage:Liv.45,30,1.
Die Aufteilung führte zu einer weitgehenden inneren
Destabilisierung des Landes [
152].
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- Lucius
Aemilius Paullus führt auf seinem Triumphzug
griechische Kunstwerke wagenweise vor. Er eignet sich
die Bibliothek des
Perseus an und wird so zum ersten römischen
Besitzer einer griechischen Privatbibliothek. Nach
Delphi weiht
er ein mit Reliefplatten geschmücktes Reiterstandbild.
- Den Römern wird aufgrund der großen Beute
die Vermögenssteuer erlassen (Cic.off.2,76; Plut.Paul.38;
Plin.nat.23,17,56)
|
- Die Römer ergreifen Zwangsmaßnahmen gegen
den Achäischen Bund, obwohl er kein Bündnis
mit Perseus
eingegangen war (Polyb.28,3-7). Allerdings wurde einige
Patrioten, besonders Lykortas, Archon und Polybios
(Polyb.28,3), von Polykrates und Andronidas verklagt,
mit Perseus
gemeinsame Sache gemacht zu haben. Als diese sich
für unschuldig erklärten und sich in jeder
Form rechtfertigen wollten, wurden sie mit insgesamt
tausend vornehmen achäischen Geiseln nach Italien
verbracht und dort festgehalten; unter ihnen auch
Polybios (Polyb.30,10; Liv.45,31; Paus.7,10,2).
|
- Für die Rhodier, die zu
Perseus gestanden hatten, setzte sich Marcus Porcius
Cato mit einer Rede im Senat
ein.
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- Der römische Gesandte Gaius Popilius Laenas
trifft Antiochos
IV. Epiphanes in Eleusis bei Alexandreia und fordert
von ihm die Räumung Ägyptens (6. Syrischer
Krieg).
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- Der Abbruch des Livianischen
Werkes mit dem Jahr 167 bedeutet für die folgenden
13 Jahre einen schweren Verlust an Quellenmaterial.
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- Tempel der "Fortuna
huius diei"
- Porticus Octavia (Säulenhalle des Octavius)
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- Marcus Pacuvius, der Neffe des Ennius schreibt ein
Bühnenstück "Paullus"
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- Mit diesem Jahr bricht der erhaltene Teil des Geschichtswerkes
des Titus
Livius ab.
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- Gaius Sulpicius Gallus sagt eine Mondfinsternis
voraus.
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- Publius Terentius Afer (ca. 190-159) (Komödiendichter.
Sechs erhaltene Stücke)
- Lucius Afranius (Komödiendichter)
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- Konsulat des
- Titus Manlius Torquatus
- Gnaeus Octavius
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- Perseus
stirbt in römischer Gefangenschaft
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- Konsulat des
- Aulus Manlius Torquatus
- Quintus Cassius Longinus
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- Damasippos lässt in Phakos die Synhedroi umbringen
und flieht anschließend an den Hof des späteren
Ptolemaios VIII. (Euergetes II.) (Polyb.31,17)
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- Masinissa dringt erneut auf karthagisches Gebiet
zur Kleinen Syrte hin vor. Rom entscheidet zugunsten
Masinissas (Polyb.21,31; Liv.34,62).
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- LEX FANNIA wendet sich durch Kostenbegrenzung gegen
Luxus bei Tisch. Sie verbietet Mahlzeiten, die den
Preis von 100 Asse übersteigen; außerdem
die Einfuhr ausländischen Weins (vinum alienigenum)
und die Geflügelmast. (Gell.2,24,2-6; Plin.nat.10,50,139).[
182]
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- Durch Senatsbeschluss
werden Rhetoren und Philosophen aus Rom vertrieben
(Athen.12,547; Gell.15,11)
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- LEX CORNELIA FULVIA DE AMBITU: Von den beiden Konsuln
beantragtes Gesetz, das sich wie die LEX CORNELIA
BAEBIA DE AMBITU von
181
gegen Wahlbestechung richtet. Verstöße
werden mit einer Amtssperre von 10 Jahren geahndet.
