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Auswahl
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- Buch: Der Tod ist kein Übel.
- Vorwort (1-8): Cicero zu seiner Absicht, Philosophie
im lateinischen Gewand zu bieten
- Einleitung (9-25): These des Buches: Der Tod ist
kein Übel, weil der Tote kein Bewusstsein mehr
vom ihm hat. Zum Wesen der Seele gibt es zwei
Möglichkeiten:
- Hauptteil (26-111), Ciceros Vortrag geht den beiden
Möglichkeiten nach:
- Teil (26-81): Wenn die Seele unsterblich ist
und sich im Tod vom Leib trennt, ist wirdsie
durch den Tod glückselig
- Systematischer Teil: Beweise für die
Unsterblichkeit der Seele: a) Unwissenschaftliche
Beweise, b) Vernunftbeweise und c) physikalische
Beweise.
- Disparate Zusätze: Widerlegung verschiedener
Gegner, weitere Unsterblichkeitsbeweise, besonders
aus Platons Phaidon.
- Teil (82-111): Wenn die Seele sterblich ist
und gleichzeitig mit dem Leib zugrunde geht, so
ist der Tod zumindest kein Unglück.
- Mit dem Tod endet jede sinnliche Empfindung
(82)
- Irdische Güter zu verlieren ist kein
Unglück (83-89)
- Bewusstlosigkeit ist für sich kein
Übel (90-92)
- Frühzeitiger Tod ist kein Unglück
(93-102)
- Die Sorge um den Leichnam ist grundlos (102-109)
- Ein ehrenvolles Leben ist der beste Trost
(109-111)
- Epilog (113-119)
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- Buch (sehr kurz): Über den Schmerz (de tolerando
dolore. - nec tam quaerendum est, dolor malumne sit, quam
firmandus animus ad dolorem ferendum)
- Vorrede (1-9): Verteidigung der philosophischen
Schriftstellerei und des akademischen Standpunktes
- Hauptteil
- Einleitung: (10-13) Widerlegung der These, dass
Lehre und Leben der Philosophen sich widersprächen.
- Hinwendung zum Thema des Gesprächs (14-41):
Doxographisches Referat. Stellungnahme gegen Epikur
und Zenon. Zahlreiche Dichterbelege.
Argumentation gegen Epikur: Den Schmerz zu ertragen
ist ein sittliches Gebot.
- (42-65) Der Schmerz muss durch Vernunft überwunden
werden
- Abschluss (66-67)
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- Buch: Kummer. These: videtur mihi cadere in sapientem
aegritudo (Cic.Tusc.3,7)
- Vorwort (1-11): Vergleich zwischen Philosophie (Heilkunst
der Seele) und Medizin (1-6), Themenstellung: Kann
der Weise von Kummer betroffen werden? (7-12)
- Beweisführung
- Stoische Vorgabe(12-27): Die Tugenden lassen
den Weisen frei von Kummer sein. Die vier Leidenschaften
Verlangen und Furcht, Freude
und Kummer haben alle dieselbe Quelle:
die Einbildung, dass uns ein Gut oder Übel
bevorsteht.
- Darstellung und Kritik von Einwänden der
Cyrenaiker (28-31) und Epikurs (32-55)
- Beweis des stoischen Satzes, dass Kummer eine
willkürliche Einbildung sei und der Weise
sie unter Umständen überwinden kann
(56-75). Die Beweisführung richtet sich u.a.
gegen Karneades (59-61), Peripatetiker (71-74)
- Rückgriff auf Zenons Definition (75)
- Peroratio (76-84): Verschiedene Trostmittel gegen
den Kummer (76-79), die alle auf dem Grundsatz beruhen,
dass Kummer eine Einbildung ist (80-84).
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- Buch: Andere Affekte. These: non mihi videtur
omni animi perturbatione posse sapiens vacare (Cic.Tusc.4,8)
- Vorwort (1-7): Geschichtliche Bemerkungen zum Einfluss
der Philosophie in Rom.