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- Konsulat des
- Marcus Aemilius Lepidus
- Gaius Popillius Laenas (II)
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- Es wird gesetzlich verboten, Porträtdenkmäler
in der Öffentlichkeit aufzustellen.
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- Konsulat des
- Sextus Iulius Caesar
- Lucius Aurelius Orestes
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- Römische Colonie
Auximum in Picenum
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- 157-155: Publius Cornelius Scipio Nasica Corculum
[12] führt
Krieg gegen die Dalmater
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- Konsulat des
- Lucius Cornelius Lentulus Lupus
- Gaius Marcius Figulus (II)
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- LEX AELIA und LEX FUFIA: Beide Gesetze bestimmten,
dass kurulische Beamte den Volkstribunen
Vorzeichne mitteilen sollten, die gegen die Einberufung
oder Fortführung einer Volksversammlung sprachen
("obnuntiatio").
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- Athen liegt mit den Boiotern wegen Oropos im Streit.
Um für seinen Standpunkt bei den den Römern
zu werben schickt es eine "Philosophengesandtschaft"
nach Rom, jeweils die Schulvorsteher: der Akademiker
Karneades, der Peripatetiker Kritolaos und der Stoiker
Diogenes. Ihre Reden werden im Senat
von dem Annalisten Gaius Acilius übersetzt. Cato
sorgt für eine rasche "Abreise" der
Philosophen, um die römische Jugend vor der Verführung
griechischer Bildung zu bewahren (Cic.off.2,115ff.;
Tusc.4,5; Plut.Cat.22).
- Publius Cornelius Scipio Nasica Corculum [12]
nimmt Delminium ein und unterwirft die Dalmater.
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- Spanischer Krieg (154-133). Beginn des Krieges
durch den Aufstand der Lusitaner und Keltiberer (Beller,
Arevaker), die unter ihrem Führer Punicus sofort
bedeutende Erfolge gegen die Römer erzielen.
Die Hauptphase des Krieges ist der Viriatische Krieg
(
148-139),
mit der Ermordung des Viriatus endet. Der Spanische
Krieg endet mit der Einnahme von Numantia ( 133).
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- Marcus Pacuvius (ca. 219-130) (Tragödiendichter)
(Cic.Brut.229)
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- Der Amtsantritt der Konsuln wird vom 15. März
auf den 1. Januar verlegt, zunächst um ein früheres
Erscheinen des Quintus Fulvius Nobilior in Spanien
zu gewährleisten (Liv.47).
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- Quintus Fulvius Nobilior wird am 23. August
bei Numantia überfallen und verliert eine ganze
Legion (dies ater) (App.Hisp.45).
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- Cato reist noch in hohem Alter nach Karthago.
Nach seiner Rückkehr dringt er noch stärker
auf seine Zerstörung, womit er sich in Gegensatz
unter anderen besonders zu Scipio Nasica [16]
befindet.
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- Das gesamte Jahr 153 gilt als Unglücksjahr
für Rom
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- Die Makedonen richten umsonst die Bitte an Rom,
Publius Cornelius Scipio Aemilianus, den Sohn des
Lucius
Aemilius Paullus, die Ordnung in Makedonien wieder
herstellen zu lassen. Scipio war durch Spanien
abgelenkt (Polyb.35,4,10ff.; Oros.4,21,2)
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- Die für Spanien
ausgehobenen Soldaten meutern.
- Es werden Baugesetze erlassen, die die Häuserhöhe
und Mauerdicke regeln.
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- Der Konsul Lucius Licinius geht eigenmächtig
und brutal gegen die Vakkäer vor, so dass er
nur mit Mühe einem Prozess in Rom entgeht (App.Hisp.52-55)
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- Mit dem "cippus
Abellanus" hat sich in oskischer Sprache
ein Vertrag zwischen Nola und Abella erhalten, der
die Nutzung des gemeinsamen Heraklestempels regelt.
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- Tempel der Felicitas am Velabrum
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- [
172]
Der Praetor Servius Sulpicius Galba kann die Lusitaner
täuschen und bis zu ihrer erneuten Erhebung 148
besiegen. Er ließ den größten Teil
erbarmungslos niedermetzeln. Einer Anklage des Volkstribunen
Lucius Scribonius Libo und des Cato entkam er 149
nur mit knapper Not. (App.Hisp.59-62; Oros.4,21; Val.Max.9,6,2;
Liv.49).
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- Da sich Karthago
gegen die Eroberungen Masinissas militärisch
zur Wehr setzt, kommt es zum Konflikt mit Rom. Am
nachdrücklichsten spricht sich Cato mit seinem
"ceterum censeo..." für eine Zerstörung
Karthagos
aus. (Das Zitat ist nirgends wörtlich belegt.
Nahe kommen Plut.Cat.27,3; Plin.nat.15,74).
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- Lucius Afranius (Dichter von Komödien in römischem
Gewand, der fabula togata)
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- Erste Terra sigillata (reliefierte Tongefäße)
aus Arretium
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- LEX CALPURNIA REPETUNDIS, die das Vergehen "de
repetundis" definiert und das Prozessverfahren
festlegt (Cic.Brut.106; Cic.off.2,75; Cic.div. in
Caec.18) auf Antrag des Tribunen Lucius
Calpurnius Piso Frugi.
- Einführung der Quaestiones perpetuae (Cic.Brut.106)
auf Antrag des Lucius Calpurnius Piso Frugi: Es handelt
sich dabei um einen ständigen Gerichtshof, der
zunächst für bestimmte Vergehen (crimina),
wie hier für die Repetundenprozesse (de pecuniis
repetundis), zuständig ist. Bisher waren solche
Vergehen vor dem Volk verhandelt worden.
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- 3.
Punischer Krieg (149-146):
Masinissa beanspruchte einen Teil des karthagischen
Gebietes [ 193]
(Liv.34,62; Liv.40,17; Liv.40,34; Liv.41,22; Liv.42,23f.;
Liv.43,3; App.Pun.68f.)
Polyb.32,2:
Ὅτι κατὰ τὴν Λιβύην Μασαννάσας θεωρῶν τὸ πλῆθος
τῶν πόλεων τῶν περὶ τὴν μικρὰν Σύρτιν ἐκτισμένων
καὶ τὸ κάλλος τῆς χώρας, ἣν καλοῦσιν Ἐμπόρια,
καὶ πάλαι τὸ πλῆθος τῶν προσόδων τῶν γινομένων
ἐν τούτοις τοῖς τόποις ὀφθαλμιῶν, ἐπεβάλετο
καταπειράζειν τῶν Καρχηδονίων οὐ πολλοῖς ἀνώτερον
χρόνοις τῶν νῦν λεγομένων καιρῶν. τῆς μὲν οὖν
χώρας ταχέως ἐγενήθη κύριος, ἅτε τῶν ὑπαίθρων
κρατῶν διὰ τὸ τοὺς Καρχηδονίους αἰεὶ μὲν ἀλλοτρίους
ὑπάρχειν τῆς ἐν τῇ γῇ χρείας, τότε δὲ καὶ τελέως
ἐκτεθηλύνθαι διὰ τὴν πολυχρόνιον εἰρήνην· τῶν
δὲ πόλεων οὐκ ἠδυνήθη γενέσθαι κύριος διὰ τὸ
τοὺς Καρχηδονίους ἐπιμελῶς τηρεῖν αὐτάς. ἀμφοτέρων
δὲ ποιουμένων τὴν ἀναφορὰν ἐπὶ τὴν σύγκλητον
ὑπὲρ τῶν ἀμφισβητουμένων, καὶ πρεσβευτῶν πολλάκις
ἐληλυθότων διὰ ταῦτα παρ ἑκατέρων, αἰεὶ συνέβαινε
τοὺς Καρχηδονίους ἐλαττοῦσθαι παρὰ τοῖς Ῥωμαίοις,