- Hauptteil
- These, dass der Weise frei von jeder Leidenschaft
sei, Beibehaltung der platonischen Zweiteilung
der Seele (Vernunft und Begehr) (8-10)
- Stoische Definition Definition der Leidenschaft
Einteilung in vier Hauptarten Kummer
und Furcht, Freude und Begierde
(11-33)
- Widerlegung der These, dass der Weise nicht
frei von Leidenschaften sei. (34-57)
- Heilung der Leidenschaften (58-83)
- Schluss (84): Wichtigkeit der philosophischen Fragestellung.
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- Buch: Die Autarkie der Tugend für ein glückseliges
Leben
- Vorwort: Die Bedeutung der Fragestellung im Rahmen
der Philosophiegeschichte (1-11)
- Hauptteil (12-82): Die Tugend genügt sich selbst
zum glückseligen Leben
- Vorspiel: Präventive Widerlegung der Gegenthese,
dass Tugend nicht zur Glückseligkeit ausreiche.
(12-17) und Beweis der Prämisse: Die Tugend
ist das einzige Gut (18-28). Aber auch wenn es
mehrere Güter gäbe, käme der Tugend
der Hauptanteil an der Glückseligkeit zu.
- I. Teil: Die philosophische Erörterung
- Unter Berufung auf Platon und die Stoa:
Unter der Voraussetzung, dass Tugend das einzige
Gut ist, muss der Weise glückselig sein
(41-45).
- Bekannte Persönlichkeiten als Beispiel
(46-66).
- Hauptbeweis der Stoa: Das höchste Gut
für ein Geschöpf bestimmt sich aus
seinem Wesen, d.h. für den Menschen aus
seiner Vernunft: Vernunftgemäßes
Leben führt zur Glückseligkeit (67).
- Das Glück, das sich aus philosophischer
und politischer Betätigung ergibt (68-72).
Ausräumung letzter Bedenken (73-82).
- II. Teil (83-118): Die praktische Bedeutung.
Auch die übrigen philosophischen Schulen
(Akademiker, Peripatetiker) dürfen von der
Unabhängigkeit des Weisen von äußeren
Dingen ausgehen:
- Einteilung der verschiedenen philosophischen
Systeme (83-85)
- Peripatetiker und Ältere Akademie (84-87),
- Epikureer (88-118)
- Zusammenfassung des II. Teils. (119-120)
- Schluss (121): Ciceros persönlicher Nutzen
aus der philosophischen Schriftstellerei.
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| Texte
und Kommentare |
| Pohlenz, M. |
Ciceronis Tusculanarum
disputationum libti quinque (Heft I/II), Amsterdam
(Hakkert) 1965/1957 |
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| Sekundärliteratur |
| Baltes, M. |
Die Todesproblematik
in der griechischen Philosophie. Gymnasium 95, 2/1988,
97-128 |
| Harder, R. |
Proömium von Ciceros
Tusculanen (Die Antithese Rom – Griechenland), in:
Kl. Schr., München 1960 |
| Hermann, C. |
Affektbeherrschung als
Weg zum Glück. Cicero, Tusculanae disputationes
V 15/16. AU 37, 6/1994, 64-70. |
| Hommel, H |
Ciceros Gebtshymnusan
die Philosophie, Tusculanen V5, Heidelberg (Winter)
1968 |
| Hross, K. |
Unsterblichkeit der
Seele, Likr.3 – Cic- Tusc.1, in: Anr. 13/1967, 389 |
| Schmid, W. |
Ein Tag und der Aion...
Zu Ciceros Doxologie der Philos. (Tusc.5,5), in:
Maurach. Philos., Darmstadt (WBG, WdF 193) 1976 |
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| Schindler, W. |
Die Erzählung vom
Damokles-Schwert - eine lateinische Parabel? (Cicero,
Tusculanen V 61-62) AU 37, 6/1994, 71-79. |
| Seng, H. |
Aufbau und Argumentation
in Ciceros Tusculanae disputationes, in: RhMus.
1998, S.329 |
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