οὐ τοῖς δικαίοις, ἀλλὰ τῷ πεπεῖσθαι τοὺς κρίνοντας
συμφέρειν σφίσι τὴν τοιαύτην γνώμην, ἐπείτοι
χρόνοις οὐ πολλοῖς ἀνώτερον αὐτὸς ὁ Μασαννάσας
διώκων τὸν Ἀφθῆρα τὸν ἀποστάτην μετὰ στρατοπέδου
δίοδον ᾐτήσατο τοὺς Καρχηδονίους διὰ ταύτης
τῆς χώρας, οἱ δ οὐχ ὑπήκουσαν, ὡς οὐδὲν αὐτῷ
προσηκούσης. οὐ μὴν ἀλλὰ τέλος εἰς τοῦτο συνεκλείσθησαν
οἱ Καρχηδόνιοι διὰ τῶν ἀποφάσεων κατὰ τοὺς νῦν
λεγομένους καιροὺς ὥστε μὴ μόνον τὰς πόλεις
καὶ τὴν χώραν ἀποβαλεῖν, ἀλλὰ καὶ πεντακόσια
τάλαντα προσθεῖναι τῆς καρπείας τῶν χρόνων,
ἐξ οὗ συνέβη γενέσθαι τὴν ἀμφισβήτησιν. |
Als
Masinissa - um damit zu Libyen überzugehen
- die Menge der Städte, die um die
Kleine Syrte herumliegen, und die Schönheit
des Landes bedachte - man nennt es die
Emporien (Faktoreien) -, auf dessen reiche
Einkünfte er schon lange ein Auge geworfen
hatte, beschloss er - es war nicht lange
vor dem Zeitpunkt, an dem wir stehen - die
Karthager
durch einen Angriff herauszufordern. Es gelang
ihm schnell, sich zum Herrn des flachen Landes
zu machen, da die Karthager
von jeher den Kampf zu Lande gescheut hatten,
jetzt aber durch den langdauernden Frieden gänzlich
verweichlicht waren; der Städte dagegen,
die von den Karthagern
mit allen Mitteln gesichert wurden, konnte er
sich nicht bemächtigen. Beide appellierten
wegen ihres Streits an den Senat,
und mehrmals kamen deswegen Gesandte von ihnen
nach Rom. Dabei wurde Masinissa von den Römern
stets begünstigt, nicht weil er im Recht
gewesen wäre, sondern weil den Schiedsrichtern
dies in ihrem Interesse zu liegen schien. <Der
Rechtsanspruch der Karthager
nämlich war dadurch beweisen>, dass
Masinissa selbst nicht lange vorher, als er
den abtrünnigen Aphthér mit einem Heer
verfolgte, jene um Erlaubnis zum Durchzug durch
dieses Land gebeten hatte, was sie abgelehnt
hatten, weil er dort nichts zu suchen habe.
Nichtsdestoweniger mussten sich jetzt
die Karthager
unter starkem römischen Druck dazu verstehen,
nicht nur die Städte und das Land abzutreten,
sondern obendrein noch 500 Talente als Entschädigung
für die Einkünfte zu bezahlen, die
Masinissa seit Beginn des Streits daraus hätte
ziehen können. (Üb. H.Drexler) |
- Masinissa provoziert die Karthager
zu kriegerischen Handlungen, die die Römer
als Vertrags- und Friedensbruch interpretieren
(App.Pun.70-74; Liv.48; Liv.49).
- Die Kriegserklärung wurde besonders
auf Betreiben Catos ausgesprochen (Plut.Cat.26ff.;
Cic.sen.18; Cic.Tusc.3,51; Flor.2,15; vgl.
Liv.49; Polyb.36,1,9).
- Hauptquelle für den Krieg: App.Pun.74-135.
Vgl. Liv.48-51; Zonar.9,26-30; Fragmente
des Polybios (36-39) und des Diodorus Siculus
(31-33).
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- Die Römer forderten
- zunächst die Stellung von 300
Geiseln und die Auslieferung aller Waffen.
- Erst nach Erfüllung dieser Forderungen
stellten sie die entscheidende dritte
Forderung, nämlich die Stadt Karthago
aufzugeben und mindestens 10 Meilen
vom Meer entfernt neu zu siedeln (Polyb.26,1-4;
App.Pun.74-95; Diod.22).
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- Als die dritte Forderung vorgetragen wurde,
standen die beiden Konsuln Lucius Marcius
Censorinus und Manius Manilius bereits in
Utica, das sich ergeben hatte. Da Karthago
zum Widerstand entschlossen ist und in einem
gewaltigen Kraftakt die Stadt befestigt
und aufrüstet, beginnen sie mit der
Belagerung der Stadt. Censorinus geht nach
Rom zurück, um die Comitien abzuhalten;
Manilius hatte nicht nur keinen Erfolg,
sondern wurde sogar zwei Mal von Hasdrubal
von Nepheris aus zurückgeworfen (App.95-109).
- Als Motiv für Roms Absicht, Karthago
zu zerstören, hat Mommsen Handelsneid
angenommen, Bengtson
(S.140) geht davon aus, Rom habe durch einen
Präventivschlag die Punische Gefahr
ein für allemal aus der Welt schaffen
wollen.
- Tod Masinissas. Als Nachfolger bestimmte
eine römische Kommission seine drei
Söhne Micipsa, Gulussa und Mastanabal,
die sich die Macht teilten: Micipsa als
ältester die Oberhoheit, Gulussa die
Heerführung und Mastanabal die Gerichtsbarkeit.
Nach dem Tod seiner Brüder herrschte
Micipsa bis
118
allein.
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- Seit 152 Erhebung eines angeblichen Sohnes des
Perseus, der sich Philipp nennt (Andriskos, Pseudophilippos)
und Anspruch auf die Herrschaft in Makedonien erhebt.
Der Syrer Demetrios I. lieferte ihn an die Römer
aus, doch entkam er und brachte ganz Makedonien unter
seine Macht (149). Als er auch den römischen
Praetor Iuventinus
geschlagen hatten, schickten die Römer den Praetor
Quintus
Caecilius Metellus Macedonicus mit einer Legion. (Eutr.4,13)
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- Lucius Calpurnius Piso (Annalist).
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- Der neue Konsul Lucius Calpurnius Piso richtet seine
Angriffe von vornherein weniger gegen Karthago
als gegen Städte wie Hippo und Neapolis (App.Pun.110-112).
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- Der Viriatische Krieg (148-139): [
150]
Erhebung der Lusitaner (Portugal) unter Viriatus (Viriathus)
(App.Hisp.50-75; Oros.5,4; Flor.2,17).
App.Hisp.60:
ὀλίγοι δ αὐτῶν διέφυγον, ὧν ἦν Οὐρίατθος, ὃς
μετ’ οὐ πολὺ ἡγήσατο Λυσιτανῶν καὶ ἔκτεινε πολλοὺς
Ῥωμαίων καὶ ἔργα μέγιστα ἐπεδείξατο. |
Nut
wenige entkamen [dem Gemetzel des Galba 150],
unter ihnen Viriathus, der bald darauf die Führung
der Lusitaner übernahm, vielen Römern
den Garaus machte und die größten
Taten vollbrachte (Üb. E.Gottwein). |
Liv.52,14ff:
Viriathus in Hispania, primum ex pastore venator,
ex venatore latro, mox iusti quoque exercitus
dux factus, totam Lusitaniam occupavit, M. Vetilium
praetorem fuso eius exercitu cepit, post quem
C. Plautius praetor nihilo felicius rem gessit;
tantumque terroris is hostis intulit, ut adversus
eum consulari opus esset et duce et exercitu. |
Viriathus
besetzte in Spanien,
nachdem er vom Hirten zum Jäger, vom Jäger
zum Räuber und bald zum Führer eines
richtigen Heeres geworden war, ganz Lusitanien.
Er nahm Marcus Vetilius, nachdem er sein Heer
in die Flucht geschlagen hatte, gefangen. Nach
ihm führte der Praetor Gaius Plautius die
Sache um nichts erfolgreicher weiter. Solchen
Schrecken verbreitete dieser Feind, dass es
gegen ihn sowohl eines konsularischen Führers
als auch Heeres bedurfte (Üb. E.Gottwein). |
- 146: Erfolg des Viriatus gegen den Praetor
Vetilius
- 142: Der Konsul Quintus Fabius Maximus
Servilianus wird von Viriatus eingeschlossen
und so zum Friedenschluss genötigt.
- 140/139: Quintus Servilius Caepio bricht
den Frieden und lässt Viriatus durch
den Verrat seiner Gesandten ermorden. Damit
ist der Viriatische Krieg (148-139) beendet.
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- Bau der Via Postumia von Aquileia nach Genua durch
den Konsul Spurius Postumius Albinus Magnus.
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- Ein zweiter Thronprätendent, der sich als Alexander
ausgibt, wird geschlagen (
143
trat wieder ein Philipp auf).
- Zusammenlegung der vier Teilreiche Makedoniens zusammen
mit Epirus und Illyrien
zu einer Provinz. (Polyb.37,1; Zonar.9,28; Liv.48-50;
Liv.53; Vell.1,11; Flor.2,14; Paus.7,13,1).
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- Die Belagerung Karthagos
durch Publius Cornelius Scipio Aemilianus [17],
den man vor seiner Zeit (mit 38 Jahren) zum Konsul
gewählt hatte, erwies sich als schwierig und
erforderte besondere Befestigungsanlagen.
- Durch die Unterwerfung der numidischen Stämme
im Umland gerät Karthago
in vollständige Isolation.
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- Der Achäische Bund sah seine Interessen zunehmend
weniger durch Rom repräsentiert, so dass seine
Führer Diaios und Kritolaos auf der Bundesversammlung
in Korinth
offiziell den Bruch mit Rom vollzogen. Der Propraetor
Quintus
Caecilius Metellus kann im Sommer bei Skarpheia
zwar einen Sieg erringen, aber die Sache nicht entscheiden.
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- Publius Cornelius Scipio Aemilianus [17]
erobert Karthago.
Der Angriff wird in zwei Kolonnen von Scipio und Laelius
vorgetragen. Eine Woche lang konnten die Karthager
ihre Byrsa verteidigen. Scipio zerstörte die
Stadt, die Mauern wurden niedergerissen, die Einwohner
in die Sklaverei verkauft. Ihre Verfluchung sollte
eine Neubesiedlung ausschließen.
- Africa wird römische Provinz.
- Triumph
des Publius Cornelius Scipio Aemilianus Africanus
minor [17].
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- Der Konsul Lucius Mummius beendet mit zwei Legionen
die Erhebung des Achäischen Bundes unter Diaios
zunächst mit einem Sieg bei Leukopetra auf dem
Isthmos, schließlich mit der Eroberung und Zerstörung
von Korinth
(Klageepigramm des Antipatros von Sidon: Anth.Pal.9,151).
Unkontrollierte Plünderungen der römischen
Truppen und Raub der Kunstwerke (Liv.52; Polyb.39,2;
Eutr.4,14).
Achaia
wird verwaltungsmäßig aufgelöst und
der Provinz Makedonien zugeschlagen (Flor.2,16; Paus.1,1,2;
Paus.2,2: Cic.off.2,76).
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- Athen, Sparta und Delphi
werden in Anerkennung ihrer Treue civitates liberae.
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- Zur besseren Erschließung der neu formierten
Provinz Makedonien: Bau der Via Egnatia von Dyrrhachium
über Pella nach Thessalonike durch den Konsul
Spurius Postumius Albinus Magnus.
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- Tempel des Iupiter
Stator und der Iuno Regina.
- Der griechische Architekt Hermodoros aus Salamis
baut in Rom den ersten Marmortempel
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- Lucius Cassius Hemina, ein lateinisch schreibender
Annalist
- Lateinische Übersetzung des landwirtschaftlichen
Lehrbuches des Karthagers
Mago aus dem Punischen.
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